Terra Luna kauft vermehrt Bitcoin ein – kommt ein BTC-Stablecoin?

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IN KÜRZE
  • Die Terra Luna Foundatoin investiert zunehmend in Bitcoin. Was bedeutet dies für die Blockchain?

  • Wird der Luna-Wert aufgrund der Bitcoin-Käufe fallen?

  • Hast du zu viele UST übrig, kannst du auf Anchor für derzeit 19,49 Prozent Zinsen im Jahr, dein Geld verleihen.

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Terra Luna hat in letzter Zeit vor allem durch Bitcoin-Käufe auf sich Aufmerksam gemacht.

Irgendwie erinnert dich diese Situation an etwas, oder? Nun ist es etwa ein Jahr her, dass Tesla ähnliche Schlagzeilen machte. Rund 1,5 Milliarden US-Dollar wurden damals in Bitcoin gepumpt. Die Terra Luna Foundation schafft es in wenigen Wochen auf immerhin 1,4 Milliarden US-Dollar und folgt Tesla dicht auf den Fersen. Aber welche Rolle spielt BTC für Luna? Das System funktioniert doch auch ganz ohne?

Die Luna Foundation will wohl erst einmal Tesla überholen:

Zunächst einmal: Ja, das System würde auch ohne Bitcoin funktionieren. Zumindest jetzt noch. Die Luna Foundation, welche hinter dem ganzen Vorhaben steckt, verfolgt langfristige Ziele. Eines dieser Ziele ist es, einen möglichst stabilen Stablecoin zu schaffen. Eine Möglichkeit wäre es z.B., den Stablecoin mit üblichem Fiat-Geld oder mit realen Assets wie Aktien, Anleihen usw. zu decken. Diese Formen gibt es im Krypto-Space jedoch schon und zweitens sind sie ein wenig verrufen.

Bedeutendster Vertreter der Terra Luna Stablecoins ist mit einer Marktkapitalisierung von 16,5 Milliarden US-Dollar der Terra USD (UST). Dieser verfolgt den realen Wert des US-Dollars und sollte im Idealfall immer 1 US-Dollar betragen. Um diesen Wert zu halten, braucht der UST seinen Gegenspieler LUNA. Jener Token der im letzten Jahr 625 Prozent gemacht hat. Diese 625 Prozent kamen nur durch den erhöhten Bedarf an UST zustande.

Stablecoin UST soll in Zukunft durch Bitcoin gedeckt sein

Hier kommt nun BTC ins Spiel!

Nun ja – fast. Einen Schritt benötigt es noch: Damit der Preis von UST immer gleich bleibt, müssen bei erhöhter Nachfrage nach UST die LUNA Token geburnt (vernichtet) werden. Der Mechanismus läuft immer so, dass pro vernichtetem US-Dollar in LUNA-Token, 1 UST neu ausgegeben wird. Umgekehrt stellt das Protokoll LUNA-Token her und verbrennt UST, wenn die Nachfrage nach UST sinkt. Somit wird die Menge an UST kleiner und der Preis sinkt. Da die Nachfrage nach UST in letzter Zeit stieg und immer mehr LUNA geburnt werden, um UST herzustellen, gibt es weniger LUNA. Weniger LUNA = Höherer Preis. Der Preis ist also durch einen Algorithmus mit fixer Tokenanzahl gedeckt.

Wie der bekannte US-Investor Anthony Pompliano schon richtig erkennt, will die Luna Foundation weg von dieser Algorithmik hin zu Bitcoin. In schlechten Zeiten soll dann UST gegen Bitcoin getauscht werden können. Der LUNA-Burn Mechanismus spielt dann in Zukunft nur noch eine untergeordnete Rolle.

Luna-Gründer Do Kwon ist für die Zukunft natürlich extrem bullish:

“UST mit 10 Milliarden US-Dollar an Bitcoin-Reserven wird eine neue monetäre Ära des Bitcoin-Standards prägen. P2P, elektronisches Geld, welches leichter benutzt und gehalten werden kann.”

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Toni begann 2017 während seines Studiums der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, sich für Kryptowährungen zu interessieren. Er entwickelte ein gutes Verständnis des Kryptomarktes und der Investitionsmöglichkeiten, wie ICOs und DeFi durch seine eigene Forschung und Investitionen. Ein echter Krypto-Degen mit akademischem Wissen und viel Berufserfahrung.

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