Spot Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) Exchange-Traded Funds (ETFs) verzeichneten in der Woche bis zum 17. April zusammen Nettozuflüsse von 1,27 Milliarden USD. Das war ihre stärkste Woche seit Mitte Januar.
Insgesamt erreichten die Zuflüsse bei den fünf wichtigsten Spot-Krypto-ETF-Produkten, darunter auch XRP-, Solana- und Chainlink-Fonds, rund 1,37 Milliarden USD, was im Vergleich zur Vorwoche einen Anstieg von fast 40% bedeutet.
Krypto-ETF-Zuflüsse erholen sich nach Verlusten im ersten Quartal
Laut SoSoValue Daten zogen Bitcoin-ETFs 996,38 Millionen USD an und Ethereum-ETFs erhielten 275,83 Millionen USD. Für beide Produkte sind das die höchsten wöchentlichen Zuflüsse seit der Woche vom 16. Januar.
Die Erholung erfolgt nach einem schwierigen ersten Quartal. Die Vermögenswerte in BTC-ETFs gingen um fast 35% zurück, von 128 Milliarden USD Mitte Januar auf 83,40 Milliarden USD am 27. Februar.
Im selben Zeitraum sanken die Bestände in ETH-ETFs um 46%. Durch die aktuellen Zuflüsse liegen die Nettovermögen aller Bitcoin-ETFs nun wieder über 100 Milliarden USD.
Zudem dauert der positive Trend an: Bei den Bitcoin-ETFs hält der Zufluss zum dritten Mal in Folge an, bei den Ethereum-Produkten zum zweiten Mal.
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Die Erholung beschränkt sich nicht auf die zwei größten Vermögenswerte. XRP-ETFs verzeichneten Zuflüsse von 55,39 Millionen USD, was fast so viel ist wie am bisherigen Höchstpunkt Anfang Januar 2026, siehe diese Daten. Solana-Fonds verzeichneten 35,17 Millionen USD an Zuflüssen und drehten so nach drei Wochen mit Nettoabflüssen wieder ins Plus, während Chainlink ETFs um 5,30 Millionen USD zulegten.
Für Chainlink ist das der höchste Zufluss seit dessen Marktstart im Dezember. Besonders auffällig: Bei LINK-ETFs gab es bisher keine einzige Woche mit Nettoabflüssen.
Diese Zuflüsse wurden durch nachlassende Sorgen über Spannungen zwischen den USA und Iran begünstigt. Allerdings bleibt das Umfeld fragil. Das Sentiment könnte wieder unter Druck geraten, nachdem US-Seestreitkräfte ein iranisches Frachtschiff im Golf von Oman beschossen und gestoppt haben. Dies gilt als klare Eskalation des Konflikts.
Zugleich sorgt Unsicherheit über die Teilnahme Irans an den bevorstehenden Gesprächen in Islamabad für weitere Vorsicht am Markt. Die Entwicklung im geopolitischen Umfeld, wie der Verlauf der Gespräche und mögliche Vergeltungsmaßnahmen, werden kurz- bis mittelfristig das Sentiment an den Märkten beeinflussen.
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