Warum es sich Banken bald nicht mehr leisten können Krypto zu ignorieren

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IN KÜRZE
  • Wachsendes Interesse an Kryptowährungen seitens Privatkunden und Investoren.

  • Gelingt den Banken der Einstieg in Kryptowelt nicht, könnten sie schnell von Finetechs überholt werden.

  • Mit DeFi könnte das Finanzsystem die nächste Stufe erklimmen.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Kryptowährungen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Ein Artikel darüber, warum Banken die Kryptowelt nicht länger ignorieren sollten – und warum sie ihnen ungeahnte Vorteile bietet!

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Das Interesse an Krypto und Co. wächst. Denn immer mehr Privatleute und Institutionen interessieren sich für Kryptowährungen. Vor allem liegt das daran, dass sie neuen Währungen offener gegenüber stehen als beispielsweise traditionelle Banken.

Die Blockchain ist die Technologie hinter jeder Kryptowährung. Sie ist deshalb so beliebt, da sie nicht nur legal, sondern auch transparent ist. Die Folge ist, dass sich dadurch immer mehr Menschen legalen Zugang zum dezentralen Finanz-Ökosystem (DeFi) verschaffen können. Gerade für Entwicklungsländer ist das ein großer Fortschritt, da die dortige Bevölkerung so die nächste finanzielle Ebene erklimmt. Eine Ebene, in der mobile Zahlungen und kostengünstige Finanz-Transaktionen an der Tagesordnung sind.

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Regierungen und Banken sind also gezwungen zu handeln – und werden es sich in Zukunft nicht mehr leisten können, die Kryptomärkte weiterhin zu ignorieren. Um ihnen den Weg zu ebnen, muss Krypto die Blockchain auch weiterhin vorantreiben, sodass für die Banken eine digitale Infrastruktur geschaffen werden kann, die für alle zugänglich ist.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Wie das Internet die Bankwelt verändert

Aufstrebende Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, das Internet der Dinge (IoT) oder Quantencomputing sind entscheidend, um die Sicherheit digitaler Vermögenswerte zu garantieren.

Wer sich das ursprüngliche Konzept der Blockchain einmal genauer anschaut, der bemerkt, dass Entwickler einst über viel Wissen darüber verfügten, wie Sicherheitslücken im dezentralen Finanzwesen minimiert werden können. Bereits heute verändert die Blockchain-Technologie zahlreiche Branchen. Angefangen von E-Commerce, über Immobilien bis hin zu Spielen, Kunst, Mode und Sport; nur um nur einige zu nennen. Jetzt sind die Banken und Finanzinstituten an der Reihe sich dieser neuen Technologien zu öffnen. Denn tun sie es nicht, könnten sie schon bald von anderen überholt werden, die diese Leistungen anbieten!

Ähnlich wie das Internet vor über 15 Jahren die alten Strukturen im Bankwesen veränderte (Beispiel Online-Banking), werden Blockchain und DeFi das traditionelle Finanzwesen in ein neues Zeitalter katapultieren (Vorausgesetzt die Banken springen auf diesen Zug auf). Denn wir haben es ja schon einmal am Beispiel des Internets gesehen: Ohne das Internet wäre das Bankgeschäft für Kunden und Unternehmen heute sehr zeitaufwändig. Die Scheckabwicklung wäre mühsamer, Transaktionen würden langsamer abgewickelt, bestimmte Bankdienstleistungen wären nur während der Öffnungszeiten möglich und die Banksachbearbeiter hätten viel mehr Arbeit zu erledigen.

Das Internet löst diese ganzen Probleme im Handumdrehen auf. Bankkunden haben 24-Stunden Zugang zu ihren Online-Accounts, wo sie in Ruhe ihren Geschäften nachgehen können. Das schafft Selbstbestimmung und Kontrolle – und ist letztendlich genau das, was Blockchain und Krypto auch umsetzen. Durch die Öffnung des Finanzwesens zum dezentralen Finanzsektor, würden mehr Menschen weltweit Zugang zu dem erhalten, was für andere bereits selbstverständlich ist. Aus diesem Grund wäre ein Joint Venture zwischen der Kryptowelt und dem Bankwesen eine gute Alternative.

Der Aufstieg der CBDCs

Der Bereich, mit dem sich Banken gerade auseinandersetzen, sind digitale Zentralbankwährungen (CBDCs). Die BIZ –  Bank für den internationalen Zahlungsausgleich – hat dafür bereits ihre volle Unterstützung angekündigt. In einer Erklärung stimmte sie zu,  dass das Finanzwesen transformiert werden muss, damit Big Tech nicht eines Tages die Kontrolle über das Geld übernimmt.

Die Bahamas waren das erste Land, die CBDC einführten. Währenddessen startete China eine Reihe von Versuchen ihre eigene CBDC einzuführen. Andere Staaten experimentieren hingegen noch mit CBDC. Die Europäische Zentralbank (EZB) mahnt derweil, dass es ein „Stabilitätsrisiko“ geben wird, wenn Banken keine digitalen Währungen anbieten. Denn bei so vielen Krypto-Startups und Unternehmensneugründungen – so wie es momentan der Fall ist –  ist es unmöglich, die digitale Infrastruktur außen vorzulassen. Denn gerade solche Firmen sind ja daran interessiert digitale Finanztechnologien für sich zu nutzen.

