Coinbase will mehr digitale Assets zum Handel anbieten, DeFi steht im Fokus

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IN KÜRZE
  • Coinbase kündigte die Untersuchung von 19 digitalen Assets zum potenziellen Listing an

  • Unter den Assets befinden sich viele Kryptowährungen aus der DeFi-Branche

  • Zuletzt verneinte der Coinbase CEO ein Listing von Monero (XMR)

  • promo

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DeFi, das ist die Abkürzung für “Decentralized Finance”. Es ist aber auch der Trendbegriff innerhalb der Krypto-Branche zurzeit. Kein Wunder also, dass Coinbase bei der Planung neuer, digitaler Assets zum Handel nun die Tokens aus dieser jungen Industrie ins Auge fasst.



Gemäß einem Blogpost von der Krypto-Börse Coinbase vom 31. Juli 2020, untersucht das Team gegenwärtig das potenzielle Listing von 19 neuen digitalen Assets. Dabei scheint das Hauptaugenmerk auf digitalen Tokens zu liegen, welche durch DeFi-Unternehmungen entstanden. Noch ist dabei nichts entschieden und alle im Blogpost genannten potenziellen Listings stehen noch unter Review.

Potenziell 19 neue, digitale Assets für den Handel bei Coinbase

Die Krypto-Börse Coinbase untersucht das potenzielle Listing von bis zu 19 neuen, digitalen Assets. Dabei erklärt die Exchange in einem Blogpost, dass Coinbase gerne “alle Assets, die die technischen Standards erfüllen und mit entsprechenden Gesetzen konform sind” unterstützen möchte. Der Blogpost führt auch die Vermutung an, dass Coinbase in der Zukunft wohl Zugang zu rund “90 % der Gesamtmarktkapitalisierung aller digitalen Assets im Umlauf” bieten werde. Nun, zunächst geht es um potenziell 19 weitere Assets, viele davon aus der DeFi-Branche.



  • Ampleforth
  • Band Protocol
  • Balancer
  • Blockstack
  • Curve
  • Fetch.ai
  • Flexacoin
  • Helium
  • Hedera Hashgraph
  • Kava
  • Melon
  • Ocean Protocol
  • Paxos Gold
  • Reserve Rights
  • tBTC
  • The Graph
  • THETA
  • UMA
  • WBTC

Einige dieser Kryptowährungen sind bereits bei der Konkurrenz gelistet. Es geht hier also weniger um die Großzügigkeit von Coinbase erneut neue Assets zu listen, sondern vielmehr um den Wettbewerb und natürlich auch um Einnahmen. DeFi liegt im Trend und manche DeFi-Tokens legten eine Verhundertfachung ihres Wertes in kürzester Zeit hin. DeFi stiftet aber auch viel Verwirrung, da es einfach noch neu ist und für viele Nutzer unverständlich. Deswegen verweisen wir an dieser Stelle auf unseren Lernartikel zu DeFi und dessen Anwendungsfeldern.

Auf ein Nein zu Monero folgt nun ein potenzielles Ja zu DeFi

Die jetzige Ankündigung neuer, möglicher Listings kommt nur wenig nach einem Interview von Peter McCormack mit Coinbase CEO Brian Armstrong. Wie wir berichteten, verneinte Armstrong im Podcast “What Bitcoin Did” ein Listing von Monero (XMR) aufgrund von “Problemen mit Regulatoren”. Coinbase strebt bekanntlich ein öffentliches Listing an der US-amerikanischen Börse an, weswegen Konflikten mit Regulatoren aus dem Weg gegangen wird. Dies war eine enttäuschende Nachricht, nicht nur für Fans von Monero, sondern Privacy Coins als Ganzes.

Quelle: Coinbase

Auf der anderen Seite scheint es genug Grund zur Freude für DeFi-Begeisterte zu geben. Denn es darf davon ausgegangen werden, dass ein Großteil der aufgeführten, digitalen Assets auch seinen Weg auf die Handelsplattformen von Coinbase schaffen wird. Denn Börsengang oder nicht, die Konkurrenz verdient längst kräftig an den neuen Tokens aus der Welt der “dezentralisierten Finanzen”.

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