Kryptowährungen: Regulierungen sind die größte Bedrohung und Chance zugleich

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IN KÜRZE
  • BeinCrypto sprach mit Nick Jones, dem CEO von Zumo, einer Kryptowährungsplattform.

  • Jones sorgte dafür, dass Zumo seine net-zero goals von Anfang an behielt.

  • „Das Risiko besteht darin, dass die Behörden den Menschen den Weg zur Kryptowelt abschneiden.“

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

BeinCrypto sprach mit Nick Jones, dem CEO der Krypto-Plattform Zumo darüber, warum Regulierungen für Kryptowährungen eine Bedrohung und Chance zugleich sind. Auch ging es um Jones Engagement für grünen Strom für Krypto sowie Regulierungen.

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Zumo ist eine Plattform für den Austausch von Kryptowährungen mit non-custodial Wallets. Durch die benutzerfreundliche Oberfläche werden Kauf, Verkauf und Handel mit Kryptowährungen einfacher. Bei non-custodial Wallets liegt die Kontrolle der Private Keys in der Hand der Käufer.

Dies war auch das Ziel von Jones, der von Anfang an ein großes Interesse daran hatte, mithilfe der Blockchain-Technologie mehrere Probleme in der Kryptowelt zu lösen. Insbesondere in Bezug auf Finanzen und Unabhängigkeit. Aufgrund seines Backgrounds in der Tech-Welt, verfügt Jones in Sachen Blockchain-Technologie über ausreichend Erfahrung: 

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„Paul ist ein Mitgründer von Zumo. In den frühen 2000ern arbeiteten er und ich gemeinsam bei Yahoo. Paul ist fanatisch, was Neuentwicklungen in der Tech-Branche angeht. Ich gebe ihm die Schuld, dass er mein Interesse für die Blockchain-Technologie weckte.“

Was die Branche angeht, kennt sich Jones bestens aus:

„Ich bin ein absoluter Tech-Enthusiast und letztendlich haben viele verschiedene Dinge dazu geführt, warum ich in dieser Branche gelandet bin. Daneben interessieren mich die gesellschaftlichen Auswirkungen, die die Technologie mit sich bringt.“

Nachdem Jones seinen Weg in die Kryptowelt gefunden hatte, ging es darum herauszufinden, wo seine Interessenschwerpunkte liegen:

Paul und ich entschieden, dass wir etwas im Bereich Blockchain und Kryptowährungen machen wollten. Daraufhin wurde uns schnell klar, wie komplex und schwer es für die meisten Menschen ist, die Kryptowelt zu verstehen. Das wollten wir ändern.“ 

Paul und Jones wollten eine Technologie, die für alle zugänglich ist:

Die Frage war: Wie können wir die Technologie gestalten, sodass viele Menschen einfachen und sicheren Zugang zu dieser Welt zu bekommen und von ihr profitieren können.“

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Kryptowährungen zugänglicher machen

Jones Bestreben war es, aus der Blockchain etwas zu machen, das für jeden zugänglich ist. Deshalb ist die Blockchain die Basis von Zumos Wallet & Exchange.

Für alle, die sich mit Kryptowährungen auskennen, sind die Kursschwankungen auf den Kryptomärkten dieser Welt spannend. Für Neueinsteiger kann jedoch genau das zum Stolperstein werden, wie Jones betont. Und die Bereitschaft zum Selbst-Engagement bzw. Learning by Doing hält sich bei Neueinsteigern eher in Grenzen, wie Jones findet.

„Die meisten Menschen sind nicht darauf aus zu zocken und Bitcoin rein spekulativ zu kaufen oder zu verkaufen. Für andere bedeutet diese Zockerei jedoch Spaß. Für diese Leute ist es so, als ob sie ein Lotterielos kaufen oder eine Sportwette machen. Denen macht es Spaß alle zwei Stunden die Märkte zu checken. Wiederum andere sehen Bitcoin und Co. als langfristigste Investition, was ebenfalls Ordnung ist. Jedem steht es frei, hier seine  eigene Strategie zu verfolgen.“

Der Schlüssel für Kryptowährungen

Jones findet, dass die Innovationen, die die Blockchain derzeit durchlebt, gerade für jene von Vorteil sind, die neu in der Kryptowelt sind.

