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CZ spricht über Bitcoin-Selbstverwahrungs-Albtraum: 172-Millionen-USD-Verlust durch Ehe-Spionage

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Geschrieben von
Lockridge Okoth

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Redigiert von
Phil Haunhorst

18 März 2026 12:15 CET
  • Brite wirft Ehefrau vor, Seed Phrase gefilmt und 2.323 BTC gestohlen zu haben
  • Gestohlene Bitcoin liegen seit Dezember 2023 auf 71 Adressen, unberührt
  • CZ reagiert knapp, Debatte um Wallet-Sicherheit entflammt erneut
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Der britische Unternehmer Ping Fai Yuen behauptet, seine getrennt lebende Ehefrau habe mit Hausüberwachungskameras seine Trezor-Wiederherstellungsphrase abgefilmt und 2.323 Bitcoin (BTC) abgezogen, die aktuell etwa 172 Millionen USD wert sind.

Der Fall kam am 10. März 2026 vor den High Court of England and Wales.

Wenn aus einer Ehe Überwachung wird:

Yuen bewahrte seine BTC auf einer Trezor-Hardware-Wallet auf, die durch eine PIN sowie eine 24-Wörter-Wiederherstellungsphrase gesichert war. Seine Ehefrau Fun Yung Li soll verdeckte Überwachungskameras im gemeinsamen Haus in Brighton installiert und ihn beim Eingeben der Phrase aufgenommen haben.

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Am 2. August 2023 wurden die gesamten BTC auf 71 verschiedene Adressen verteilt. Seit dem 21. Dezember 2023 gab es keine weiteren Transaktionen.

Yuens Tochter warnte ihn im Juli 2023 davor, dass seine Ehefrau auf die Vermögenswerte abzielte. Daraufhin installierte er verdeckte Audio-Aufnahmegeräte. Diese Aufnahmen sollen Li dabei aufgezeichnet haben, wie sie über die Überweisung und Möglichkeiten sprach, große Summen zu transferieren, ohne dass Banken aufmerksam werden.

Die Polizei nahm Li im Dezember 2023 fest und stellte zehn Cold Wallets sowie fünf Wiederherstellungsphrasen bei ihr sicher. Yuen legte im Jahr 2024 später ein Geständnis wegen Körperverletzung ab.

Gerichtsurteil und CZs Reaktion

Richter Cotter wies die Ansprüche aufgrund von Umwandlung zurück und entschied, dass BTC nach englischem Recht kein physisches Eigentum sei. Trotzdem geht das Verfahren wegen ungerechtfertigter Bereicherung, Pflichtverletzung und konstruktivem Treuhandverhältnis weiter.

Der Richter sah eine „sehr hohe Aussicht auf Erfolg” für den Kläger.

Binance-Mitgründer Changpeng Zhao (CZ) äußerte sich auf X und stellte wohl die Ironie heraus, dass das wichtigste Versprechen der Selbstverwahrung, vollständige Eigenkontrolle, durch einen Verrat im eigenen Haus massiv scheiterte.

Li bestreitet alle Vorwürfe und lebt nun in Hongkong. Der vollständige Prozess steht noch aus, es bestehen einstweilige Verfügungen, um Bewegungen der Coins zu verhindern.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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