Samsung-Unternehmen erwerben 408-Millionen-USD-Anteil am Upbit-Betreiber Dunamu

  • Drei Samsung-Unternehmen kaufen gemeinsam vier Prozent an Dunamu, dem Betreiber von Upbit in Seoul.
  • Der Vertrag hat ein Volumen von 612,8 Milliarden Won, etwa 408 Millionen USD, für 1,39 Millionen Dunamu-Aktien.
  • Samsung schließt sich Hana und Hanwha an: Im Mai gehen fast 14% von Dunamu an südkoreanische Großkonzerne
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Drei Samsung-Unternehmen haben zugestimmt, gemeinsam vier % an Dunamu, dem Betreiber von Upbit, Koreas größter Kryptowährungsbörse, für 408 Millionen USD zu erwerben. Damit endet ein Ansturm koreanischer Finanzriesen im Mai.

Wir erklären Ihnen das Geschäft, den umfassenderen Kaufrausch sowie die Bedeutung für den sich schnell verändernden Markt für digitale Vermögenswerte in Korea.

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Was beinhaltet das Samsung-Dunamu-Geschäft?

Samsung Securities, Samsung SDS und Samsung Card teilten am 28. Mai mit, dass sie gemeinsam 1,39 Millionen Dunamu-Aktien von Kakao Investment kaufen werden. Der Gesamtpreis beträgt 612,8 Milliarden Won, was ungefähr 408 Millionen USD entspricht.

Laut Berichten ist die Aufteilung unter den drei Unternehmen klar geregelt. Samsung Securities erhält einen Anteil von zwei %, während Samsung SDS und Samsung Card jeweils einen % erwerben.

Dunamu ist weit über Korea hinaus bedeutsam. Das Unternehmen wurde 2012 gegründet und wird von Chairman Song Chi-hyung geleitet. Letztes Jahr wickelte es mit der Börse rund zwei Drittel des südkoreanischen Handelsvolumens im Bereich Kryptowährungen im Spotmarkt ab.

Dank dieses Umfangs gehört Upbit zu den weltweit umsatzstärksten Handelsplätzen. Jede Änderung in der Eigentümerstruktur von Dunamu beeinflusst daher globale Market-Maker, Verwahrer und Token-Emittenten in der gesamten Region.

Dunamu teilte mit, dass das Unternehmen mit den Samsung-Tochterfirmen bei blockchain-basierten Finanzanlageprodukten, Zahlungslösungen und beim Ausbau von KI mithilfe von Blockchain-Technologie zusammenarbeiten wird.

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Warum steigen koreanische Finanzgiganten in Dunamu ein?

Der Kryptomarkt in Südkorea war traditionell von privaten Investoren geprägt. Banken, Brokerhäuser und Großunternehmen hielten sich wegen regulatorischer Unsicherheit und fehlender klarer Vorgaben für digitale Vermögenswerte bisher eher zurück.

Diese Haltung verändert sich nun rasant. Am 15. Mai hat die Bankeinheit der Hana Financial Group vereinbart, 2,28 Millionen Dunamu-Aktien für 1,003 Billionen Won zu kaufen, was etwa 669 Millionen USD entspricht. So sicherte sich die Gruppe einen Anteil von 6,55 %.

Dieser Schritt machte Hana zur ersten koreanischen Finanzholding, die direkt Anteile an einer Krypto-Börse erwirbt. Fünf Tage später erhöhte Hanwha Investment Securities seinen Anteil auf 9,84 % und investierte 597,8 Milliarden Won, das entspricht rund 399 Millionen USD.

Zusammen verlagern diese drei Transaktionen fast 14 % von Dunamu in den Besitz etablierter koreanischer Unternehmensgruppen innerhalb von weniger als zwei Wochen. Das veröffentlichte Transaktionsvolumen liegt dabei in Summe bei über 2,2 Billionen Won.

Upbit und Bithumb wickeln den Großteil des Krypto-Handels in Korea ab. Quelle: Kaiko
Upbit und Bithumb wickeln den Großteil des Krypto-Handels in Korea ab. Quelle: Kaiko

Die Käufer begründeten ihren Einstieg unter anderem damit, dass sie sich für won-basierte Stablecoins, tokenisierte Wertpapiere und Abwicklungen auf der Blockchain vor dem Inkrafttreten des Digital Asset Basic Act positionieren möchten. Hana plant eigene KRW-basierte Stablecoins und Blockchain-basierte Überweisungen mithilfe von Dunamus GIWA Blockchain, einer Ethereum-Layer-2-Blockchain.

Derweil steigt Kakao Investment aus, da Dunamu eine Aktientausch-Fusion mit Naver Financial anstrebt, die mit 15 Billionen Won bewertet wird. Dadurch sinkt Kakaos Anteil, der Ende letzten Jahres noch bei 10,58 % lag, auf etwa 0,13 %.

Damit scheidet ein Aktionär aus, der zuvor als möglicher Hinderungsgrund für die Fusion galt. Beide Unternehmen haben ihre Abstimmungen auf den 18. August und den Abschluss auf den 30. September verschoben, da die Überprüfung durch die Fair Trade Commission mehr Zeit benötigt.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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