„Heute gibt es viele Produkte und Dienstleistungen, die auf der Blockchain-Infrastruktur basieren. Teilweise befinden sich diese schon in der dritten und vierten Generation, sodass viele Menschen davon profitieren können. Wie etwa durch Überweisungen oder der Handel mit Kryptowährungen, wobei jederzeit mit Kursschwankungen zu rechnen ist.“

Zumo gehört zu dieser Art neuen Produktgeneration, die für Menschen attraktiv ist. Die Plattform hebt sich dadurch ab, dass sie ein non-custodial Wallet und eine verständliche UI bietet.

„Zumo basiert ausschließlich auf der Blockchain und bietet ein non-custodial Wallet. Die Kontrolle der Private Keys liegt hier – wie bereits erwähnt – in der Hand der Käufer. Die User kennen und verwalten ihre Keys selbst, die mit neo-Bank grade UI von Zumo verknüpft sind, welche sie nicht kennen müssen. Sie müssen nur wissen, dass ihre Investitionen bei uns sicher sind. Käufern Sicherheit zu bieten gibt uns wiederum die Gewissheit auf dem richtigen Weg zu sein.“

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Richtig anfangen, anstatt Probleme kurzfristig zu lösen

Zumo gehört zu den Kryptowährungs-Plattformen, denen auch Umweltfragen wichtig sind:

„Vom ersten Tag an war für uns klar, dass wir alles dafür tun, um die Net-Zero-Bewegung zu unterstützen. Wir haben das von Anfang an in unserer Unternehmensphilosophie aufgenommen, was sich auf die kleinsten Dinge ausgewirkt hat wie zum Beispiel die Reduzierung von Geschäftsreisen und die Verwendung von grüner Energie. Zeitgleich boten wir Alternativen, was Geschäftsreisen und Co. angeht.“

Der integrative Ansatz für ein umweltfreundliches Arbeitsumfeld führte dazu, dass Zumo schon bald mit Crypto Climate Accord (CCA) kooperierte. Der CCA zielt auf ein umweltfreundlicheres Miteinander aller Akteure der Kryptowährungsindustrie ab. Die aktuelle Vereinbarung von CCA sieht den 100-prozentigen Verbrauch erneuerbarer Energien bis 2040 vor.

„CCA möchte das wir unterzeichnen, was wir klasse finden! Wir führen derweil viele interessante Gespräche zu diesem Thema. Klimafreundliche Kryptowährungen sind definitiv ein interessanter Punkt für uns und ich denke, die Gespräche gehen in die richtige Richtung.“

Derzeit wächst die Besorgnis über die Auswirkungen von Kryptowährungen, speziell von Bitcoin auf die Umwelt. Aktuell verbucht der Bitcoin einen jährlich Energieverbrauch von 67,29 TWh.

Zwar sind erneuerbare Energien für Mining schon in Gebrauch; doch viele Länder und Personen appellieren gegen hohen Energieverbrauch und distanzieren sich damit von Kryptowährungen. Ein Beispiel dafür ist Elon Musks, der einen Rückzieher machte als es darum ging, Tesla-Fahrzeuge mit Bitcoin und Co. zu bezahlen. Weitere Boykotte durch Umweltschützer folgten diesem Beispiel. 

