OMG Network Mainnet Beta geht jetzt mit PoA live!

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IN KÜRZE
  • OmiseGo heißt jetzt OMG Network.

  • Ist der Proof-of-Authority dezentral?

  • Die Vorteile des OMG Network v1 Mainnet Beta.

  • promo

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Nach vielen Monaten intensiver Arbeit ist nun das öffentliche Mainnet Beta von OMG Network v1 live. Passend zu dieser Neuerung hat sich OmiseGo in OMG Network umbenannt. Gleiches gilt natürlich auch für OMGpool.org. Über die neue Finanzinfrastruktur laufen schon bald die Transaktionen von Unternehmen weltweit. Bleibt das asiatische OMG Network seinem Leitspruch „unbank the banked“ treu?



Seit dem Jahr 2017 spielen die auf der Ethereum-Blockchain basierenden OmiseGo Token im Kryptoversum mit. Für die institutionellen und privaten Kunden hält OMG Network eine breite Palette von Finanzdienstleistungen bereit. Der Fokus liegt dabei auf dem Umgang mit digitalen Vermögenswerten. Zum Portfolio gehören aber auch Echtzeit-Transaktionen in Bezug auf verschiedenste Regionen, Anlageklassen und Anwendungen. Durch den Start des OMG Netzwerks läuft schon bald das Tether-Volumen der Kryptobörse Bitfinex über das neue Network. Das OMG Network möchte dadurch rund 2/3 der aktuellen Transaktionskosten einsparen.

Was bedeutet das für die OMG Token Hodler?

In einer Pressemitteilung vom 3. Juni klärt OMG Network die Frage, was dieser Schritt für die OMG Token Hodler bedeutet:



„Nun, wir können noch nicht ganz darauf eingehen – in dieser Version bleibt das Netzwerk unter der Kontrolle von OmiseGo mithilfe des Konsensalgorithmus „Proof-of-Authority“ zentralisiert, was bedeutet, dass die alleinige Kontrolle über das Netzwerk noch nicht aufgegeben wurde. Dies dient dazu, die Gesundheit und Stabilität des Netzwerks im Auge zu behalten, wie es in der realen Welt verwendet wird, bevor mit der nächsten Phase der Implementierung fortgefahren wird: der Dezentralisierung des Netzwerks durch Übergang zu einem Proof-of-Stake-Modell, bei dem OMG Token Hodler können ihre Token im Netzwerk einsetzen und Belohnungen für die Validierung von Transaktionen erhalten.“

Interessant ist, dass OMG Network gerne den Proof-of-Authority einsetzt. Dieser Algorithmus unterscheidet sich von den Proof-of-Stake und Proof-of-Work Systemen, die wir von anderen Kryptowährungen kennen.

Proof-of-Authority – ist das denn dezentral?

Die Kryptowährungen leben von der Dezentralität. Den Proof-of-Work kennen wir als dezentrale Alternative. Beim Proof-of-Authority (PoA) handelt es sich um einen reputationsbasierten Konsensalgorithmus. PoA gibt es seit dem Jahr 2017 als der Ethereum-Mitbegründer Gavon Wood diesen eingeführt hat. Die Blockprüfer erhalten für ihren Einsatz keine Coins, sondern setzen ihren Ruf als Validierung ein. Willkürlich wählt das System die Validierungsknoten als vertrauenswürdige Einheiten aus. Wirklich dezentral ist diese Lösung nicht, weswegen der PoA besser für private Netzwerke geeignet ist.

Zwar ist nach wie vor das Motto „unbanking the banked“ das Leitmotiv von OMG Network, doch richtig dezentral im Sinne des Bitcoin White Papers geht es hier nicht zu. Allerdings hat OMG Network ja angekünigt, bald das Proof-of-Stake-Modell zu implementieren.

 

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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