Der Chief Legal Officer (CLO) von Coinbase, Paul Grewal, hat laut einem Bericht von BeInCrypto bestätigt, dass es tatsächlich eine Klage aus New York gibt. Diese Klage bezieht sich auf Prediction Markets.
„Zur Klage aus New York: Prediction Markets sind bundesweit regulierte nationale Börsen, die bei der CFTC registriert sind. Das Thema wird aktuell vor einem Bundesgericht in New York behandelt. Coinbase wird weiterhin für die bundesstaatliche Aufsicht über diese Märkte kämpfen, wie es der Kongress vorgesehen hat“, schrieb Grewal in einem Beitrag.
Der folgende Abschnitt enthält die ersten Berichte, als die Nachricht veröffentlicht wurde.
Nach Gerichtsdokumenten, die zuerst von Reuters gemeldet wurden, hat New York Klagen gegen Coinbase Financial Markets und Gemini Titan eingereicht. Den Unternehmen wird vorgeworfen, gegen Landesrecht verstoßen zu haben.
Obwohl Kopien der Klagen möglicherweise nicht sofort verfügbar sind, wird vermutet, dass sich die Klagen gegen die Prediction-Market-Tochterunternehmen von zwei der größten US-Krypto-Börsen richten. Falls dies zutrifft, wäre es die erste Durchsetzungsmaßnahme von New York gegen bundesweit lizenzierte Prediction-Market-Betreiber.
Hat New York die Warnung zu Prediction Markets umgesetzt?
Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James warnte im Februar, dass Prediction Markets gegen die Glücksspielgesetze des Bundesstaats verstoßen. Ihr Büro veröffentlichte damals eine Warnung an Verbraucher und Unternehmen, in der stand, dass „das Betreiben, Bewerben und Fördern von nicht lizenzierten Sportwetten die Glücksspielgesetze von New York verletzt“.
Coinbase brachte im Januar sein Prediction-Market-Produkt für US-Nutzer durch eine Partnerschaft mit Kalshi auf den Markt.
Gemini Titan, eine Tochtergesellschaft der Gemini Space Station, stellte separat eine eigene Prediction-Market-Plattform vor, nachdem sie eine Designated Contract Market-Lizenz von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) erhalten hatte.
Die Klagen erfolgen, während Prediction Markets zunehmend in juristische Auseinandersetzungen zwischen staatlichen Glücksspielbehörden und der Bundesregierung geraten.
Die CFTC klagte am 3. April gegen Connecticut, Arizona und Illinois, da diese versuchten, Prediction-Market-Betreiber mit Landesgesetzen zu regulieren.
Ein Bundesberufungsgericht entschied zudem am 7. April, dass New Jersey seine Glücksspielgesetze nicht gegenüber Kalshi durchsetzen darf.
Die vermutete Entscheidung New Yorks, zu klagen statt auf bundesrechtliche Vorrangregelungen einzugehen, deutet darauf hin, dass der Zuständigkeitsstreit sich schneller in Richtung Supreme Court entwickeln könnte.
Berichten zufolge entsteht ein Meinungsunterschied zwischen den Gerichten. Dies ist eine Situation, die meist den Obersten Gerichtshof zur Prüfung anzieht.





