Umweltfreundliche NFTs – gibt es das?

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IN KÜRZE
  • Hier schreibt Misha Libman, Mitbegründer und Produktleiter bei Snark.art.

  • Über die Problematik der Nachhaltigkeit des NFT-Raums.

  • Und vor welchem Dilemma Künstler heute stehen.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Da NFTs immer beliebter werden, gibt es auch Bedenken hinsichtlich des CO2-Fußabdrucks der Rechenleistung, die für die Verarbeitung der sie umgebenden Generierungs- und Eigentümertransaktionen erforderlich ist. Gibt es eine Möglichkeit, einen nachhaltigen NFT-Kunstmarkt aufzubauen?

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Der unglaubliche Hype der letzten Monate um die NFTs hat ein erhebliches Interesse von Menschen innerhalb und außerhalb der Kunstwelt mit sich gebracht. Es ist erstaunlich zu sehen, wie so viele Künstler in dem Space eintreten. Mit diesem zunehmenden Interesse kamen mehr Fragen und Untersuchungen in Bezug auf Normen und Standards für Blockchain-basierte Kunst. Künstler möchten, dass sich dieser Raum auf verantwortungsvolle Weise entwickelt. Und sie erwarten, dass Plattformen sich bei der Bewältigung dieser Herausforderungen engagieren. Sei es über die Umweltbelange von Proof of Work-Systemen oder die steigenden Kosten für das Prägen von Kunst auf der Blockchain. Des Weiteren geht es um den Schutz von Künstlern und die Frage, wie wir NFTs verwenden und erstellen.

Der ökologische Fußabdruck der NFTs

Ein Thema, das in letzter Zeit große Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, betrifft den Energieverbrauch und den ökologischen Fußabdruck von Proof of Work-Blockchains wie Ethereum, in denen derzeit die meisten NFTs erstellt werden. Miner und Teilnehmer überprüfen die Transaktionen in der Chain und sichern somit die Proof of Work-Blockchains. Die Miner konkurrieren miteinander, indem sie komplexe mathematische Rätsel lösen. Wobei der siegreiche Miner die finanzielle Belohnung für die Überprüfung des nächsten Blocks erhält.

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Es ist dieser Wettbewerb, der extrem energieaufwendig ist. Es gibt oft ein Missverständnis, dass jedes neue NFT das Problem direkt verstärkt. Allerdings ist der Energieverbrauch nicht proportional zu jedem Token gebunden. Vielmehr ist es der Gesamtenergieverbrauch der Ethereum-Blockchain, der beunruhigend ist. Das Hinzufügen eines neuen NFT können wir mit dem Kauf eines zusätzlichen Sitzplatzes in einem Zug vergleichen. Der Energieverbrauch des Zuges ist vorbestimmt, unabhängig von der Anzahl der Mitreisenden.

Es gibt eine Reihe von Blockchains, die eine Alternative mit einem Proof-of-Stake-Mechanismus bieten, dessen Energieverbrauch vernachlässigbar und in Bezug auf die Umweltbelastung im Vergleich zu Proof-of-Work-Blockchains unverhältnismäßig sauberer ist. Proof-of-Stake-Blockchains wie Tezos oder Near Protocol nutzen direkte wirtschaftliche Anreize für Teilnehmer, die ihre Transaktionen sichern und validieren und bei denen keine Validatoren durch Lösen mathematischer Rätsel miteinander konkurrieren. Während Ethereums Umstellung auf ein Proof-of-Stake-System voraussichtlich im Jahr 2022 stattfinden wird, müssen viele Künstler, die Blockchain-basierte Projekte erstellen möchten, heute eine Entscheidung treffen und stehen häufig in Konflikt zwischen persönlicher Verantwortung und dem Wunsch nach Zugang zur größten NFT-Community auf Ethereum.

NFT: Ein Bild von BeInCrypto.com

Eine Alternative: Snark.art

Künstler, die ihre Werke nicht als Ethereum-NFTs erstellen möchten, suchen nach Möglichkeiten, ihren CO2-Fußabdruck auszugleichen oder zu verringern. Oder sie suchen eben nach alternativen Blockchains, die bereits den Proof of Stake-Mechanismus verwenden. Künstler wie Nancy Baker Cahill nutzen beispielsweise das Ökosystem von Snark.art. Bei Snark.art handelt es sich um einen NFT-Marktplatz und Produktionsstudio, das 2018 ins Leben gerufen wurde. Nancy Baker Cahill nutzte Snark.art, um ihr Blockchain-basiertes Projekt Contract Killers zu realisieren. Contract Killers kommentiert, wie Einzelpersonen und Gemeinschaften an sozialen Verträgen (juristisch, staatsbürgerlich, finanziell) scheitern. Das Kunstwerk ist auf der Tezos-Blockchain verewigt. Nancy Baker Cahill erklärt dazu:

„Für mich war es von entscheidender Bedeutung, dass wir nicht über Rechenschaftspflicht und gebrochene Gesellschaftsverträge sprechen können, ohne die Auswirkungen bestimmter Kryptowährungen auf die Umwelt zu berücksichtigen. Deshalb haben wir darauf bestanden, Tezos, eine umweltfreundliche Blockchain zum Nachweis zu verwenden.“

https://s32698.pcdn.co/wp-content/uploads/2021/05/social_low_res.mp4
Nancy Baker Cahill, Social, AV video artwork, 2021

Snark.art arbeitete mit dem Tezos-Team zusammen, um Künstlern wie Nancy Baker Cahill die Möglichkeit zu geben, ihre Blockchain-basierten Kunstwerke auf verantwortungsvolle Weise zu erstellen. Künstler sind begeistert von den Möglichkeiten, die die Blockchain-Technologie bietet. Stellen diese aber auch zu Recht infrage und tragen zur Schaffung besserer Normen und Standards bei. Snark.art möchte helfen, diese Herausforderungen zu beantworten und die Kunstszene als natürliche Weiterentwicklung zur Verbesserung des gesamten Ökosystems zu unterstützen.

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Misha ist Mitbegründer und Produktleiter von Snark.art. Neben der technischen Arbeit arbeitet Misha als Produzent und Regieassistent an Videokunstprojekten und Experimentalfilmen. Er erhielt seinen B.A. und M.A. in Wirtschaftswissenschaften von der University of Chicago.

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