Der CNBC-Moderator Jim Cramer nannte die CrowdStrike-Aktie am Montag einen „MUST BUY”. Er verwies dabei auf einen Beitrag des Gründers und CEO George Kurtz, in dem es um den Schutz von Künstlicher Intelligenz (KI) ging.
Kurtz erklärte, dass niemand die Entwicklung im Bereich KI aufhalten könne. Daher, so betonte er, müssten Verteidiger Angriffe in Echtzeit abwehren statt nur Richtliniendokumente zu verfassen.
Kurtz: Autonome Kampagnen bestimmen jetzt das Tempo
Kurtz reagierte damit auf einen Aufsatz von Anthropic-CEO Dario Amodei, der dazu aufrief, das Tempo an der KI-Front bewust zu steuern. Der OpenAI-CEO Sam Altman stimmte zu, und weitere KI-Führer unterstützten diesen Vorschlag kurz darauf.
Amodei forderte, dass Labore externe Prüfer mit Zugangsrechten auf Mitarbeiterebene zulassen. Sowohl Anthropic als auch OpenAI haben diesem Schritt zugestimmt. Kurtz sagte, CrowdStrike werde bei diesen Gesprächen aktuelle Daten aus dem Einsatz beisteuern.
Kurtz stimmte dem Ziel zu, lehnte jedoch den Zeitplan ab. Angriffe erfolgen heute nicht mehr durch einzelne Hacker, schrieb er, sondern durch koordinierte KI-Agenten, die ganze Kampagnen mit Maschinengeschwindigkeit durchführen.
„Die Bedrohungseinheit ist nicht länger der Hacker. Es ist eine autonome Kampagne. Ich nenne es den Agent-State”, sagte George Kurtz, .
Er verwies zudem auf SafeMind, ein agentisches Verteidigungssystem, das CrowdStrike und Nvidia am 1. September gestartet haben. Das Team erklärt, dass das System aus jedem abgewehrten Angriff lernt.
Cramer teilte den Beitrag als den wichtigsten Post, den seine Follower zu einer MUST BUY-Aktie lesen würden.
CrowdStrike-Aktie schwächt sich nach starkem Jahr ab
Die CrowdStrike-Aktie schloss am Freitag bei 206,74 USD. Allerdings ist der Kurs im letzten Monat um 6 % gefallen, trotz eines Zuwachses von 74,46 % seit Anfang 2026.
Ende August wurde das aktuelle Hoch erreicht. Rekordzahlen im Quartal sorgten für eine starke Rallye, da Unternehmen ihre Sicherheitsbudgets erhöhten. Seitdem ist der Kurs aber wieder etwas gesunken.
Cramer ist jedoch nicht für alles bullisch. Er verglich den aktuellen Markt mit 2018 und riet Investoren dazu, ihre Gewinner zu reduzieren statt panisch zu verkaufen.
Damit ist CrowdStrike eine Ausnahme in seiner aktuellen Strategie. Der Sektor gefiel ihm bereits zuvor, im August nannte er Cybersicherheit als eine seiner Anlageideen für 2026.
Frühe Käufer scheinen zuzustimmen. Im nachbörslichen Handel wechselte die CrowdStrike-Aktie zu 214,72 USD den Besitzer, ein Gewinn von 3,86 %.
In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob das Argument von Kurtz weiterhin Käufer überzeugt oder ob das Hoch von August unerreichbar bleibt.









