Der Einstein der Wall Street: Diese KI-Aktien sind die geheimen Gewinner

  • Peter Tuchman: Der GPU-Boom erinnert an den frühen Mining-Hype beim Bitcoin
  • Er empfiehlt Anlegern, die Lieferkette von KI mit Fokus auf Rechenzentren und Energieunternehmen zu analysieren.
  • Der erfahrene NYSE-Händler warnt: FOMO und Hype sind keine nachhaltigen Strategien
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Peter Tuchman, Veteran an der New Yorker Börse und bekannt als „Einstein von der Wall Street”, sagt, dass der GPU-Boom seiner Meinung nach an die frühe Mining-Phase von Bitcoin erinnert. Er ist der Ansicht, Investoren sollten die gesamte Versorgungskette von KI verfolgen statt bekannten Unternehmensnamen nachzujagen.

Der Trader, der täglich zwischen 500 Millionen und 1 Milliarde USD in Aktien bewegt, warnt außerdem vor Investitionen, die nur durch Hype angetrieben werden.

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Warum der GPU-Boom an die frühe Bitcoin-Mining-Phase erinnert

Tuchman, der am längsten aktive Trader auf dem NYSE-Parkett, beschreibt GPUs als knappe Ressource, ähnlich wie Bitcoin in den ersten Mining-Jahren.

Früher schürften Hobbyisten die Kryptowährung im eigenen Keller. Heute sieht er Unternehmer, die Marktplätze für begrenzte Rechenleistung aufbauen.

Diese Knappheit lässt sich messen. Nvidia meldete im Oktober mehr als 500 Milliarden USD an Bestellungen für Blackwell- und Rubin-Chips bis 2026, eine Zahl, die CEO Jensen Huang auf 1 Billion USD bis 2027 auf der GTC im März angehoben hat.

Der Vergleich funktioniert auch umgekehrt. Einige Miner wurden durch eine Umwandlung ihrer Standorte in Datenzentren zu KI-Firmen, darunter IREN durch den 9,7 Milliarden USD-Deal mit Microsoft.

Gleichzeitig orientieren sich Aktien von Bitcoin-Minern zunehmend an Ausgaben für KI-Infrastruktur und weniger an Coin-Kursen. Bitcoin (BTC) selbst lag am Mittwoch bei etwa 61.205 USD, ein Minus von 2,4% in 24 Stunden.

Im Zentrum dieses Handels steht Energie. Die IEA schätzt, dass der Strombedarf von Datenzentren bis 2030 auf mehr als 945 TWh steigen wird, ähnlich wie der Jahresverbrauch von Japan.

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Huang hat erklärt, die Stromversorgung werde bestimmen, wie stark sich KI vergrößern lässt. Tuchman bekräftigt dies und nennt Generatoren, Netzkapazitäten und Datenzentrumsbauten als die nächste Grenze.

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Die KI-Versorgungskette im Blick statt dem Hype folgen

Tuchman nennt dies den sekundären und tertiären Handel. Hersteller von Komponenten, Anbieter seltener Rohstoffe und Energieunternehmen werden als eigenständige, börsennotierte Unternehmen gehandelt.

Seiner Ansicht nach können Investoren sich besser positionieren, wenn sie diese Unternehmen frühzeitig analysieren, bevor die Masse einsteigt.

Er ergänzt diesen Rat mit einem Hinweis auf die Zeit der Meme-Aktien, als viele Retail-Investoren zu Höchstkursen kauften.

„FOMO, Hype und Hoffnung sind keine nachhaltigen Handelsstrategien”, sagte Tuchman im School of Hard Knocks Podcast und erinnert an Trader, die GameStop noch vom Höchststand mit 483 USD im Januar 2021 halten.

Diese Vorsicht basiert auf vier Jahrzehnten Erfahrung mit Mustern am Markt. Tuchman war auf dem Parkett beim Schwarzen Montag 1987, dem Platzen der Dotcom-Blase und der Finanzkrise 2008.

Wie er feststellt, kamen bisherige Abstürze immer bei Rekordständen des Marktes. Er ist nicht der Einzige, der Disziplin fordert.

Der Milliardär und Investor Bill Ackman vergleicht den Ansturm auf Chip- und Energieaktien mit dem Muster der Dotcom-Ära, meint aber, KI sei eher ein Boom als eine Blase.

Allerdings übertrafen chinesische Exporte im Mai die Prognosen, angetrieben durch KI-Nachfrage. Das zeigt, dass der Ausbau des Sektors weiter Dynamik behält. Dennoch bestehen weiterhin Fragen zu einer möglichen KI-Blase, auch nach Nvidias Rekordgewinnen.

Kapital und politische Unterstützung fließen weiter in den Bereich. Die geheime IPO-Anmeldung von OpenAI und das KI-Eigentumsprogramm aus Washington zeigen, wie viel Geld inzwischen auf die Infrastruktur des Sektors gesetzt wird.

Tuchmans Ansatz betrachtet KI als Infrastruktur — nicht als Lotterielos.

Ob der Ausbau der GPUs wie beim Bitcoin-Mining zu einer Konsolidierung führt, dürfte im Laufe der kommenden Quartale klarer werden, wenn neue Energieabkommen und Quartalszahlen der Chip-Hersteller bekannt sind.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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