Jim Cramer: Sinkende Ölpreise machen PepsiCo zur nächsten Top-Aktie

  • Jim Cramer: Sinkende Ölpreise machen PepsiCo zu einer attraktiven Aktie
  • Er verzichtete auf Nvidia und Salesforce, entschied sich für die günstigere, renditestarke PepsiCo-Aktie.
  • Die Dividendenrendite von PepsiCo liegt jetzt auf einem 13-Jahres-Hoch von über 4%.
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Jim Cramer hat PepsiCo (PEP) am Mittwoch bei Mad Money als seine nächste Aktienidee vorgestellt. Seine Auswahl begründete er mit sinkenden Ölpreisen, statt Aktien wie Nvidia oder Salesforce nachzujagen.

Der Gastgeber von CNBC sieht PepsiCo als eine günstige Aktie. Er verbindet die Auswahl mit seiner Meinung, dass der Ölpreis fällt und die Inflation ihren Höhepunkt erreicht. Cramer bezeichnet dies als einen Startpunkt, aber noch nicht als eine Position.

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Eine Sichtweise: Fallendes Öl und Höchststand der Inflation

Cramers Vorgehen beginnt immer mit einer Einschätzung zu Zinsen und Inflation, bevor er eine Aktie vorstellt. Er meint, die Wirtschaft sei stabil, solange es keinen Schock aus dem Iran oder der Ukraine gibt.

Als deutlichstes Zeichen für eine peakende Inflation sieht Cramer die nachgebenden Rohölpreise. Der Ölpreis fiel in dieser Woche um fast 3%, nachdem Iran und Oman wieder Gespräche über den Seeweg durch die Straße von Hormus aufgenommen haben.

Cramer misst der Rede des Vorsitzenden der US-Notenbank, Kevin Warsh, wenig Gewicht bei. Dessen erste Rede in Jackson Hole ist für Freitag angesetzt. Cramer sagt, dass eine Anhebung unwahrscheinlich ist, da das Finanzministerium bereits daran arbeitet, die langfristigen Kreditkosten niedrig zu halten.

PEP hat sich in den letzten 6 Monaten nicht gut entwickelt.
PEP hat sich in den letzten 6 Monaten nicht gut entwickelt. Bildquelle: Trading View
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Warum PepsiCo gegenüber Nvidia und Salesforce gewählt wurde

Technologie war laut Cramer die naheliegende Branche, aber Nvidia und Salesforce seien nach starken Geschäftszahlen bereits deutlich gestiegen. Ein Kauf jetzt wäre ein Nachlauf bereits vollzogener Kursgewinne. Als Beispiel nennt er Nvidias sehr positives Quartalsergebnis.

Auch Reisen und Freizeit bestehen seinen Test nicht. Aktien wie Disney und Expedia haben sich ebenfalls bereits erholt und sind auf eine freiwillige Ausgabebereitschaft angewiesen, die in einer schwachen Wirtschaft sinken kann.

PepsiCo erfüllt dagegen ein anderes Kriterium. Cramer sucht nach Aktien, die im Verhältnis zu ihrer eigenen Geschichte günstig bewertet sind und eine Dividendenrendite um 4% bieten. PepsiCo hat die Ausschüttung seit 54 Jahren kontinuierlich angehoben. Die Rendite liegt aktuell mit etwa 4% nahe am höchsten Wert seit über zehn Jahren.

„Ich mag sie niedrig. Manche mögen sie heiß. Ich mag sie cool.”

Jim Cramer, Gastgeber von CNBC Mad Money

Cramer berichtet, dass Führungskräfte von PepsiCo bei der Ergebnisvorstellung mehrmals betont haben, dass hohe Spritpreise die Umsätze belastet haben. Ein sinkender Ölpreis könne dieses Hindernis für die Konsumausgaben beseitigen.

Cramer betont, die Idee sei weiterhin nur ein Ergebnis der Aktienauswahl, aber noch keine konkrete Position. Ob die Bewertungslücke tatsächlich geschlossen wird, hänge davon ab, wie sich Ölpreis und Zinsen nach Warshs Rede am Freitag entwickeln.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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