China unter Druck des Coronavirus – Zentralbank wertet Yuan ab

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Die chinesische Zentralbank bringt weitere 1,2 Billionen Yuan in Umlauf. Damit soll sichergestellt werden, dass Banken im Zuge der Panik um das Coronavirus genug Liquidität zur Verfügung steht. Dieser Betrag entspricht in etwa der Marktkapitalisierung von Bitcoin.



Bereits in der letzten Woche berichteten wir über die Auswirkungen des Coronavirus auf chinesische Märkte, sowie die Terminmärkte für Bitcoin und Gold. Die Chinesische Volksbank reagiert nun auf den Druck, der durch das Coronavirus auf die Märkte ausgeübt wird. Neben einer Senkung von Zinsraten [Reuters] bringt die chinesische Zentralbank insgesamt 1,2 Billionen Yuan zusätzlich in Umlauf.

Dies entspricht einem Betrag von 173,81 Billionen US-Dollar. Damit druckte die chinesische Zentralbank einen Betrag, der in etwa der Marktkapitalisierung von Bitcoin entspricht.



Bereits am Ende des vergangenen Monats geriet der Yuan durch die Ausbreitung des Coronavirus ins Wanken. Mit der größten Aufblähung der Geldmenge seit 2004 dürfte der Yuan weiter abwerten. Alleine am heutigen Tag verlor der Yuan erneut um fast 1,5% gegenüber dem US-Dollar an Wert. [Focus]

Für Anleger in Kryptomärkten stellt dies erneut ein Zeichen dar, dass sie ihr Geld sicher angelegt haben. Da Angebot und Nachfrage von Kryptowährungen alleine durch ihre Programmierung bestimmt sind, sind diese Resistent gegenüber der Preismanipulation von Fiatwährungen durch ihre Zentralbanken.

Bitcoin stellt sich neben Gold zunehmend als sichere Anlageform heraus. Diese Narrative hält mittlerweile bereits in den Mainstream-Medien Einzug. In der letzten Woche bezeichnete der australische Nachrichtensender ABC News die Kryptowährung als “digitales Gold”, sowie als “sicheren Hafen”.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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