Christopher Delgado, Geschäftsführer von Goliath Ventures, die mindestens 400 Millionen USD von Investoren eingesammelt hat, hat sich wegen Verschwörung zum Kryptowährungsbetrug schuldig bekannt.
Delgado wurde am 24. Februar 2026 wegen Drahtbetrug und Geldwäsche festgenommen. Der 34-Jährige gab zu, eine Verschwörung zum Drahtbetrug, Drahtbetrug sowie Geldwäsche begangen zu haben.
So funktionierte das Goliath-Krypto-Ponzi-System
Delgado leitete Goliath, früher bekannt als Gen-Z Venture Firm, als Präsident und Geschäftsführer. Die Staatsanwaltschaft gibt an, dass er und seine Mitverschwörer das Unternehmen von Januar 2023 bis Januar 2026 als Ponzi-System betrieben haben.
Er überzeugte Investoren, mit falschen Versprechen von monatlichen Renditen aus Kryptowährungs-Liquiditätspools Geld zu investieren. Tatsächlich wurden Gelder neuer Investoren genutzt, um Auszahlungen an frühere Investoren zu leisten. Das Geld wurde zudem verwendet, um das investierte Kapital an Investoren zurückzuzahlen, die dies verlangten.
Laut der Pressemitteilung nutzte Delgado Empfehlungen, Werbematerialien, Luxusveranstaltungen und Sponsoring gemeinnütziger Organisationen, um Glaubwürdigkeit aufzubauen.
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Ein Lebensstil auf Kosten der Investoren
Das System finanzierte einen luxuriösen Lebensstil, statt einer echten Handelsstrategie. Delgado kaufte mindestens sechs Häuser, jedes davon zwischen 1,15 Millionen und 8,5 Millionen USD wert.
Zu seinen Käufen gehören unter anderem Lamborghinis, Rolls Royce, Rolex-Uhren, Dutzende von Louis-Vuitton-Taschen und maßgeschneiderter Tiffany-Schmuck. Er hat zugegeben, Verluste von mindestens 250 Millionen USD für Investoren verursacht zu haben.
US-Staatsanwalt Gregory Kehoe beschrieb den Fall als einen Diebstahl von Investorengeldern.
„Delgado gab betrügerische Informationen an Investoren weiter, um Gelder einzuwerben, und gab seine auf diese Weise erlangten Vermögenswerte für seinen extravaganten Lebensstil aus”, sagte Kehoe.
Delgado stimmte zu, acht Immobilien, elf Fahrzeuge, 30 Uhren, mehr als 50 Luxustaschen, 29 Schmuckstücke sowie beschlagnahmte Bank- und Kryptokonten zu verlieren. Ihm drohen nun bis zu 20 Jahre Haft für jede Betrugsanklage und weitere 10 Jahre für Geldwäsche.
Die Ermittlungen wurden von der IRS Criminal Investigation und Homeland Security Investigations geführt. Das Urteil soll am 8. Oktober verkündet werden.
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