Krypto-Person der Woche: David Schwartz

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IN KÜRZE
  • Ist es schwierig, Blockchain-Software zu entwickeln?

  • Unter der technischen Führung von Schwartz soll Ripple den globalen Geldtransfers ins 21. Jahrhundert katapultieren.

  • Unter dem Namen JoelKatz ist Schwartz natürlich auch auf den Sozialen Medien aktiv.

  • promo

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

In dieser Kolumne geht es Woche für Woche um Persönlichkeiten aus der ganzen Welt, die sich im Kryptoversum durch besonders interessante Ansichten oder Aktionen hervorgetan haben. Meine Krypto-Person der Woche ist David Schwartz.



David Schwartz ist der CTO von Ripple. Der Chefkrytograf gehört zu den Architekten von XRP-Ledger. Vor seiner Tätigkeit bei Ripple war David Schwartz Chief Technical Officer bei WebMaster Incorporated, einem Softwareentwickler in Santa Clara. Außerdem kennt man Schwartz bei CNN als Entwickler für verschlüsselte Cloud-Speicher- und Enterprise-Messaging-Systeme. Diesen Bereich hat er auch bei der National Security Agency (NSA) bedient.

Er selbst beschreibt sich auf LinkedIn wie folgt:

Erfahrung in der Unterstützung von Unternehmen bei der strategischen Planung neuer Technologien wie verteilter Zahlungssysteme und Secure Computing. Expertise in Kryptographie, Computersicherheit und Softwareentwicklung, insbesondere für Startups und schnell wachsende kleine Unternehmen.

JoelKatz

Forbes nannte Schwartz den „Ripples Billionen-Dollar-Mann“.

Unter der technischen Führung von Schwartz soll Ripple den globalen Geldtransfers ins 21. Jahrhundert katapultieren. Dafür hat das Unternehmen Partnerschaften mit den weltweit größten Finanzinstituten aufgebaut. Kein Wunder also, dass XRP auch häufig als „Banker´s Coin“ bezeichnet wird. Ferner hagelt es häufiger Kritik an XRP: Ist die Coin tatsächlich dezentral? Und warum verkaufen große Ripple-Verantwortliche immer mal wieder Coins für Millionenbeträge?

Den letzten großen Backlash erlebten Ripple Labs, David Schwartz und Brad Garlinghouse durch die Klage der SEC. Hier geht es um die Frage, ob XRP ein Wertpapier ist oder nicht.

Unter dem Namen JoelKatz ist Schwartz natürlich auch auf den Sozialen Medien aktiv.

Ist es schwierig, Blockchain-Software zu entwickeln?

Ferner betreibt Schwartz auch einen Blog:

Ist es schwierig, Blockchain-Software zu entwickeln?

Ja, das ist es absolut. Dies liegt jedoch nicht an einer inhärenten Eigenschaft von Blockchains, sondern an einem historischen Unfall.

Als Blockchain zum ersten Mal entwickelt wurde, gab es keine Tools zum Entwickeln von Blockchain-Software. Die einzige offensichtlich wichtige Anwendung war das Starten einer Kryptowährung. Daher wurde Bitcoin als Blockchain für die Ausgabe und Übertragung einer Kryptowährung entwickelt.

In Bezug auf die Robinhood-Situation erklärte er:

Ripple-Verantwortliche sind für ihren Abverkauf an XRP bekannt. Schwartz lässt sich sein Gehalt allerdings nicht in XRP auszahlen, stattdessen zu zwei Prozent in Ripple-Anteilen. Außerdem ist Schwartz nicht als Mitbegründer gelistet, obwohl er der zweite Mitarbeiter bei Ripple war.

Und warum Forbes ihn den Ripples Billionen-Dollar-Mann nennt? Weil sein Nettovermögen auf etwa 90 Millionen US-Dollar geschätzt wird.

Mal sehen, wer in sieben Tagen auf den Thron der Krypto-Person der Woche klettert…

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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