Jahrelang inaktiver Rippelwal transferiert 40 Millionen XRP von seiner Genesis-Adresse zu Bitstamp

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IN KÜRZE
  • Ein Wal, der seit 2013 inaktiv war, hat 40 Millionen XRP zu Bitstamp transferiert.

  • Die Adresse ist steht mit einem Genesis-Block der XRP-Blockchain in Verbindung.

  • Ripple hat den Großteil des Kryptomarktes in den letzten sieben Tagen outperforment.

  • promo

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Ein unbekannter XRP-Wal hat 40 Millionen XRP-Token im Wert von über 29 Millionen USD von einer zuvor inaktiven Adresse an die in Luxemburg ansässige Krypto-Börse Bitstamp überwiesen.

Die von Whale-Alert getrackte Transaktion am 24. November führte zu zahlreichen Spekulationen über ihre Ursache und Herkunft.

Transaction Details (Source: WhaleAlert.io)

Spekulation über den Ursprung der XRP-Transaktion

Laut Whale Alert kamen die 40 Millionen XRP von einem Wallet, von dem aus seit über sieben Jahren keine nennenswerte Transaktion mehr stattfand.

Whale Alert behauptet, dass die Adresse mit einem „Genesis-Block“ der XRP-Blockchain in Verbindung steht.



Ein Genesis-Block ist der allererste Block, der auf einer Blockchain gemined wurde, und dient anschließend als „Grundstein“ innerhalb des „Distributed-Legder-Systems“. Bei Bitcoin wurde Beispielsweise der Genesis-Block von seinem Schöpfer mit dem Pseudonym Satoshi Nakamoto gemined.

Darum kamen Spekulationen auf, dass der anonyme Wal, der an dem 40-Millionen-XRP-Transfer beteiligt war, möglicherweise einer der Gründer von XRP ist. Dafür gibt es jedoch keinen endgültigen Beweis, da ein Genesis-Block von jedem Node des Blockchain-Netzwerks hätte gemined werden können.

Mögliche Theorien

Am 23. November berichtete BeInCrypto, dass XRP in den letzten sieben Tagen sogar Bitcoin und Ethereum deutlich outperformen konnte.

Am 24. November ist der XRP-Preis von 0,27 USD auf 0.68 USD angestiegen, um über 150% (!). Bitcoin ist im gleichen Zeitraum von 16.125 USD auf knapp über 19.000 USD gestiegen (18,3 %).

XRP YTD performance (Source: TradingView)

Es gibt Spekulationen, dass es sich bei dem Absender um einen der XRP-Gründer handelt der den aktuellen Bullrun als eine gute Gelegenheit sah, seine XRP zu verkaufen. Allerdings könnte auch der bevorstehende Spark-Token-Airdrop an die XRP-Inhaber die Ursache sein, der neben dem aktuellen Bullrun das Interesse von Investoren geweckt hat.

Es gibt allerdings auch Hinweise darauf, dass die mit dem Genesis-Block verbundene Gruppe von Adressen seit mindestens drei Jahren immer wieder kleinere Beträge an Bitstamp sendet.

Thomas Silkjaer erklärt auf Twitter:

Ich würde mir keine allzu großen Sorgen machen, denn die kontinuierliche Bewegung von Geldern an Bitstamp aus diesem „Pool“ ist nichts Neues. Das Genesis-Konto kam mit „1 Milliarde XRP-Token“ auf die Welt, die in 5 x 200 Millionen aufgeteilt wurden. Es könnte ein Gründer sein. Diese Grafik zeigt die Einzahlungen auf das zugehörige Bitstamp-Konto im Laufe der Zeit.

Spark-Token Airdrop: Grund für die Aufregung?

Der bevorstehende Airdrop von Spark-Tokens wird als Ursache für den XRP Greed gesehen, der den XRP-Preis in Höhen getrieben hat, die seit März 2018 nicht mehr gesehen wurden.

Der Airdrop in Höhe von 45 Milliarden Spark-Tokens wird den XRP-Benutzern ein Verhältnis von 1:1 bieten, was einen Anreiz bietet, so viel wie möglich zu haben.

Die Spekulationen werden auch durch die Tatsache angeheizt, dass der Airdrop von RippleX unterstützt wird und dass Bitstamp die Unterstützung angekündigt hat.

Bitstamp erklärt:

FLARING UP: Bitstamp wird den #Spark-Token-Airdrop von @FlareNetworks unterstützen! Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Tatsache, dass RippleX den Airdrop unterstützt und Bitstamp seine Unterstützung angekündigt hat, konnte die Spekulationen noch mehr anheizen.

Auf Englisch geschrieben von David Hundeyin, übersetzt von Maximilian Mußner.

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I first got into crypto at the University of Hull in 2010 when my friend Jacky and I ironically bought a few bitcoin thinking of it as some kind of internet-joke-thing. We both got rid of it soon after, but while I totally forgot about it and focused on building a career in television, he kept an eye on the crypto scene and a few years later back home in Hong Kong, he made a small fortune investing in Ethereum. That showed me! These days in addition to my writing and television career, I am now a busy crypto advocate because I believe cryptocurrencies and blockchain technology are a key driver of Nigeria's technological transformation, contributing in no small measure to Africa's unique leapfrogging phenomenon. <a href="mailto:editorinchief@beincrypto.com">Email me!</a>

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