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Elon Musk Leak: Kommen Krypto- und Dogecoin-Zahlungen für Twitter?

2 min
Aktualisiert von Toni Lukic
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IN KÜRZE

  • Twitter reichte einen Antrag bei dem FinCen ein, um als Zahlungsdienstleister tätig werden zu dürfen.
  • Zuvor nutzte Twitter bereits das Bitcoin-Lightning-Network, um Zahlungen abzuwickeln.
  • Einem während des Gerichtsverfahren zwischen Musk und Twitter veröffentlichten Gespräches plante Musk, Dogecoin-Zahlungen einzuführen.
  • promo

Twitter reichte letzte Woche beim US-Finanzministerium einen Antrag ein, um als Zahlungsdienstleister tätig werden zu dürfen. Das Unternehmen bereitet sich mit diesem Schritt möglicherweise darauf vor, Krypto-Zahlungen auf der Plattform anzubieten.

Gleichzeitig arbeitet der Tesla-Gründer Elon Musk an Lösungen für die sinkenden Werbeeinnahmen des Unternehmens. Möchte Twitter mit Krypto-Zahlungen seine Position als Social-Media-Gigant weiter ausbauen?

Baut Twitter Krypto-Trinkgelder aus?

Laut einem Bericht der New York Times reichte Twitter einen Registrierungsantrag bei dem FinCEN ( Financial Crimes Enforcement Network) ein. Jedes Unternehmen, welches mit Geldtransaktionen, Währungsumwandlungen oder Cash-Transaktionen arbeitet, muss sich bei der gegen illegale Finanzgeschäfte zuständigen Behörde registrieren.

Seit 2021 ermöglicht Twitter Content-Erstellern, Bitcoin-Trinkgelder von Fans über die Anwendungsprogrammierschnittstelle (API) von Strike zu erhalten. Die API nutzt die Micropayment-Kanäle des Bitcoin Lightning Network, einem zweiten Layer auf dem Bitcoin-Netzwerk. Dieses verarbeitet Transaktionen außerhalb der Bitcoin-Blockhain abgewickelt. Dabei werden mehrere Transaktionen gebündelt und dann an den ersten Layer (das Bitcoin-Netzwerk) gesendet. Fans sind außerdem in der Lage, Cash anstatt Bitcoin für die Spenden zu verwenden.

Allerdings ist diese Technologie nach wie vor limitiert. Derzeit ist noch nicht klar, welches Unternehmen die Technologie für Twitter-Zahlungen bereitstellen wird. Elon Musk greift jedoch möglicherweise auf eine von ihm gegründete Zahlungsplattform zurück: Paypal. Bemerkenswerterweise führte das Unternehmen im Juni 2022 Krypto-Zahlungen für US-Bürger ein. Seitdem können US-Bürger mit PayPal Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash kaufen, verkaufen und verwahren.

Führt Elon Musk Dogecoin-Zahlungen ein?

Viel Krypto-Enthusiasten hoffen, dass Elon Musk Dogecoin aufgrund seiner Beziehung zu dem Memecoin allen anderen Zahlungsalternativen vorziehen wird.

Tesla, ein weiteres Unternehmen von Elon Musk, ermöglichte es seinen Kunden über den Zahlungsdienstleister Bitpay, für einige Tesla-Produkte mit Dogecoin zu bezahlen. Beispielsweise war die “Cyberwhistle”, welche am 14. September 2022 auf den Markt kam, für 1.000 DOGE in dem Online-Shop des Unternehmens erhältlich. Auch das neue Parfüm “Burnt Hair” konnten die Kunden via Bitpay mit Dogecoin bezahlen.

Tesla Cyberwhistle Dogecoin Zahlungen Quelle Tesla-Webseite
Tesla Cyberwhiste Ein Bild von: Tesla

Darüber hinaus nutzt Elon Musk möglicherweise Dogecoin-Zahlungen, um gegen die Spam-Bots der Plattform vorzugehen.

Bevor der Tesla CEO Twitter für 44 Milliarden US-Dollar kaufte, begann ein Rechtsstreit zwischen Musk und Twitter. Musk wollte von dem Kauf zurücktreten, da er Twitter vorwarf, falsche Angaben über die Nutzerzahlen und Bots veröffentlicht zu haben. Im Zuge des Gerichtsverfahrens wurde eine bahnbrechende Unterhaltung zwischen Elon Musk und den Twitter-Vorständen veröffentlicht.

Elon Musk plante einem dieser Gespräche zufolge, Twitter in einen Blockchain-basierten Service umzuwandeln, und von den Kunden Dogecoin-Zahlungen zu verlangen, um gegen die Bots auf der Plattform vorzugehen. Elon Musk sagte gegenüber Steve Davis, einem leitenden Mitarbeiter von Musks Tunnelbauunternehmen Boring Company:

“Mein Plan B ist eine Blockchain-basierte Version von Twitter, bei der die ‘Tweets’ in die Transaktion der Kommentare eingebettet sind. Man müsste also beispielsweise 0,1 Doge pro Kommentar oder Repost dieses Kommentars bezahlen.”

Später gab Musk diesen Plan jedoch auf, da er ihn für nicht durchführbar hielt. Dennoch dürfte der neue FinCEN-Antrag ein Hinweis auf einen breiteren E-Commerce-Vorstoß von Twitter sein, der auch Krypto-Zahlungen umfasst. Aufgrund der strengen Anti-Geldwäsche-Regeln der FinCEN müssen Krypto-Enthusiasten auf der Plattform jedoch möglicherweise ihre Identität preisgeben, um Transaktionen tätigen zu können. Die Zeit wird zeigen, für welche Optionen sich Twitter entscheidet

Haftungsausschluss

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David Thomas
David ist ein Elektronikingenieur mit neun Jahren Erfahrung. Er ist aufgrund seiner Leidenschaft fürs Schreiben zu BeInCrypto gekommen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Krypto...
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