CTO von Glassnode erklärt, warum der Bitcoin auf lange Sicht “extrem bullisch” aussieht

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IN KÜRZE
  • CTO von Glassnode postet 14-teiligen Tweet über den Bitcoin

  • Investoren haben mehr Vertrauen in den BTC als je zuvor

  • Es gibt zeitgleich so viele HODLer wie nie zuvor

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Krypto-Twitter hat wieder einmal zugeschlagen und natürlich geht es um den Bitcoin. Rafael Schultze-Kraft, CTO bei Glassnode, erklärt warum Bitcoin auf lange Sicht “extrem bullisch” aussieht. Er merkt aber auch an, dass das Ganze “keine Finanzberatung” sei.



Wie wichtig Social Sentiment im (Krypto) Trading ist und wie wichtig Social Media für Bitcoin und Co. ist, haben wir diese Woche intensiv behandelt.

Auf Krypto-Twitter tauchte am 26. Juni 2020 eine neue Serie an Tweets auf, die die Zukunft des Bitcoin behandelt. Verfasser ist niemand geringeres als der CTO bei Glassnode, Rafael Schultze-Kraft. Er zeigt auf, dass Investoren steigendes Vertrauen in den Bitcoin haben und – vor allem – HODLen.



Investoren HODLen Bitcoin wie nie zuvor

“Spoiler: Das ist extrem bullisch.”

So leitete Rafael Schultze-Kraft, CTO bei Glassnode, seine 14 Tweets lange Serie an Tweets ein. Gemeint hatte er Bitcoin, das steigende Vertrauen in den BTC durch Investoren und das Verhalten hin zum Halten, anstatt Handeln.

Los ging es mit dem ersten Chart, der aufzeigte, dass sich 61 % aller im Umlauf befindlichen Bitcoins seit einem Jahr nicht bewegten. 44 % aller Bitcoins bewegte sich seit 2 Jahren nicht, 30 % werden sogar seit 3 Jahren schon gehalten:

Nun, dass nur ein Bruchteil aller sich im Umlauf befindlichen Bitcoins sich überhaupt bewegt werden, das wussten wir schon dank Chainalysis.

Ein “starkes Vertrauen” in die erstgeborene Kryptowährung aufseiten der Investoren ist allerdings erwähnenswert. Der sog. “Reserve Risk” für den BTC gilt als sehr niedrig. Das bedeutet, dass die Risk/Reward Ratio besonders attraktiv scheint.

Schultze-Kraft belegt, dass Bitcoins immer weniger Bewegung aufweisen

Schultze-Kraft fährt fort, dass HODLers, also Anleger, die Bitcoin kaufen und halten, anstatt damit weiter aktiven Handel zu betreiben, in 2020 weiter fleißig BTC anhäufen. Daten zeigen dabei, dass seit Beginn dieses Jahres der Net Position Change bei HODLern an lediglich 16 Tagen negativ ausfiel:

Zudem verringert sich das Alter der Bitcoins, welche bewegt werden, zunehmend:

Das Bitcoin-Netzwerk ist stark gewachsen in den vergangenen Jahren. Schultze-Kraft belegt aber, dass die Summen an BTC, die über das Netzwerk transferiert wurden, seit 2016 stagnieren. Ein klarer Indikator dafür, dass Investoren ihre begehrten Coins sicher aufbewahrt verstauen, anstatt auszugeben oder damit Handel zu betreiben. Dieses Verhalten von Investoren wird nur noch mehr unterstrichen durch die Summen an Bitcoins, die sich auf Krypto-Börsen befinden. Denn diese Summen sinken signifikant seit Beginn dieses Jahres.

Zusammengefasst sehen diese Daten sehr gut aus für die Entwicklung des Bitcoin und dessen Wert auf lange Sicht. “Extrem bullisch” ist womöglich ein wenig zu viel des Guten, außer diese Trends hin zum HODLen nehmen noch weiter zu.

Vorerst jedoch befinden wir uns im Hier und Jetzt mit einem BTC/USD unterhalb von 10.000 USD oder sonstigen 5- bis 6-stelligen Beträgen, die so gerne prognostiziert werden. Aber Rafael Schultze-Kraft konnte mit seiner Serie an Tweets aufzeigen, dass diese prognostizierten Summen auf lange Sicht hin keine Traumschlösser bleiben müssen.

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