Weißes Haus Berater Phelan warnt: Zinserhöhung durch Fed heute wäre ein Fehler

  • Christopher Phelan: Eine Zinserhöhung der Fed in dieser Woche wäre ein Fehler
  • Phelan nennt sinkende Inflationsdaten als Argument gegen eine Zinserhöhung.
  • Die Fed gibt diese Woche ihre Zinsentscheidung bekannt, das FOMC ist gespalten.
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Christopher Phelan, Vorsitzender des Council of Economic Advisers (CEA), sagte, eine Zinserhöhung der Fed wäre ein Fehler. Die Federal Reserve gibt heute ihre Zinsentscheidung bekannt.

Phelan äußerte sich dazu in der Sendung Closing Bell Overtime bei CNBC und verwies auf aktuelle Inflationsdaten als Grund dafür, dass eine Erhöhung unnötig sei. Das Federal Open Market Committee (FOMC), das Gremium der Fed für Zinspolitik, tagt diese Woche.

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Inflationsdaten sprechen gegen eine Erhöhung

Phelan argumentierte, die Inflation sei in den vergangenen drei Monaten gesunken. Er verwies auf alle wichtigen Kennzahlen, darunter den Verbraucherpreisindex (CPI) und den PCE-Index (Personal Consumption Expenditures).

Er erklärte zudem, dass die Fed bereits vor Monaten darauf verzichtete, die Zinsen zu erhöhen, als die Inflation noch höher lag. Daher sei eine Erhöhung jetzt schwer zu rechtfertigen.

Die Diskussion erfolgt, während US-Präsident Trump die Fed dazu gedrängt hat, die Zinsen zu senken. Eine Erhöhung würde genau das Gegenteil von dem bedeuten, was Trump öffentlich gefordert hat.

„Ganz gleich, wie Sie es messen, die Inflation geht zurück. Sie haben vor 3 Monaten, als die Inflation höher war, nicht erhöht. Es ergibt meiner Meinung nach keinen Sinn, jetzt die Zinsen anzuheben.”

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Christopher Phelan, Vorsitzender des Council of Economic Advisers, via CNBC

Was eine Zinserhöhung für die Märkte bedeuten würde

Phelans Äußerungen kommen, während Bitcoin einer steigenden Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Fed in dieser Woche entgegensieht. Trader bewerten dieses Szenario als Gegenwind für risikoreiche Vermögenswerte.

Höhere Zinsen belasten in der Regel Bitcoin (BTC), da Anlagen ohne laufende Erträge im Vergleich zu Anleihen weniger attraktiv sind.

Fed-Vorsitzender Kevin Warsh sagte zudem, dass die Zeit des günstigen Geldes vorbei ist. Außerdem betonte er, dass die Fed bei der Inflationsbekämpfung noch nicht am Ziel sei, was Phelan jedoch anders sieht.

Beobachter der Fed rechnen damit, dass das Gremium erneut stark gespalten sein wird. Schon beim Treffen des FOMC im Juli blieb der Leitzins nach einer Abstimmung mit neun zu drei Stimmen unverändert.

Ob Warsh sich Phelans Einschätzung der Inflation anschließt oder den FOMC-Mitgliedern, die eine Erhöhung wollen, wird sich auf die Kreditkosten und die Risikobereitschaft an den Märkten in den kommenden Sessions auswirken.

Die Märkte werden die Pressekonferenz von Warsh genau verfolgen, um Hinweise auf die endgültige Abstimmung zu erhalten.

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