Floridas Generalstaatsanwalt James Uthmeier hat eine offizielle Untersuchung gegen OpenAI angekündigt und wirft ChatGPT vor, das Massenschießen an der FSU im Jahr 2025 ermöglicht zu haben.
Die Untersuchung folgt auf neue Gerichtsakten, die zeigen, dass der mutmaßliche Schütze vor dem Angriff mehr als 270 Gespräche mit ChatGPT führte.
Was die ChatGPT-Protokolle zeigten
Am 17. April 2025 soll Phoenix Ikner angeblich im Student Union der Florida State University das Feuer eröffnet haben. Dabei wurden zwei Menschen getötet und sechs verletzt.
Protokolle der Chat-Gespräche, die das Büro des Staatsanwalts erhielt, zeigen, dass Ikner ChatGPT unter anderem Fragen zu Schusswaffen, zum Personenverkehr auf dem Campus und zu den Schicksalen früherer Täter von Amokläufen stellte – und das nur wenige Stunden vor dem Angriff.
Die Anwälte der Familie des Opfers Robert Morales planen, eine Klage wegen unrechtmäßigen Todes gegen OpenAI einzureichen. Das Büro von Uthmeier erklärte, dass Vorladungen folgen werden.
Reaktionen von KI-Token angesichts wachsender Beobachtung
Der AI-Krypto-Sektor fiel um 0,9% auf insgesamt 22,5 Milliarden USD Marktkapitalisierung, wie Daten von CoinGecko zeigen. AI-Agents-Token verloren 2%, während der DeFAI-Token um 1,7% fiel.
Allerdings wich Worldcoin (WLD), der Token, der unter anderem von OpenAI-CEO Sam Altman mitgegründet wurde, vom negativen Trend ab. WLD legte auf Binance um 3% zu und handelte nahe 0,26 USD bei einem Handelsvolumen von 1,53 Millionen USDT. Der Token liegt aber weiterhin 97% unter seinem Allzeithoch von 11,74 USD.
Die Untersuchung erhöht zudem den juristischen Druck auf OpenAI, da das Unternehmen möglicherweise eine Börsennotierung plant.
Ob die Untersuchung zu stärkeren Verkäufen bei KI-Token führt oder ob sich WLD weiterhin vom restlichen Sektor absetzt, hängt wahrscheinlich davon ab, wie konsequent Uthmeiers Büro den Fall verfolgt.





