USA: Department of Justice beschlagnahmt Kryptowährungen von Terrorgruppen

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IN KÜRZE
  • Das Department of Justice in den USA beschlagnahmt über 300 Wallets.

  • Insgesamt geht es um Millionen an US-Dollars in Kryptowährungen.

  • Die digitalen Währungen wurden Terrororganisationen zugeordnet.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Das Department of Justice in den USA beschlagnahmte laut Berichten Millionen an USD in Kryptowährungen von mehreren Hundert Wallets mit Verbindungen zu Terrororganisationen. Die Terrorgruppen sollen zu Spenden in digitalen Währungen via Social Media aufgerufen haben, um Terroranschläge zu finanzieren.

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Wie einem Bericht von Bloomberg vom 13. August 2020 zu entnehmen ist, beschlagnahmte das Department of Justice in den USA mehr als 300 Wallets mit Millionen an US-Dollars in Kryptowährungen. Die Wallets werden den Terrororganisationen Al-Qaida, Al-Qassam und ISIS zugeordnet. Zuvor sollen Spendenaufrufe über Social Media gelaufen sein. Wie wir berichteten akzeptierte ISIS zuletzt bspw. Monero (XMR) statt Bitcoin (BTC) auf ihrer offiziellen Webseite.

US-Behörden legen Millionen an Terrorgeldern auf Eis

Dass Kryptowährungen und deren Pseudonymität bzw. Anonymität gerne zu kriminellen Zwecken missbraucht werden, ist kein Geheimnis. Auch Terrororganisationen wie z.B. Al-Qaida oder der Islamische Staat erkennen die Vorteile der Dezentralität und von Wallets, die keinerlei Verifizierung personenbezogener Daten benötigen. In den USA schlug jetzt aber das Department of Justice zu und beschlagnahmte Millionen an US-Dollars in Kryptowährungen, gelagert auf mehr als 300 Wallets.

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Diese Aktion repräsentiert die größte Beschlagnahmung von Kryptowährungen durch die Regierung in einem terroristischen Kontext.

Per Gerichtsbeschluss beschlagnahmten die Behörden so auch vier Facebook-Accounts und vier Webseiten, die Terrorgruppen bzw. kriminellen Organisationen zugeordnet werden. Steven Mnuchin, Finanzminister der USA, äußerte sich hierzu wie folgt:

Terroristische Netzwerke haben sich auf die neuen Technologien umgestellt, um [neue] Wege für Transaktionen zu finden, inklusive Kryptowährungen.

Covid-19 Scams, Social Media Kampagnen und mehr

In einer anderen Sache klagten die Behörden Murat Cakar an, ein Moderator für den Islamischen Staat, der in einer Scam-Kampagne angeblich Schutzmasken verkaufte. Der Verkauf fand online statt. Weiterhin ergaben komplexe Untersuchungen, dass die Al-Qassam Brigaden, also der militärische Flügel der Hamas, über Social Media zu Spenden in Bitcoin (BTC) aufrief. FBI, IRS und Homeland Security beschlagnahmten so alleine 150 Accounts der Al-Qassam Brigaden. Ein weiteres Statement hierzu vom Department of Justice liest sich in etwa so:

Die Aktionen demonstrieren, wie terroristische Gruppen ihre Terrorfinanzierungen an die Digitalisierung angepasst haben.

Die beschlagnahmten Summen sollen übrigens an Opfer von Terror gehen, gemäß dem Terror-Fond der USA. Natürlich erst, wenn alle Untersuchungen abgeschlossen sind.

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Decen Trade ist seit Jahren begeisterter Trader und teilt seine reichhaltige Erfahrung aus dem Krypto- und Investmentspace hier mit den Lesern von BeInCrypto.

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