Digitales Gold: Bitcoin geht gestärkt aus der Krise hervor

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IN KÜRZE
  • Bitcoin zeigt sich in der Corona-Krise unerwartet robust.

  • Durch eine schrittweise Aufhebung der Lockdowns könnten er noch weiter gestärkt werden.

  • Auch Bloomberg sieht das Potential, dass Bitcoin bald zum "digitalen Gold" werden kann.

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Bitcoin profitiert von der Corona-Krise und könnte nach Analysten-Meinung noch 2020 zum digitalen Pendant der Fluchtwährung Gold werden.



Nach Bloomberg Intelligence wird Bitcoin gestärkt aus der Corona-Krise hervorgehen. Das Verhalten der Kryptowährung erinnert Bloomberg eher an die Fluchtwährung Gold, als an Aktien. In der Tat scheint sich Bitcoin nun wieder von den Aktienmärkten abzukoppeln.



Corona-Krise: Bitcoin macht gute Figur

Dieses Jahr ist ein wichtiger Test für den etwaigen Übergang von Bitcoin zu einem globalen Wertspeicher wie Gold. Beide scheinen beide ihre Bullenmärkte zu konsolidieren, dabei litten sie noch im März unter einem Preiseinbruch. Der Bitcoin-Kurs lag dabei nur knapp über dem Tiefststand von 2018. Dies entspricht einem einem Rückgang von etwa 80% gegenüber dem Allzeithoch.

Etwas mehr als einen Monat nach seinem Allzeithoch ist der S&P 500 unter den tiefsten Punkt seit zwei Jahren gefallen. Der weltweite Nachfrageverlust durch das Coronavirus-Risiko wirkt sich schlimmer auf die Aktien aus, als die Finanzkrise von 2008 und das Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000.

Bitcoin und Gold dürften allerdings Gewinner der starken geldpolitischen Anreize sein, die von einem durchschnittlich rückläufigen Aktienmarkt begleitet werden. Von der Corona-Krise aus gesehen wirkt Bitcoin wie ein ruhender Bulle inmitten des Einbruchs des Aktienmarktes. Nun könnte er vom Hochfahren der Wirtschaft profitieren. Eine Lockerung der Lockdown-Politik dürfte die Wirtschaft wieder in Gang bringen könnte – und das könnte zu höheren, wenn nicht sogar zu den besten Unternehmensgewinnen im zweiten Quartal führen.

Auch Bloomberg sieht das digitale Gold kommen

Die Marktstimmung ist jedoch nach wie vor sehr volatil. Daher wird die Entwicklung der globalen Märkte davon abhängen, wie sich die Coronavirus-Pandemie nach der zögerlichen Wiedereröffnung der Volkswirtschaften entwickelt. Es sollte allerdings zwischen verschiedenen Kryptowährungen unterschieden werden. Die Auswirkungen des Coronavirus beschleunigen den Wertzuwachs von Bitcoin im Vergleich zu anderen. Auf einjähriger Basis ist Bitcoin bis zum 2. April um fast 40% gestiegen, die meisten Anlagearten gingen zurück.

Dieses Jahr wird aus Sicht von Bloomberg der Übergang von Bitcoin von einem risikobehafteten Vermögenswert zur digitalen Version von Gold reifen. Sein Reifungsprozess von der spekulativen Aufwertung hin zu einem Wertspeicher-Mechanismus, der dem Gold ähnelt, sollte sich laut den Analysten fortsetzen.

Erst vor etwas mehr als einem Monat erreichte der S & P 500 ein Allzeithoch. Auf 52-Wochen-Basis ist der Indexrückgang von etwa 14% historisch gesehen gering. In den Jahren 2000-01 und 2008 fiel der S & P um über 35%.

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Manfred interessiert sich schon seit einigen Jahren für den Krypto-Raum und setzt seine intensive Erfahrung im journalistischen Bereich mit unterschiedlichen Schwerpunkten um.

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