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Solana Transaktionen mit 75 % Fehlerquote – ein ernstes Problem?

2 min
Aktualisiert von Leonard Schellberg
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IN KÜRZE

  • Solana sieht sich mit einem Rekord von 75% fehlgeschlagenen Transaktionen konfrontiert, was teilweise auf Bots zurückgeführt wird.
  • Trotz Problemen bleibt das Vertrauen in Solanas Potenzial unter Privatinvestoren bestehen, während eine Preiskorrektur überfällig scheint.
  • Bevorstehende Netzwerkupdates könnten Lösungen für Transaktionsprobleme bieten und Solanas Marktposition stärken.
  • promo

Die führende, beliebte Solana Blockchain steht derzeit vor einigen Herausforderungen. Wie aktuelle Daten zeigen, schlagen unglaubliche 75 Prozent der Netzwerktransaktionen fehl.

Experten argumentieren jedoch, dass diese Zahl irreführend sein könnte.

Fehltransaktionen auf Solana – das steckt dahinter

Das Solana Netzwerk verzeichnete in letzter Zeit einen enormen Anstieg der Nutzeraktivitäten. Vor allem der Handel mit Memecoins führte zu einem Ansturm neuer Händler, wobei Dogwifhat (WIF) wohl die meisten Schlagzeilen machte.

Dennoch scheiterten am 4. April laut Dune Analytics über 75 Prozent der “Nicht-Stimmrechts” Transaktionen. Dabei handelt es sich im Grunde alle Blockchain Aktivitäten, die nichts mit Abstimmungen oder Entscheidungen über die Zukunft des Netzwerks zu tun haben.

Solana Fehltransaktionen
Fehlgeschlagene Transaktionen auf Solana | Quelle: Dune Analytics

Diese Fehlerquote stellt eine neue Rekordmarke dar. In den sozialen Medien machten viele Nutzer ihrer Frustration über fehlgeschlagene Transaktionen Luft. Vor diesem Hintergrund betonte einer der Nutzer die jüngst auffällig schwache Nutzererfahrung:

“So sehr ich auch glaube, dass SOL die Blockchain für den Einzelhandel in diesem Zyklus ist … die Erfahrung ist in letzter Zeit verdammt brutal.”

Tatsächlich könnte ein Teil der aktuellen Herausforderungen auf Bots zurückzuführen sein. Das meinte zumindest Helius CEO Mert Mumtaz:

“Etwa 95 % dieser Fehlschläge sind bloß Bots, die bei Arbitrageversuchen scheitern.”

Dies deutet darauf hin, dass das Problem weniger die Nutzererfahrung betrifft, als vielmehr eine Frage von Netzwerkspam ist. Auch die beeindruckende Solana Rallye in den letzten Wochen legt nahe, dass diese Fehlerquote nicht wirklich ein Nutzerproblem darstellt.

Dennoch fiel der Preis diese Woche um über 15 Prozent, nachdem er im letzten Monat um satte 45 Prozent gestiegen war. Allerdings scheint eine Korrektur mehr als überfällig, immerhin stieg die Kryptowährung seit Beginn ihres Aufwärtstrends im Oktober 2023 nahezu unermüdlich an.

Außerdem vermag diese Korrektur bis jetzt nicht, Solana seinen Platz unter den fünf größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung zu nehmen. Bevorstehende Netzwerkpatches könnten zudem Abhilfe für die Transaktionsprobleme schaffen und dem Kurs zu einer explosiven Bewegung verhelfen.

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In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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Leonard Schellberg
Leonard Schellberg stieß im Jahr 2021 auf das Thema Kryptowährungen. Nachdem er sich ein fundiertes Wissen über den breiten Kryptomarkt angeeignet hatte, entwickelte er eine besondere Begeisterung für die Möglichkeiten der Distributed Ledger Technologie und Smart Contracts. Darüber hinaus hegt er ein großes Interesse für das globale Finanzsystem, Makroökonomie und Krypto-Trading. Noch während Leonard im Frühling 2022 seinen Bachelor in Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften an der...
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