Edward Snowden äußert Bedenken gegen Iris-Scans von Worldcoin

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IN KÜRZE
  • Snowden twitterte, dass Augen nicht katalogisiert werden sollten.


  • Er kritisierte die Vorgehensweise und sagte, dass sie diverse Konsequenzen hat.

  • Es gibt zahlreiche Projekte, die an unterschiedlichen Tools und Lösungen arbeiten.


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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Edward Snowden hat Worldcoin kritisiert, ein dezentrales Projekt, welches Aufnahmen der menschlichen Iris sammelt. Snowden twitterte am 24. Oktober, dass das Projekt eine globale Datenbank mit den Iris-Scans von Menschen speist und dabei die möglichen Folgen völlig außer Acht lässt.

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Worldcoin strebt aktuell mindestens eine Milliarde Nutzer und die Produktion von 50.000 Iris-Scannern pro Jahr an. Snowden hat jedoch eine klare Meinung: “Katalogisiert keine Augen”. Er wies darauf hin, dass die durch die Scans erzeugten Hashes verwendet werden könnten, um zukünftige Scans abzugleichen, und genau darin liegt das Problem.

Worldcoin-Skepsis

Worldcoin wurde am 21. Oktober erstmals von Sam Altman angekündigt. Das Projekt ist “eine neue, kollektiv genutzte, globale Währung, die an so viele Menschen wie möglich fair verteilt wird”. Die Menschen müssen ihre Identität eindeutig beweisen, damit die Vermögenswerte gerecht verteilt werden können. So wird sichergestellt, dass sie ihre Anteile erhalten haben.

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Dies soll durch ein Gerät namens “Orb” geschehen, das ein Bild der Augen aufnimmt und die Daten anschließend verschlüsselt. In der Ankündigung heißt es, dass das Bild nicht gespeichert oder hochgeladen wird. Die Privatsphäre sei gewahrt, da der Code nicht mit der Wallet oder den Transaktionen verknüpft ist.

Datenschutz und Zentralisierung bleiben ein Problem

Die Blockchain- und Kryptowährungsbranche wird seit langem als Lösung für das Datenschutzproblem der modernen Technologie angepriesen. Unternehmen und Regierungen gewinnen immer mehr Kontrolle über das Leben der Menschen. Für den Normalbürger, dessen Leben eng mit digitalen Diensten verwoben ist, ist dies weitgehend unvermeidlich.

Allerdings arbeiten bereits mehrere Projekte daran, Transaktionen und andere Interaktionen privater zu gestalten. Zcash und Monero gehören zu den bekanntesten Projekten für transaktionsbasierte Privatsphäre, aber es gibt auch andere, spezifischere Anwendungsfälle. So setzt sich die Kryptowährungsplattform Beam für mehr Schutz der Privatsphäre im DeFi-Bereich ein.

Regierungen und Finanzaufsichtsbehörden sprechen sich allerdings angesichts der potenziellen Risiken, die mit Privacy Coins verbunden sind, weiterhin gegen diese aus. Auch Südkorea hat diese Arten von Kryptowährungen verboten, während andere Länder über entsprechende Regelungen nachdenken.

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Alle auf unserer Website enthaltenen Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Die journalistischen Beiträge dienen nur allgemeinen Informationszwecken. Jede Handlung, die der Leser aufgrund der auf unserer Website gefundenen Informationen vornimmt, geschieht ausschließlich auf eigenes Risiko.

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Rahul Nambiampurath ist ein in Indien ansässiger Digital Marketer, der sich 2014 für Bitcoin und die Blockchain interessiert hat. Seitdem ist er ein aktives Mitglied der Community. Er hat einen Master-Abschluss in Finanzen.

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