Die Krypto-Person der Woche: Jeffrey Wilcke

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IN KÜRZE
  • Wenn Vitalik Buterin der Kopf hinter Ethereum ist, wer ist dann der Macher?

  • Ein Blick hinter die Kulissen von Jeffrey Wilcke.

  • 90.000 Ether für die Entwicklung eines Spieles

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Meine Krypto-Person der Woche ist Jeffrey Wilcke. Jeffrey Wilcke ist einer der Schöpfer von Ethereum. Während Vitalik Buterin als Kopf hinter der höchst interessanten Kryptowährung gilt, befasst sich Wilcke im Hintergrund mit der Umsetzung des Ganzen. Im Jahr 2013 begann Wilcke mit der Implementierung von Ethereum via der Programmiersprache Go. Und noch heute leitet der Krypto-Begeisterte die Entwicklung dieser virtuellen Währung.



Wilcke ist nicht nur voll in der Ethereum-Welt integriert, sondern auch als Videospiel Entwickler aktiv. Als Mitbegründer von Grid-Games hat sich der selbsternannte Hacker bereits einen Namen gemacht. Aber hinter dem Pokerface steckt noch mehr, und zwar ein Wannabe Bartender und ein Jedi, der vor allem Amsterdam und Umgebung unsicher macht. So steht es zumindest auf Wilckes Twitter-Account zu lesen.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Wilcke und Ethereum…

Als Absolvent der HKU (Hogeschool voor de Kunsten Utrecht) hat Jeffrey nicht nur bei Noxa gearbeitet, sondern auch bei Agile Pandas und Study Flow. Bis er dann schließlich seinen Weg zu Ethereum fand.



An welcher Stelle genau haben wir uns Jeffrey Wilcke im Ethereum-Universum vorzustellen? Während es bei der Ethereum Foundation – übrigens eine der einflussreichsten Non-Profit Organisationen im Kryptoversum – vor allem um die Forschung und Entwicklung vom Ethereum Ökosystem geht, kümmert sich Wilcke um die Implementierung.

Allzu oft hat Jeffrey noch keine Schlagzeilen gemacht. Bis auf Dezember letzten Jahres, als er am 25. Dezember 2019 92.000 Ether, also umgerechnet 11.5 Millionen USD, an die US-amerikanische Kryptobörse Kraken schickte. Dieser Schritt sorgte für ordentlich Rummel um den Entwickler, der das Geld nach eigenen Angaben für die Entwicklung von Games benötigte. Ein Screenshot des Ganzen ist bei Richard Burton zu finden:

Was hat es mit den Hornissen auf sich?

Jeffrey ist wahrlich nicht besonders mitteilungsfreudig, was seine aktuellen Projekte im Ethereum Ökosystem angeht. Stattdessen geht es bei dem Krypto-Experten in letzter Zeit eher um riesige Hornissen…

Auf Medium sind eher weniger Projektinformationen zu finden. Klar ist aber, dass Wilcke es mittlerweile einer ganzen Reihe von Krypto-Start-ups und Unternehmen ermöglicht hat ihre ganz eigenen Token auf der Ethereum-Blockchain zu lancieren. Ferner ebnete Wilcke als Programmierer den Zahlreichen dezentralisierten Anwendungen den Weg. Schließlich ist die Ethereum-Blockchain ein beliebter Ort für diese Anwendungen.

Und genau deswegen ging es diese Woche um Jeffrey Wilcke: Weil die dApps zunehmend wichtiger und beliebter werden. Ohne Wilcke gäbe es keine Grundlage für CryptoKitties oder MakerDAO. Und das wäre wirklich schade!

Mal sehen, wer in sieben Tagen auf den Thron der Krypto-Person der Woche klettert…

In dieser Kolumne geht es Woche für Woche um Persönlichkeiten aus der ganzen Welt, die sich im Kryptoversum durch besonders interessante Ansichten oder Aktionen hervorgetan haben.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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