Der US-Dollar könnte in dieser Krise als Sieger hervorgehen, aber ist Bitcoin der langfristige Sieger?

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IN KÜRZE
  • Der US-Dollar könnte während dieser bevorstehenden Finanzkrise weiter an Stärke gewinnen.

  • Der Zusammenbruch der globalen Finanzinfrastruktur wird zu einem Ansturm auf den Dollar und einer Abwertung von Gold führen.

  • Viele glauben, dass Bitcoin oder eine Art dezentrales digitales Währungssystem die Antwort in dieser Situation sein könnte.

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Derzeit steht die Welt vor einer humanitären Krise, die mit dem Ausbruch von COVID-19 ganze Länder lahm legt. Die größeren Auswirkungen scheinen jedoch eine potentielle Rezession auszulösen, da die Märkte auf der ganzen Welt zum Erliegen kommen. Es besteht daher eine hohe Nachfrage nach dem US-Dollar.



Alle Märkte, einschließlich Aktienmärkte, Öl, Gold – und natürlich Bitcoin – wurden hart getroffen. Die globale Finanzinfrastruktur ist zum Stillstand gekommen. Daher fragen sich viele Menschen, was die Zukunft für die Märkte vor allem kurzfristig bringen wird. Es gibt jedoch die Vermutung, dass der US-Dollar während dieser bevorstehenden Finanzkrise die treibende Kraft sein könnte.

Sollte der Dollar jedoch zu der “Abrissbirne” werden, wie der globale Makroinvestor Raoul Pal derzeit befürchtet, wird er wahrscheinlich nicht für einen langfristigen Erfolg positioniert sein.



Für Pal ist damit eine neue Finanzordnung notwendig geworden und vielleicht könnte der Ausbruch von COVID-19 der Katalysator dafür sein, dass endlich ein dezentralisiertes Finanzsystem durch Kryptowährung entsteht.

Hohe Nachfrage nach US-Dollar

Obwohl die Federal Reserve derzeit Billionen in die US-Wirtschaft pumpt, gibt es die Vermutung, dass ein Defizit aufgrund der drohenden Finanzkrise unmittelbar bevorsteht.

Pal glaubt, dass dieser Zusammenbruch der globalen Finanzinfrastruktur zu einem Ansturm auf den Dollar und einer Abwertung von Gold führen wird. Die Idee, dass Gold in diesem Szenario fallen wird, ist nicht sehr weit hergeholt. Wir können dies bereits beobachten, denn wenn der Dollar im Aufwind ist, fällt Gold normalerweise zurück.

Pal sieht den Dollar jedoch in Gefahr, allerdings eher aufgrund der Stärke des Dollars, nicht aufgrund von Schwäche. Das liegt daran, dass trotz der riesigen Konjunkturspritzen der Federal Reserve nicht genügend US-Dollar produziert werden. Der Dollar bleibt weiterhin die globale Reservewährung, auch in einer Zeit der Krise. Seine Stärke wird daher auf der ganzen Welt geschätzt.

Eine neue Finanzordnung

Die wachsende Stärke des Dollars in dieser Finanzkrise und in der ihr vorausgehenden kurzen Zeit, wird jedoch wahrscheinlich nicht von langer Dauer sein. Tatsächlich wird diese Finanzkrise wahrscheinlich eine Änderung der Vorgehensweise von Zentralbanken notwendig machen.

Viele glauben, dass Bitcoin oder ein anderes dezentralisiertes digitales Geldsystem in dieser Situation die Antwort sein könnte. Langfristig könnte ein solches dezentralisiertes System dazu beitragen, die Risiken von Rezessionen und Depressionen in der Zukunft zu mildern.

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Nachdem er sein Studium der internationalen Betriebswirtschaft an der Frankfurt School of Finance and Management abgeschlossen hatte, arbeitete Christian zunächst in der Immobilienentwicklung. Nachdem er Bitcoin und die Kryptowirtschaft für sich entdeckte, änderte er sein Fachgebiet, um digitale Zusammenhänge zu analysieren.

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