Doch wie bereits erwähnt: Wenn die Banken nicht bald den Sprung in die Kryptowelt schaffen, werden sie von Fintech- und Krypto-Unternehmen, die mobile Banking-Optionen anbieten, bald überholt werden.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Banken im Schutzmantel der Regierung

Doch auch wenn die Banken weiter hinterherhinken – von der Regierung werden sie nach wie vor geschützt. Deutlich zu sehen ist das in Europa, wo es für Krypto harte Regulierungsvorschriften gibt. Das Gleiche wurde für die Vereinigten Staaten Anfang 2021, während der Trump-Ära, vorausgesagt. Generell ist es so, dass die Behörden Einschränkungen für jene schaffen, die den Banken derzeit gegenüberstehen: Anbieter von Kryptowährungen. Dabei hätten Banken eine reale Chance aufzuholen, wenn ihnen die Regulierungen der Regierung nicht im Weg stehen würden, so wie es aktuell noch der Fall ist.

Trotz des Crashs nimmt der Bitcoin wieder an Fahrt auf und wird vom Mainstream mehr und mehr akzeptiert. Das ursprüngliche Ziel Bitcoins, nämlich eine digitale Währung zu werden, wird hingegen als nicht mehr notwendig angesehen, da Inhaber den Bitcoin als digitales Zahlungsmittel bevorzugen. Anderseits sind digitale Währungen für Unternehmen und vielleicht auch für Zentralbanken ein Mittel, um sich gegen die steigende Inflation abzusichern.

Direkt hinter dem Bitcoin steht der Ethereum. Allerdings sorgt die aktuelle Überlastung des Netzwerks, gepaart mit den Gasgebühren, zu einer hohen Einstiegshürde für viele User; insbesondere in Entwicklungsländern. Das Problem könnte durch eine Reihe von Protokoll-Upgrades gelöst werden, wodurch der Ethereum in ein neues Zeitalter geht: Ethereum 2.0.

Vorteile von Krypto und DeFi-Zahlungen

Offen, dezentralisiert und transparent sind nur einige der Vorteile, die DeFi gegenüber dem traditionellen Finanzwesen auszeichnen. Da die Bilanz in DeFi transparent ist, ist DeFi für Kreditgeber, – und Nehmer als auch für Kunden übersichtlicher. Auch können Bilanzen via DeFi jeden Tag neu veröffentlicht werden. Ein weiterer Vorteil von DeFi sind On-Chain-Transaktionen, bei denen alle User mitentscheiden können. Hinzu kommt, dass On-Chain-Vermögenswerte mehr Möglichkeiten bieten, gerade was Trading und DeFi-Dienstleistungen angeht. 

Die Anzahl der Menschen mit einer Internetverbindung lag 2019 bei fast vier Milliarden. Für die Zukunft bedeutet das, dass mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung bald Zugang zu Krypto und Co. haben könnte.

Des Weiteren unterscheidet sich DeFi von der traditionellen Finanzwelt in diesen Eigenschaften: autonom, transparent und vertrauenswürdig. Ein weiteres Beispiel, das für DeFi spricht, ist die Kooperation zwischen Yearn.finance (ein DeFi Projekt) und C.R.E.A.M. (ein Lending-Protokoll), die sich zusammenschlossen, um Cream V2 zu starten. Mit letzterem wurde die Iron Bank gegründet. Dabei handelt es sich um ein Protokoll-zu-Protokoll-Lending-System für den DeFi-Raum. Das Besondere daran ist seine Schnelligkeit und die Tatsache, dass Kredite ohne die Hinterlegung von Sicherheiten gewährt werden. Und davon profitieren letztendlich auch die Banken.

Ein Blick in die Zukunft

Auch wenn die Banken derzeit noch die Kryptowelt ignorieren – DeFi und Kryptowährungen existieren sowohl heute als in Zukunft. Die Banken werden es sich irgendwann nicht mehr leisten können, diesen Sektor zu ignorieren.

Wenn den Banken der erfolgreiche Sprung in die Kryptowelt gelingt, so wird die Regulierung durch die Behörden abnehmen und die Macht wieder zurück in die Hände der Menschen fließen. Denn schon seit 2008 nimmt das Vertrauen in die Banken zunehmend ab und das Interesse an alternativen Lösungen zu.

Die Zusammenarbeit zwischen Krypto und der Bankenwelt ist wichtig, um Innovationen voranzutreiben. Sie würde helfen Gemeinkosten zu senken. Auch könnten Umsätze gesteigert und damit bessere Produkte für Endverbraucher auf den Markt gebracht werden. Mithilfe von DeFi könnte das Finanzsystem die nächste Stufe der Evolution erklimmen – und gleichzeitig zwei Milliarden Menschen den Zugang zum digitalen Bankkonto verschaffen.

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Antoni Martin is the Co-Founder at iden3 & Business Development Lead at Hermez. Previously an economist that worked at a bank for 20 years, he shifted to new technologies brought about by blockchain. He’s passionate about empowering Self Sovereign Identity (SSI) and scalability, and developing edge-tech financial solutions through Zero Knowledge Proof (ZKP).

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