Disney im Metaverse: Attraktionen ziehen ins Web3.0

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IN KÜRZE
  • Disney plant die Schaffung eines Virtual-Reality-Raums, in dem Menschen in einer digital simulierten Umgebung interagieren.

  • "Wenn wir in die Zukunft blicken, sind vernetzte Parkerlebnisse, die die physische und digitale Barriere überwinden und neue Ebenen des Geschichtenerzählens erschließen, ein sehr aufregender Fokus von uns."

  • Die Kryptobörse Binance baut einen Raum in Portals, einer Metaverse-Plattform, die auf der Solana-Blockchain basiert.

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Disney hat die Genehmigung für ein Patent erhalten, mit dem personalisierte interaktive Attraktionen für die Besucher von Themenparks geschaffen werden können. Die Technologie würde die Nutzung von Augmented-Reality-Attraktionen (AR) ohne Headset in Disney-Themenparks ermöglichen.

Disney plant die Schaffung eines Virtual-Reality-Raums, in dem Menschen in einer digital simulierten Umgebung interagieren. Das US-Patent- und Markenamt erteilte der Walt Disney Co. am 28. Dezember ein Patent zur Schaffung eines Simulators für die virtuelle Welt an einem realen Ort. Das Patent könnte bedeuten, dass ein virtuelles Erlebnis in einem Disney-Themenpark oder auf einem Disney-Gelände geschaffen wird. Anstatt für Massenunterhaltung konzipiert zu sein, würde die neue Technologie einzelnen Parkbesuchern folgen, um die Projektionen zu personalisieren.

Virtual-World-Simulator in realer Umgebung

Die Technologie funktioniert so, dass die Besucher mit ihren Mobiltelefonen geortet werden. Die Daten werden personalisiert und 3D-Effekte auf nahe gelegene physische Räume, Wände und Objekte im Park projiziert werden können. Dem Unterhaltungsriesen wurde am 28. Dezember 2021 das Patent für einen “Virtual-World-Simulator in einer realen Umgebung” erteilt. Es wurde ursprünglich im Juli 2020 beim US-Patent- und Markenamt eingereicht.

Für viele existiert das as Metaverse im Internet und über Virtual-Reality- (VR) oder AR-Headsets zugänglich ist. Die von Disney vorgeschlagene Technologie allerdings würde das Metaverse jedoch in die physische Welt bringen. Dies ist nicht das erste Mal, dass Disney sein Interesse am Metaverse bekundet hat. Während einer Telefonkonferenz des Unternehmens sagte CEO Bob Chapek, dass physische und digitale Güter im Metaverse verschmelzen werden.

“Wenn wir in die Zukunft blicken, sind vernetzte Parkerlebnisse, die die physische und digitale Barriere überwinden und neue Ebenen des Geschichtenerzählens erschließen, ein sehr aufregender Fokus von uns”, schrieb er zu der Zeit.

Obwohl Disney gegenüber der LA Times erklärte, dass es “keine aktuellen Pläne” habe, den Simulator in naher Zukunft zu nutzen. Dies spiegelt das kürzlich genehmigte Patent Mandadis Vision eines “Theme Park Metaverse” wider. Weltweit gibt es 12 offizielle Disney-Themenparks, in den USA, Paris, Hongkong, Japan und China. Im Jahr 2021 erwirtschaftete Disney mit seinen Parks, Erlebnissen und Produkten trotz weltweiter Schließungen aufgrund der COVID-19-Pandemie einen Gesamtumsatz von fast 17 Milliarden US-Dollar.

Zum Thema: Samsung und Binance stellen sich auch im Metaverse auf

Auch Samsung und Binance interessieren sich zunehmend für ihre Aufstellung im Metaverse. Der Samsung Metaverse-Store ist eine Nachbildung eines Ladens in der 837 Washington Street im New Yorker Meatpacking District in Manhattan. Der Samsung 837X Shop wird nun für eine begrenzte Zeit im Metaverse zugänglich sein. Das Unternehmen behauptet, dass es sich um eine der größten Markenübernahmen in Decentraland, einem Blockchain-basierten Metaverse, handelt.

Die Kryptobörse Binance baut einen Raum in Portals, einer Metaverse-Plattform, die auf der Solana-Blockchain basiert. Portals erschafft eine dichte städtische Umgebung, in der Nutzer Gebäude und interaktive Räume erkunden können.

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Sofie Huber ist Masterstudentin am King’s College London. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich mit der Frage, welche Rolle Blockchain-Technologien und Kryptowährungen in geopolitischen Konflikten spielen. Da Sofie eine Leidenschaft für die Luftfahrt und alles, was mit Reisen zu tun hat, arbeitete sie vor ihrem Studium als Flugbegleiterin auf Lang- und Kurzstreckenflügen. In den 5 Jahren ihres Studiums der Internationalen Beziehungen in Großbritannien (und remote) ist sie durch Europa und die Welt gereist und lebt jetzt in Frankreich. Bei BeInCrypto bringt sie ihre politisch-soziale Perspektive ein und möchte andere Frauen dazu inspirieren, sich mehr mit der Kryptowelt zu beschäftigen.

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