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Craig Wright gewinnt vor Gericht: Bitcoin.org muss Bitcoin-Whitepaper entfernen – Cøbra: „Beste Werbung für Bitcoin“

2 min
Aktualisiert von Alexandra Kons
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IN KÜRZE

  • Craig Wright gewinnt gegen Bitcoin.org vor Gericht.
  • Doch der Gewinn hat einen Beigeschmack.
  • Denn der pseudonyme Betreiber äußert sich mit Nachdruck auf Twitter.
  • promo

Die Webseite Bitcoin.org hostete bisher das Bitcoin Whitepaper. Allerdings muss die Webseite das BTC Whitepaper nun entfernen, wie ein Gericht beschloss. Ferner muss Bitcoin.org 48.6000 US-Dollar an Anwaltskosten für den Kläger zahlen: Craig Wright.

Craig Steven Wright ist ein australischer Informatiker und Unternehmer. Schon länger zieht Craig Wright mit den verschiedensten Ideen durch die Gerichte. Zum einen behauptet Wright der Erschaffer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, zu sein. Des Weiteren versuchte Wright im aktuellen Fall Bitcoin.org am Hosten des Whitepapers zu hindern.

Craig Wright und das Bitcoin Whitepaper

Das Bitcoin Whitepaper fand im Jahr 2008 den Weg in die Öffentlichkeit. Die Urheberschaft ist allerdings nur schwer zu beweisen. Das liegt daran, dass sein Schöpfer das Whitepaper unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto veröffentlicht hat.

Ontier Attorniers forderte den Betreiber der Website www.bitcoin.org, bekannt als @CobraBitcoin auf Twitter, vor einigen Monaten auf, das Dokument zu entfernen. Angeblich handele es sich hier um eine Urheberrechtsverletzung. Nun könnte man vermuten, dass Craig Wright somit einen Schritt weiter an seiner Satoshi Nakamoto-Beweisführung ist. Allerdings trifft das nicht zu, denn Wright gewann standardmäßig. Der pseudonyme Besitzer der Webseite, „Cøbra“, verteidigte sich vor Gericht nicht.

Ein Bild von BeInCrypto.com
Ein Bild von BeInCrypto.com

Cøbra: Beste Werbung für Bitcoin

Also muss Bitcoin.org das Bitcoin Whitepaper jetzt entfernen und Wrights Gerichtskosten tragen. Cøbra äußerte sich zu dem Urteil auf Twitter wie folgt:

„Alle eure Fiat-basierten Vermögenswerte sind letztendlich durch dasselbe Rechtssystem gesichert, das es mir heute illegal gemacht hat, das Bitcoin-Whitepaper zu hosten, weil ein berüchtigter Lügner vor einem Richter geschworen hat, dass er Satoshi ist. Ein System, bei dem „Gerechtigkeit“ davon abhängt, wer den größeren Geldbeutel hat.

Ich glaube nicht, dass wir eine bessere Werbung dafür bekommen könnten, *warum* Bitcoin notwendig ist, als das, was heute passiert ist. Durch Kryptographie durchgesetzte Regeln sind weit überlegener als Regeln, die darauf basieren, wer Hunderttausende von Dollar vor Gericht ausgeben kann.“

Auf die Frage des Anwalts, ob Cøbra den Gerichtstermin verpasst hätte, antwortete dieser:

„Nein. Ich bin nicht aufgetaucht, weil es Zeitverschwendung ist, sich gegen Unsinn zu verteidigen. Bist du nicht glücklich? Du hast endlich einen „Gewinn“. Du solltest feiern, aber stattdessen wirkst du genervt.“

Damit werden die Versuche Wrights zu beweisen, Satoshi Nakamoto zu sein, sicherlich nicht enden. Denn noch läuft ein Gerichtsverfahren zwischen ihm und dem Bruder des verstorbenen Dave Klein, Ira Klein. Auch hier geht es um die Frage, ob Wright beweisen kann, der Erschaffer von Bitcoin zu sein.

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Alexandra Kons
Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.
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