Winklevoss: „DeFi ist nicht dasselbe wie der ICO-Wahnsinn“

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IN KÜRZE
  • DeFi wurde mit dem ICO-Wahn von 2017 verglichen.

  • Der Bitcoin-Milliardär Cameron Winklevoss ist nicht überzeugt und verteidigt DeFi.

  • Messari weist darauf hin, dass der DeFi-Markt immer noch ein Bruchteil des breiteren Krypto-Marktes ist.

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Auch Neueinsteiger wissen es bereits: DeFi ist der letzte Schrei. Der Bereich hat ein wenig die Position des Wilden Westens im Krypto-Bereich. Und dennoch verteidigt der Bitcoin-Milliardär Cameron Winklevoss diesen boomenden Sektor.



Dezentrale Finanzen sind ein aufstrebendes Segment im Bereich der Kryptowährung, das Anlegern die Möglichkeit bietet, im Gegenzug für die Bereitstellung von Liquidität für den Markt Renditen zu erzielen.

DeFi: Hohe Renditen und plötzliche Verluste

Es ist ein Markt, der durch seine Wellenbewegungen definiert wurde, die sowohl hohe Renditen als auch plötzliche Verluste verursachen. In den letzten 30 Tagen sind die DeFi-Vermögenswerte um 40 % gefallen, darunter Airswap, Kava und Nectar. Wie Messaris Ryan Watkins hervorhob.



DeFi wurde aus mehreren Gründen mit dem ICO-Wahn von 2017-2018 verglichen. Nicht zuletzt, weil Programmierer aus beiden Segmenten in das Ethereum-Netzwerk strömten, ganz zu schweigen von der Manie, die in beiden Zyklen auftrat. Die ICO-Blase ist natürlich seitdem geplatzt, aber es ist nicht verwunderlich, dass DeFi in denselben Eimer geworfen wird.

Sogar Messaris Watkins verglich den jüngsten Marktrückgang von DeFi mit dem von ICOs im Jahr 2017 und sagte:

Die letzten Wochen in DeFi waren ein absolutes Blutbad. Aber denken Sie daran, dass die Bullenmärkte niemals in einer geraden Linie steigen. Im ICO-Boom 2017 zog sich ETH siebenmal um 20% zurück, bevor ETH im Januar 2018 den Höhepunkt erreichte. Bisher haben wir in diesem Bullenmarkt nur einen erlebt.

Das war damals, jetzt gibt’s Dezentrale Finanzen

Gemini-Mitbegründer Cameron Winklevoss äußerte sich ebenfalls zu dem Thema. In einem Tweet weist er eher auf die Unterschiede als auf die Ähnlichkeiten zwischen Decentral Finance und ICOs hin. Er merkt an, dass DeFi im Gegensatz zu vielen gescheiterten ICO-Projekten, deren White Papers zusammengewürfelt wurden, einen echten Anwendungsfall hat, in dem „Milliarden von Dollar am Werk sind und positive Renditen erzielen“.

Ein Screenshot von Twitter.

Dennoch ist es für institutionelle Anleger schwierig, in den Bereich zu investieren. DeFi ist für sie schwieriger zu verkaufen, daher bleibt der Bereich der Decentral Finance – ähnlich wie ICOs – vorerst ein Markt, der von Privatanlegern dominiert wird.

Der DeFi-Hype

Bei allem Hype würde man denken, dass das Dezentrale Finanzen-Marktsegment so groß wie Bitcoin ist. Aber das ist es nicht. Laut Messari hat der gesamte DeFi-Sektor einen Wert von 6 Milliarden USD, was unter dem Gesamtwert der Kryptowährung Nr. 4, XRP, liegt. Ferner vergleicht Messari den DeFi-Markt mit dem breiteren Krypto-Markt ohne Bitcoin. Dennoch bleibt es bei einem Bruchteil des Gesamtmarktes von nur 4 %.

Ein Screenshot von Twitter.

Mit anderen Worten, der DeFi-Hype ist stark, aber nicht stark genug, um die breiteren Märkte für Krypto-Assets einzudämmen.

In der Zwischenzeit gibt es jedoch immer noch viele Investoren, die höhere Verdienste beim Yield Farming verdienen, als sie sich bei traditionellen Finanzierungen erträumen könnten.

 

Auf Englisch geschrieben von Gerelyn Terzo, übersetzt von Alexandra Kons

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