„Man kann einen Tesla nicht mit einem Ford Model T vergleichen.“

Für Jones müssen mögliche Auswirkungen auf die Umwelt beachtet werden. Doch auch die Bitcoin-Technologie ist ihm wichtig:

Bitcoin ist der Prototyp der Blockchain. Sie können einen Tesla nicht mit einem Model T Ford vergleichen. Denn auch wenn es auf der Liste die Nummer eins ist,  wird es nicht so effizient sein und so manche Probleme verursachen. Bitcoin verursacht zwar keine Kohlenstoffwolke, aber der Strom für die Blockchain und für das Mining können – je nachdem woher die Energie stammt – eine Menge Kohlenstoff verbrauchen.“

Das bedeutet aber nicht, dass Jones im Bitcoin allein das Problem sieht. Vielmehr verweist er auf das Engagement, das notwendig ist, dass der Stromverbrauch zukünftig mit erneuerbaren Energien erfolgt:

„Eine andere Sache, die die Leute beherzigen sollten, ist Dekarbonisierung. Blockchain und Krypto sind deutlich einfacher zu dekarbonisieren als fast jede andere Branche. Alles, was es braucht, sind Leute, die sich für die Dinge der CCA einsetzen.“

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Regulierungen: Bedrohung oder Chance?

Während einige Regulierungen als Bedrohung für Kryptowährungen wahrnehmen, bedeutet es für Jones Chance und Risiko zugleich:

„Regulierung sind eine große Herausforderung, da sie Bedrohung und Chance zugleich sind. Ich denke, an dieser Meinung gibt es keine Zweifel, wenn man sich die große Bandbreite der öffentlichen Reaktionen ansieht.“

Für Jones liegt das Problem mit der Regulierung darin, dass es vorerst nicht gelöst werden kann. Denn dafür müssten die Mitglieder der Community aktiv auf die Regulierungen und aktuellen Diskussionen reagieren.

„Wo ich kann, versuche ich zu helfen, dass eine Konversation zwischen Regulierungsbehörde und Community zustande kommt. Denn ich sehe darin die größte Chance für Krypto. Niemand wird einfach so sagen: Oh, jetzt vergessen wir Krypto einfach mal für eine Weile. Die Büchse der Pandora ist geöffnet worden. Das monetäre Volumen der Menschen, die in Krypto investiert haben, hat viele Risiken längst in den Schatten gestellt.“

Doch ein Risiko ist für Jones nach wie vor offensichtlich:

„Das größte Risiko besteht darin, dass Regulierungsbehörden den Menschen den Zugang zu Krypto & Co schwer machen. Deshalb liegt meiner Meinung nach die größte Chance darin, dafür zu sorgen, dass genau das nicht passiert. Und zwar indem die Vision weiterlebt und gemeinsame Werte kommuniziert werden. Und natürlich indem auch mit den Regulierungsbehörden kooperiert wird.“

Zusammenarbeit ist der Schlüssel

Die Frage zur Regulierung wirft jedoch noch weitere auf. Den Schritt zur Mainstream-Adoption sieht Jones als Weiterentwicklung zwischen den Parteien:

„Wenn wir wollen, dass es eine echte Mainstream-Adoption gibt, dann muss die Branche alle Bedenken – von Nachhaltigkeit bis hin zu Geldwäsche – bedingungslos akzeptieren. Doch wie auch immer die Meinungen darüber sind: Wichtig ist nicht, was man äußert, sondern wie etwas geäußert wird. Jeder hat das Recht auf freie Meinungsäußerung in dieser Sache. Doch herablassend über etwas zu schimpfen, über dass man keine Ahnung hat, ist keine Lösung. Im Gegenteil. Es ist hinderlich für jede Art der Zusammenarbeit und Weiterentwicklung.“

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Nachdem sie im Nachrichten- und Lifestyle-Journalismus gearbeitet hatte, beschloss Leila, ihr Interesse an Kryptowährungen und Blockchain in ihren Job zu bringen. Sie leitet jetzt den Feature and Opinions Desk bei BeinCrypto, der perfekt zu ihrer Begeisterung für die sozialen und politischen Auswirkungen von Crypto passt.

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