NRW versteigert 215 Bitcoin aus dem Darknet

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IN KÜRZE
  • Beschlagnahmte Bitcoin werden von deutschen Strafverfolgungsbehörden versteigert.

  • Das Preisangebot für den Bitcoin begann bei 42.400 Euro, während der Bitcoin auf über 62.000 Dollar kletterte.

  • Die Bitcoin wurden infolge eines Cyberverbrechens aus einem kriminellen Online-Netzwerk beschlagnahmt.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Eine beschlagnahmte Menge an Bitcoin lockte Krypto-Schnäppchenjäger auf eine Online-Auktion, die von deutschen Strafverfolgungsbehörden organisiert wurde.

Die Auktion fand auf der Website des deutschen Justizministeriums von Nordrhein-Westfalen statt. Neben den beschlagnahmten Bitcoins standen auch ein Porsche Cayenne und eine Harfe zur Versteigerung. In Deutschland dürfen Staatsanwälte beschlagnahmte Waren, einschließlich Bitcoin, nicht auf dem Markt verkaufen. Alles muss versteigert werden.

Allerdings führte die Bitcoin-Versteigerung zu einem regelrechten Ansturm an Anfragen bei den lokalen Behörden. Laut den Behörden gab es seit der Ankündigung der Bitcoin-Versteigerung mehr als 4000 Neuregistrierungen.

Das Mindestgebot lag bei 42.400 Euro (49.281 US-Dollar). Das erste Gebot für die Bitcoins lag bei 56.060 Euro. Zum Zeitpunkt des Gebots ist der Bitcoin Kurs dann auf über 62.000 US-Dollar angestiegen. Der Bitcoinpreis erreichte am Donnerstag, den 21. Oktober 201 dann das letzte Allzeithoch (ca. 67.000 US-Dollar). Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung befindet sich der Bitcoin Kurs bei ca. 63.000 USD.

Für die deutschen Behörden ging es bei der Auktion weniger um Bitcoin als vielmehr um Cybersicherheit.

“Jeder Euro, der den kriminellen Netzwerken entzogen wird, trägt zu deren Schwächung bei.”

Bitcoin und Stock to Flow-Modell: Ein Bild von BeInCrypto.com
Bitcoin Art: Ein Bild von BeInCrypto.com

Bitcoin, Kryptowährungen und Cybersecurity

Derzeit ist die Cybersicherheit sowohl innerhalb als auch außerhalb des Kryptobereichs ein brisantes Thema.

In den USA verstärkten die Aufsichtsbehörden ihre Bemühungen im Bereich der Cybersicherheit mit proaktiven und gezielten Maßnahmen. Senatorin Elizabeth Warren veröffentlichte vor kurzem einen Entwurf für den “Ransomware Disclosure Act”. Der Gesetzentwurf ist eine Folge der Zunahme von Ransomware-Angriffen in diesem und letzten Jahr, wie z.B. dem Hackerangriff auf das Unternehmen Colonial Pipelines. Die Hacker verlangten Bitcoin als Lösegeld, nachdem sie den Betrieb des Unternehmens gestoppt hatten.

Ebenso richtete das Justizministerium (Department of Justice, DoJ) in diesem Jahr ein “Enforcement Team” für Kryptowährungskriminalität ein. Deren Aufgabe ist es, Cyberkriminalität in Verbindung mit oder unter Verwendung von Kryptowährungen zu stoppen. Darüber hinaus veröffentlichte das Finanzministerium letzte Woche eine Reihe von Richtlinien für Unternehmen, die mit Kryptowährungen arbeiten. Auch wenn die Richtlinien nicht ausdrücklich auf die Cybersicherheit zugeschnitten sind, so dienen viele dieser Richtlinien doch der Verbesserung dieses Bereichs.

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Savannah Fortis ist eine Multimedia-Journalistin, die Geschichten über die Schnittstellenkultur, internationale Beziehungen und Technologie berichtet. Durch ihre Reisen wurde sie bereits 2017 in die Crypto-Community eingeführt und interagiert seitdem mit dem Raum.

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