Bitpanda stellt ehemaligen JPMorgan-Manager Joshua Barraclough ein

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IN KÜRZE
  • In einem Interview erklärt Barraclough, warum der Wechsel von einer traditionellen Bank zu Bitpanda ein „No-Brainer“ war.

  • Die Bewertung von Bitpanda liegt nun bei 4,1 Milliarden US-Dollar.

  • Die Gelder fließen in die Erweiterung des mittlerweile 600 Mann starken Teams und in die internationale Expansion.

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Die österreichische Krypto-Plattform Bitpanda hält mittlerweile den Status „Einhorn/Unicorn“. Denn nach einer Serie-B-Finanzierung in Höhe von 170 Millionen US-Dollar unter der Leitung von Valar Ventures (Peter Thiel) stieg die Bewertung auf 1,2 Milliarden US-Dollar. Nun hat sich das schnell wachsende Unternehmen Unterstützung vom ehemaligen JPMorgan-Manager Joshua Barraclough geholt.

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Barraclough war Co-Head of Digital Innovation bei JPMorgan in London und widmet sich bei Bitpanda Pro nun der Weiterentwicklung der Krypto-Plattform. In einem Interview erklärt Barraclough, warum der Wechsel von einer traditionellen Bank zu Bitpanda ein „No-Brainer“ war:

„Da Kryptowährungsinvestitionen immer mehr zu einem Teil der Mainstream-Finanzmärkte werden, verlangen Kleinanleger und institutionelle Investoren nach Werkzeugen, die es ihnen ermöglichen, traditionelle Anlagestrategien zu verfolgen und gleichzeitig die für digitale Vermögenswerte spezifischen Handelsnuancen zu navigieren.“

Bitpanda expandiert international

Erst im August führte das Wiener Unternehmen eine Serie-C-Finanzierungsrunde unter der Leitung von PayPal-Gründer Peter Thiels Valar Ventures durch. Dabei sammelte Bitpanda rund 263 Millionen US-Dollar, womit die Bewertung des Unternehmens nun bei 4,1 Milliarden US-Dollar liegt. Die Gelder fließen in die Erweiterung des mittlerweile 600 Mann starken Teams und in die internationale Expansion.

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Einst startete Bitpanda als reine Krypto-Börse. Nun können Bitpanda Kunden auch auf Edelmetalle, Aktien und börsengehandelte Fonds zugreifen. Zum erweiterten Angebot gehört Bitpanda Pro, das es seit dem Jahr 2019 gibt. Dieses Angebot gilt vor allem Tradern europäischer Unternehmen, Privatbanken, Hedgefonds und Family Offices.

Ein Bild von BeInCrypto.com
Ein Bild von BeInCrypto.com

Die Krypto-Akzeptanz steigt

Der Krypto-Markt verschmilzt immer mehr mit dem traditionellen Finanzmarkt. Denn für alle, die nicht direkt in Bitcoin investieren möchten, gibt es mittlerweile einige Bitcoin-basierte Börsenprodukte. Kürzlich starteten in den USA zwei Bitcoin Futures ETFs von ProShares und Valkyrie.

Die Nachricht über den Start des ersten US-amerikanischen Bitcoin Futures ETFs konnte den Bitcoin Kurs kurze Zeit beflügeln, sodass dieser auf ein neues Allzeithoch anstieg. Nun folgen der Wirtschaftsmacht bereits die ersten anderen Länder, denn in Dubai startete kürzlich einen weiteren Bitcoin ETF namens QBTCu.TO. Dieser ging an der NASDAQ live und wurde von der Dubai Financial Services Authority (DFSA) zugelassen. Somit gibt es jetzt den ersten börsennotierten Fonds für digitale Vermögenswerte im Nahen Osten.

Momentan rangiert der Bitcoin Kurs bei knapp über 60.000 US-Dollar und konnte sich in den letzten 24 Stunden über 2 Prozent nach oben entwickeln. Dafür ging es in den letzten 7 Tagen um knapp 9 Prozent nach unten.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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