Was ist Sharding? Graphenes Blockchain unter dem Mikroskop

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IN KÜRZE
  • Wer sich mit der Zukunft der Blockchain auseinandersetzt, stößt früher oder später auf den Begriff Sharding.

  • Wir erklärten kurz, was Sharding ist...

  • Und sehen uns dann an, wie das Team von Graphene diese Technologie für das Fortbestehen ihres Projekts nutzt.

  • promo

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Wenn es um das tiefere Verständnis der Blockchain-Technologie geht, wird man um den Begriff „Sharding“ nicht drum herumkommen. Die meisten großen Kryptowährungen stoßen irgendwann an die Grenzen der Skalierbarkeit ihrer Blockchains. Um dennoch im Bereich der Top-Performance zu bleiben, setzten Entwickler eben auf das Sharding.



Bei großen Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum gibt es eine begrenzte Anzahl an Transaktionen pro Minute. Das liegt an dem riesigen Gebilde im Hintergrund: der massiven Blockchain. Beim Sharding wird die Blockchain in mehrere Teile gespalten, wodurch voneinander abhängige Fragmente entstehen. Dies kann im Idealfall die Anzahl der Transaktionen pro Sekunde deutlich erhöhen.

Auf Bitpanda lesen wir zu den durchschnittlichen Transaktionsmengen:



Derzeit steigt der Gesamtwert der Beträge, die im Bitcoin-Netzwerk bewegt werden, jährlich an, ebenso wie die Anzahl der verarbeiteten Transaktionen. Da jede Transaktion mindestens 250 Byte umfassen muss – eine Zahl, die im Bitcoin-Protokoll fest codiert ist – kann das Bitcoin-Netzwerk bis zu 7 Transaktionen pro Sekunde (tps) verarbeiten, wenn die Blockzeit zehn Minuten beträgt. Ethereum verarbeitet ungefähr 15 Transaktionen pro Sekunde und Ripple ist am schnellsten mit einer Kapazität von ungefähr 1.500 Transaktionen pro Sekunde.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Sharding bei Graphene

Über das Projekt Graphene und die dazugehörigen Phore Token haben wir bereits berichtet. Und auch diesmal wollen wir uns diesem Blockchain-Projekt näher widmen, denn auch hier kommt die Sharding Technologie zum Einsatz.

Graphene ist eine brandneue Blockchain-Architektur, die mit Sharding-Technologie und dem CASPER-Konsensprotokoll erstellt wurde. Das Hauptmerkmal ist die blitzschnelle Ausführung und der massive Durchsatz von bis zu 100.000 Transaktionen pro Sekunde.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Dahinter liegt die minimalistischen Hochleistungssprache „Go“, die laut Graphenes Entwicklern mit einer höheren Geschwindigkeit als Java oder Python punkten.

Führt kein Weg mehr an Sharding vorbei?

Das Sharding-Protokoll von Graphene ist ein Konglomerat verschiedener Blockchains, die zusammenarbeiten, um Transaktionen zu beschleunigen. Um es bildlich auszudrücken: Ein Shard ist eine Mini-Blockchain mit einem bestimmten Datentyp. Die Entwickler können entsprechend Graphene dynamisch an die Gegebenheiten anpassen. Und für die Zukunft hat sich das Team einiges vorgenommen:

Ziel ist es, das zu beenden, was Ethereum begonnen hat, darauf aufzubauen und sich an intelligente Vertragstechnologien anzupassen, um den wachsenden Anforderungen der Branche gerecht zu werden.

Dafür möchte Graphene eine virtuelle Maschine zur Integration von Smart Contracts aufbauen. So können Unternehmen benutzerdefinierte Shards erstellen und dezentrale Anwendungen auf ihrem dedizierten Shard entwickeln. Ferner soll Graphene eines Tages verschiedene Smart Contract Plattformen verbinden und somit eine tragende Rolle im DeFi-Bereich und bei der Wegbereitung für die Massenadaption spielen.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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