Samson Mow – Zeit für die Hyperbitcoinisierung!

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IN KÜRZE
  • "Bitcoin Beach ist ziemlich sicher!"

  • "Nicht nur Kanada braucht unpolitisches Geld, auch der Rest der Welt!"

  • "Paolo Ardoino hat die gesamte Stadt Lugano ‘ge-oranged-pilled’."

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BeInCrypto hat mit niemand geringerem als Samson Mow gesprochen, und zwar über… Bitcoin!

Samson Mow, Gründer von Pixelmatic, arbeitete als COO bei BTC China, als Produktionsleiter für Ubisoft Entertainment und CSO von Blockstream. Der Bitcoin-Experte hat diese Projekte hinter sich gelassen und vor gar nicht allzu langer Zeit JAN3 gegründet. Bei JAN3 dreht sich alles um die Beschleunigung der Bitcoin-Adaption – Zeit für die Hyperbitcoinisierung?

JAN3 unterstützt momentan vor allem die Entwicklung der digitalen Infrastruktur in El Salvador. Das südamerikanische Land hatte Bitcoin im Jahr 2021 zum offiziellen Zahlungsmittel erklärt und intensiviert nun die Adaptionsbemühungen.

“Unser Hauptziel ist es, die Hyperbitcoinisierung zu beschleunigen. Wir möchten mehr Nationalstaaten dazu bringen, Bitcoin zu übernehmen, als gesetzliches Zahlungsmittel zu verwenden oder in irgendeiner Form in die Wirtschaft zu integrieren.”

Momentan hat Samson Mow außerdem alle Hände voll damit zu tun, zwei Projekte von Blockstream in JAN3 zu integrieren – die Bitcoin Wallet AQUA und eine NFT-Plattform.

Bitcoin fördert den Tourismus…

Seitdem El Salvador Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel ernannt hat, folgte die Zentralafrikanische Republik. Samson Mow erklärt, dass jetzt immer mehr Staaten ein Auge auf Bitcoin werfen. Und er erläutert auch, warum es in Ländern wie Deutschland kein großes Interesse an Bitcoin auf politisch-finanzieller Ebene gibt:

In entwickelten Ländern laufen die Dinge definitiv etwas langsamer, einfach, weil es weniger Notwendigkeit gibt. Länder wie El Salvador oder die Zentralafrikanische Republik brauchen Bitcoin wirklich. Bitcoin ist perfekt für sie, weil es unpolitisches Geld ist, das niemand kontrolliert.”

Ein Bild von BeInCrypto.com

Des Weiteren führt Samson Mow aus, dass vor allem Menschen mit einem eingeschränkten oder gar nicht vorhandenem Zugang zum zentralisierten Bankensystem Interesse an Bitcoin haben dürften.

“Sie sparen Geld bei ihren Überweisungen, die Wirtschaft kann wachsen, weil dann eben in Staaten wie El Salvador tatsächlich mehr Geld ankommt. In El Salvador liegt der Fokus jetzt darauf, Tourismus und Investitionen ins Land zu bringen. Bis das Bitcoin-Gesetz rauskam, hatte El Salvador kaum Tourismus – das könnte in Zentralafrika auch so passieren, denn auch dort gibt es kaum Tourismus.”

Samson Mow erzählt auch von seinen eigenen Erfahrungen in El Salvador. Häufig wird von Reisen nach El Salvador abgeraten, zumindest in einigen Reiseführern. Samson Mow berichtet allerdings, dass er sich in El Salvador sicher gefühlt habe und es vor allem in den Städten sehr sicher sei. Und vor allem ein Ort:

Bitcoin Beach ist ziemlich sicher!”

Quo vadis, Bitcoin?

Auch wenn wir in Deutschland noch weit davon entfernt sind, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu sehen (oder geschweige den als solches einzuführen), bleibt Samson Mow bullisch gestimmt:

“Das Wunderbare ist, dass es manchmal sehr schnell gehen kann. Nehmen wir Kanada als Beispiel. Ich dachte nicht, dass Bitcoin in Kanada eine Chance hat. Aber wir wurden eines Besseren belehrt: Der Freiheitskonvoi der Trucker-Proteste hat gezeigt, dass Bitcoin notwendig ist.

Die Trucker nutzten bei ihren Protesten gegen die strengen Covid-Maßnahmen des Landes Bitcoin als Mittel zum Spendenempfang. Warum? Weil manche Fiat-Geldströme unterbunden wurden. Einmal mehr hat sich Bitcoin als unpolitisches Geld als nützlich erwiesen.

“Nicht nur Kanada braucht unpolitisches Geld, auch der Rest der Welt!”

Auf dem europäischen Kontinent sehen wir hingegen einen friedlicheren Rollout von Bitcoin: die Schweizer Stadt Lugano.

“Paolo Ardoino hat die gesamte Stadt Lugano ‘ge-oranged-pilled’.”

Kein ganzes Land, aber eine Stadt. “Und das ist auch nicht schlecht, oder?”

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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