Wie realistisch ist “How to Sell Drugs Online (Fast)”?

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IN KÜRZE
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  • Wäre ein Drogenmarkt im Clearweb möglich?

  • Bitcoin rückt weiter in die Mitte der Gesellschaft

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Am 21. Juli 2020 veröffentlichte Netflix die 2te Staffel von “How to Sell Drugs Online (Fast)”. Die deutsche Produktion beschäftigt sich neben Themen wie Pubertät auch mit Drogen, Hacker-Kultur und Kryptowährungen. Wie realistisch ist die Serie? Spoiler Alert.

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Neben den vielen Netflix-Eigenproduktionen sticht “How to Sell Drugs Online (Fast)” hervor. Und das nicht nur weil die Serie auf Deutsch gedreht wurde. Die Macher haben es auch geschafft nahe am Zahn der Zeit und der Jugendkultur zu bleiben. Neben den vielen Nerd-Witzen, Start-up Mentalität und Slang, begeisterten mich die technischen Themen, die recht detailliert dargestellt wurden.

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Ein Dorgenmarkt im Clearweb

Fangen wir mit dem größten Manko an: Der Drogenshop “MyDrugs” scheint eine ganz normale Internetseite zu sein. Das heißt sie ist für jeden beliebigen Browser verfügbar und läuft über das HTTP-Protokoll. Im echten Leben hätte allein dieser Umstand Moritz Zimmermann, dem jungen Betreiber, das Genick gebrochen.

Denn im normalen Internet lassen sich viele Meta-Daten auslesen. So wäre hätte der Server-Provider von MyDrugs bald eine Mahnung erhalten, oder wäre direkt offline gegangen. Über die Analyse von IP-Adressen hätte man schnell die Betreiber gefunden und festgenommen.

Heutzutage findet man illegale Marktplätze vor allem im Deep Web. Die Inhalte des Deep Webs lassen sich nicht so einfach über eine Google-Suche finden oder über Firefox, Chrome und Co. ansteuern. Wer im Deep Web surfen möchte, muss den Tor-Browser verwenden. Mit Tor erhalten die Nutzer einen automatischen Schutz, denn es können keine IP-Adressen analysiert werden. Außerdem verschlüsselt Tor die Kommunikation, sodass auch eine Inhalte ausgelesen werden können.

Ähnlich hat es sich mit den Social Media Kanälen von MyDrugs. Ob Twitter und Co. einen Account vom größten illegalen Drogenmarktplatz tolerieren würde, wage ich zu bezweifeln.

Bitcoin und Coin Mixer

Was “How to Sell Drugs Online (Fast)” allerdings gut darstellt sind Kryptowährungen. Gerade Bitcoin findet in der Serie öfter Erwähnung. So rückt die erste Kryptowährung ein Stückchen weiter in das Bewusstsein der Gesellschaft.

Realistisch sind auch die zusätzlichen Schritte zum “Reinigen” der Bitcoins. Da alle Bitcoin Transaktionen in einer transparenten Blockchain gespeichert sind, haben Beobachter (bspw. Europol) ein leichtes Spiel Zahlungen zu verfolgen.

Die Gegenmaßnahme findet in der Serie auch Erwähnung: Coin Mixer.

Ein Coin Mixer versucht die Transaktionen auf der Blockchain so zu vermischen, dass der eigentliche Ursprung unkenntlich wird. Jedoch scheinen Moritz, Lenny und Kira einen zentralisierten Coin Mixing Dienst zu verwenden. Während diese Technologie noch vor einigen Jahren das Beste war, was Bitcoin bieten konnte, gibt es mittlerweile dezentralisierte Alternativen (bspw. Wasabi Wallet).

Der Privacy Coin Monero wird zwar kurz eingeblendet, allerdings nicht namentlich erwähnt. Obwohl Monero sich nach und nach zur Währung der Wahl für Darknet Händler wird.

Quelle: Netflix

Was denkt ihr?

Falls Du “How to Sell Drugs Online (Fast)” noch nicht geschaut haben solltest, spreche ich hiermit eine große Empfehlung aus. Die Serie ist gut produziert, clever geschrieben und einfach witzig. Neben Stromberg-artigem Humor liefern die Schauspieler eine tolle Leistung ab. Nach insgesamt sechs 30-minütigen Folgen in der zweiten Staffel, freue ich mich bereits auf Staffel 3.

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Alex einen Bachelor von der Frankfurt School of Management & Finance im Studiengang Management, Philosophy & Economics. Seine Bachelorthese schrieb er über die Anwendungsfelder der Blockchain Technologie. Seit 2016 beschäftigt sich Alex intensiv mit Bitcoin, der Blockchain Technologie und anderen Kryptowährungen. Anfang 2018 begann Alex regelmäßig Inhalte in Schrift und Ton zur Krypto-Welt zu produzieren. Neben BeInCrypto führt er auch mehrere Podcasts.

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