Japans SBI Holdings und Startale Group kündigen zusammen einen auf Vertrauen basierenden Stablecoin für den japanischen Yen an: JPYSC. Der Stablecoin wird von Shinsei Trust & Banking herausgegeben.
SBI Holdings ist eines der führenden Unternehmen für Fintech in Japan. Sie haben viel Erfahrung im Bereich Vermögensverwaltung und Kryptodienstleistungen. Dadurch zeigt das Unternehmen, dass große Institutionen bereit sind, Blockchain und klassische Finanzwelt miteinander zu verbinden.
Warum das wichtig ist:
- JPYSC kann wahrscheinlich Institutionen eine regulierte Settlement-Lösung auf Yen-Basis für tokenisierte Vermögenswerte und Treasury-Aufgaben bieten.
- Die Unterstützung durch eine Trust-Bank unterscheidet JPYSC von nicht-regulierten Stablecoins und senkt so das Kontrahentenrisiko für Unternehmen.
Die Details:
- JPYSC ist als Typ-III-Elektronisches-Zahlungsinstrument nach Japans Regeln aufgebaut.
- Die Startale Group übernimmt die technische Entwicklung des JPYSC. Außerdem wird SBI VC Trade als Haupt-Vertriebspartner dienen.
- JPYSC richtet sich besonders an Unternehmen. Beispielsweise bei Treasury-Aufgaben, Abwicklungen mit großem Volumen und internationalen Transaktionen kann die Lösung genutzt werden.
- SBI Holdings und Startale Group möchten JPYSC im zweiten Quartal 2026 starten. Dafür brauchen sie noch die nötigen behördlichen Genehmigungen.
Das große Ganze:
- Die Finanzaufsichtsbehörde von Japan (FSA) verlagert die Krypto-Überwachung von dem Payment Services Act auf das strengere Financial Instruments and Exchange Act (FIEA). Damit will man unter anderem Investoren besser schützen und Betrug verhindern.
- Japan plant zudem, Krypto-ETFs bis 2028 zu erlauben. Das zeigt, dass große Institutionen immer mehr einsteigen wollen.
- Somit verbindet Japans Strategie neue digitale Bezahllösungen mit starker Aufsicht.