Im Zuge der harten Durchsetzungsmaßnahmen der US-Wertpapieraufsichtsbehörde SEC setzten immer mehr Kryptowährungsunternehmen auf die EU. Auch die Krypto-Börse Kraken dringt weiter in den europäischen Raum vor und sichert sich zwei entscheidende Lizenzen für die Expansion in den westlichen Staatenbund.
Diese Bemühungen sind Teil der langfristigen Strategie des Unternehmens, seine Geschäftstätigkeiten für EU-Kund:innen auszubauen. Kraken begrüßt die besonders Krypto-freundliche Regulierungsumgebung, die die EU bietet.
Krypto-Börse Kraken erhält EMI-Lizenz
Kraken ist jetzt im Besitz einer sogenannten E-Money Institution (EMI) Lizenz von der Zentralbank von Irland. Des Weiteren registrierte sich das Unternehmen erfolgreich bei der Bank von Spanien als Virtual Asset Service Provider (VASP). Diese beiden Lizenzen bieten Kraken entscheidende Vorteile, um in den EU-Markt zu expandieren.
Mit der EMI-Lizenz ist die Krypto-Börse nun in der Lage, mit Banken aus allen 27 Mitgliedstaaten Geschäfte zu tätigen. Die neue VASP-Registrierung in Spanien ermöglicht es Kraken, dort ansässigen Personen den Handel mit Kryptowährungen und deren Verwahrung in Krypto-Wallets anzubieten. Neben einer spanischen VASP-Lizenz verfügt das Unternehmen bereits über eine VASP-Lizenz in Italien und Irland.
Curtis Ting, Krakens Vizepräsident für globale Operationen erklärte dazu in der offiziellen Pressemitteilung:
“Die heutige Ankündigung markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserer europäischen Expansionsstrategie.(…). Wir sind überzeugt, dass die europäische Krypto-Industrie auf einem soliden Fundament steht, mit einer zukunftsweisenden Regulierung, die es uns ermöglicht, mit Zuversicht zu wachsen. (…) Wir sind entschlossen, weiterhin in unser europäisches Geschäft zu investieren, um die Adoption von Kryptowährungen in Europa in den kommenden Jahren voranzutreiben.”
Neben Kraken setzten auch andere renommierte Krypto-Unternehmen verstärkt auf den europäischen Raum. Wie BeInCrypto erst kürzlich berichtete, planen auch eToro, Galaxy Digital und das von Cathie Wood gegründete Ark Invest in die EU zu expandieren. Einer der Hauptgründe dafür sind die scharfen Durchsetzungsmaßnahmen der US-Behörden gegen Kryptowährungsunternehmen wie Binance und Coinbase.
Immer mehr regulierte Börsen tauchen auf dem Kryptowährungsmarkt auf. Doch nur eine hält bis jetzt als einzige deutschsprachige Krypto-Plattform eine BaFin-Lizenz: Entdecke Bitpanda und lass deine Coins für dich arbeiten!
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