Kalifornien: Bitcoin Cash via QR-Code-Jagd

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IN KÜRZE
  • I'm planning on doing this again - you should too

  • Ein anonymer Krypto-Fan verteilt QR-Codes in Kalifornien.

  • Dahinter warten Bitcoin Cash-Belohnungen.

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Die Krypto-Welt ist voller Kuriositäten. Eine dieser Kuriositäten finden wir in der Stadt Bakersfield im US-Bundesstaat Kalifornien. Denn dort sorgt der „Bitcoin Man of Bakersfield“ für Aufsehen. Der anonyme Krypto-Fan hat in der ganzen Stadt 100 QR-Code-Aufkleber verteilt. Die glücklichen Finder erhalten über den QR-Code Bitcoin Cash (BCH).



Zugegeben, das Konzept von „Bitcoin Man of Bakersfield“ erinnert ein wenig an eine futuristische Schnitzeljagd, basierend auf der Kryptowährung Bitcoin Cash. Dahinter steckt eine raffinierte Social Media-Kampagne, die die Aufmerksamkeit verstärkt auf den Krypto-Sektor lenken soll.

Bitcoin Cash via QR-Code-Jagd

Seit dem 17. September sind die QR-Codes in den Straßen von Bakersfield zu sehen. In einem Blogbeitrag erklärt der Erschaffer des Projekts:



Wie bringt man eine ganze Stadt dazu, über Bitcoin Cash zu sprechen? Wie kannst du genug Neugier und Interesse wecken, damit Reporter um ein Interview betteln? Es ist einfacher als du denkst – und ich werde dir zeigen, wie ich es gemacht habe und wie du das replizieren kannst.

Der lokale Sender 23ABC hat den Initiator des Projekts bereits interviewt:

Zunächst hat der „Bitcoin Man of Bakersfield“ 100 Bitcoin Cash-Aufkleber ausgedruckt und in der Innenstadt von Bakersfield angebracht. Hinter den QR-Codes verstecken sich Coins im Gesamtwert von 1.100 USD.

Fake it till you make it?

Der Initiator fotografierte anschließend die Orte mit den QR-Codes und sorgte für viralen Rummel, indem er Screenshots und Photoshop für das Aufziehen eines Fake-Hypes nutzte. In dem Beitrag erklärt er dazu:

Alles in diesen Screenshots ist mit Photoshops versehen, damit es so aussieht, als gäbe es einen Social-Media-Hype um diese Aufkleber. Ich habe diese Beiträge selbst gemacht und dann einfach in gefälschten Freigabezählern, gefälschten Kommentaren und gefälschten Profilnamen fotografiert.

Danach sendete er die Fake-Shots an die lokalen Medien auf Facebook, um den Hype auszulösen – ganz offensichtlich mit Erfolg. Kurze Zeit später berichteten die lokalen Medien von den QR-Codes und auch auf Reddit wurde das Thema diskutiert.

I’m planning on doing this again – you should too

Das Projekt ist nicht aus Güte zu den glücklichen Menschen entstanden, die sich über die Belohnung hinter den QR-Codes gefreut haben. Vielmehr soll das Projekt die Aufmerksamkeit auf die positiven Seiten der Kryptowährungen lenken und vor allem mehr neue Menschen für den Bereich interessieren.

Der Initiator hofft, dass in der Zukunft noch weitere Interessierte dieses Projekt aufgreifen, nachahmen und so zur Verbreitung der Kryptowährungen beitragen.

Ich hoffe, alle haben die Berichterstattung in den Medien genossen – aber bleibt dran, denn was als nächstes kommt, wird größer.

Wer dem Projekt finanziell beiwohnen möchte, kann das über diese Wallet-Adresse realisieren: qzwfargjq0skell5dngsundyrchkgn3xjgfkreshkw.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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