Laut einem News-Report der Financial Times könnte die Krypto-Börse FTX bald an die Börse gehen.
Die Krypto-Börse FTX entwickelte sich in wenigen Jahren zu einer der führenden Krypto-Börsen der Welt. Doch das scheint dem ambitionierten FTX Gründer Sam Bankman-Fried nicht genug zu sein.
FTX trifft auf Goldman Sachs
Laut einem News-Report der Financial Times trafen sich der Gründer Börse FTX, Sam Bank-Fried und der Goldman Sachs Chef David Solomon im März 2022 in der Karibik, um gemeinsam über Geschäfte zu sprechen. Die Bank könnte nicht nur bald Bankdienstleistungen für die Krypto-Exchange anbieten, Goldman Sachs könnte auch für mehr Kapital für FTX, dessen Unternehmensbewertung bei aktuell rund 32 Milliarden US-Dollar liegt, organisieren.
Darüber hinaus könnte die Exchange bald sogar einen Börsengang in Erwägung ziehen. Dafür möchte Bankman-Fried die Kompetenz von Goldman Sachs nutzen, um die nötigen rechtlichen Hürden zu stemmen. Die Erfahrungen von Goldman Sachs im Umgang mit den Behörden der USA könnte dieses Vorhaben beschleunigen.
Bankman-Fried: Ein wahrer Krypto-Enthusiast
Der inzwischen 30-jährige Bankman-Fried ist schon seit längerem im Krypto-Space unterwegs. Er kaufte früher Kryptowährungen in anderen Ländern ein und verkaufte diese dann teurer weiter. Mit dem internationalen Krypto-Arbitrage-Trading machte Bankman-Fried ein Vermögen. Er entschied sich dann, weiter im Krypto-Space aktiv zu bleiben, anstatt seine wissenschaftliche Karriere als Physiker weiterzuverfolgen.
Im Jahr 2019 gründete Bankman-Fried dann die Börse FTX. Die Börse ist inzwischen einer der größten Krypto-Börsen der Welt. Das Unternehmen ist inzwischen sogar mehr Wert als die Deutsche Bank. Die Börse verfolgt eine aggressive Marketing-Strategie und möchte auch europäische Marktanteile gewinnen.
Der FTX-Gründer äußerte sich vor kurzem außerdem über seine Pläne für Social Media, nachdem Elon Musk bekannt gab, dass er Twitter kaufen möchte. Bankman-Fried schlug vor, die Interoperabilität von Kryptowährungen nutzen, um Social-Media-Plattformen wie beispielsweise Twitter und WhatsApp miteinander zu vernetzen.
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