Das Geheimnis der Krypto-Milliardäre

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IN KÜRZE
  • Die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss erwirtschafteten sich ihr Milliardenvermögen durch Investitionen.

  • Brian Armstrong wurde mit der Handelsplattform Coinbase zum Milliardär.

  • Die nächsten Krypto-Milliardäre könnten aus dem DeFi-Sektor stammen.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Für viele ist es der große Traum und für viele bleibt er das leider auch: mit Kryptowährungen Millionär oder sogar Milliardär werden.



Auf der Welt gibt es geschätzt etwas mehr als 2000 Menschen mit einem Vermögen von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Die erste Krypto-Milliarde erwirtschafteten sich die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss, die aus dem Film Social Network bekannt sind. Falls der Bitcoin-Kurs nach dem Halbierungsereignis ansteigt, können wohl noch viele weitere Anleger den Status eines Millionärs oder Milliardärs für sich beanspruchen.

Lukratives Erfolgsgeheimnis

Jered Kennap kaufte seine erste Bitcoin-Charge für 0,20 USD pro Stück. Er verkaufte für 258 Dollar pro Stück. Die Winklevoss-Zwillinge wurden zu Investoren auf dem Bitcoin-Markt. Mit Käufen und Verkäufen zum richtigen Zeitpunkt wurden sie reich, noch bevor Bitcoin überhaupt weithin bekannt war.



Foto: Noam Galai/Getty Images für TechCrunch. Quelle: Wikimedia.

Charlie Shrem kaufte seine ersten Coins für 3-4 Dollar pro Stück. Er verkaufte beim Stand von 20 Dollar. Anschließend gründete er eine Firma (BitInstant), mit der Bitcoins zur Zahlung in physischen Geschäften verwendet werden können. Der jüngste Milliardär ist Brian Armstrong, der 37-jährige Mitgründer und CEO von der Handelsplattform Coinbase.

Acht Jahre nach der Gründung beheimatet sein Unternehmen 35 Millionen Konten und verfügt über ein Vermögen von über 21 Milliarden US-Dollar. Armstrong ist der Banker für Leute, die keine Banken mögen. Dieser Erfolg beruht darauf, sich einfach wie eine Bank zu verhalten.

Coinbase zieht Kundengelder über Banküberweisungen ein. Sie speichern ihre Assets – numerische Schlüssel, welche die Coins entsperren – in Tresoren. Sie bieten Versicherungsschutz durch Lloyd’s of London.

Sicherheit als Verkaufsschlager

Das Verkaufsargument hier ist – ganz untypisch – Sicherheit. Viele Krypto-Börsen werden häufig von Hackern angegriffen. So ging beispielsweise die japanische Börse Mt. Gox 2014 nach einem Hackerangriff pleite. Coinbase verspricht eine verbesserte Sicherheit, nicht nur auf der technischen, sondern auch auf der regulatorischen Ebene. Das bereits 55-köpfige Coinbase-Compliance-Team sucht beständig nach Transaktionen, die auf Geldwäsche hinweisen.

Foto: Steve Jennings/Getty Images für TechCrunch. Quelle: Flickr.

Der CEO begann als Programmierer bei Airbnb, wo er seine Krypto-Offenbarung hatte. Hohe Gebühren, Verzögerungen, wenig Transparenz. Armstrong sah einen Flyer über Bitcoin und kaufte sich mit 1.000 Dollar bei einem Preis von 9 Dollar ein. Der Preis fiel kurz darauf auf 2 Dollar. Armstrong behielt jedoch den Glauben an die dezentrale Währung.

Die Essenz dessen, was Armstrong im Sinn hat, kann in dem Wort „DeFi“ (Dezentrales Finanzwesen) zusammengefasst werden. Die große Vision von Coinbase darin besteht, ein Tor zu dezentralen Finanzdienstleistungen aller Art zu sein. Vorerst stammen die Einnahmen des Unternehmens allerdings eher aus profaneren Dingen wie Handelsprovisionen. Mit einer Handelsgebühr von rund zwei Prozent versucht Coinbase eine stabile Einnahmequelle zu schaffen. Laut eigenen Aussagen, wickelte Coinbase im vergangenen Jahr Transaktionen im Wert von 80 Milliarden US-Dollar ab.

Nichtsdestotrotz ist DeFi ein enormer Wachstumssektor. Ein Problem ist derzeit allerdings noch die fehlende Risikoübernahme, da DeFi-Kredite bislang immer mit einer Kryptowährung besichert werden müssen. Dabei ist Risikoübernahme ein Billionenmarkt. Es wäre daher nicht verwunderlich, wenn bald der nächsten Krypto-Milliardär aus diesem Sektor kommt.

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Manfred interessiert sich schon seit einigen Jahren für den Krypto-Raum und setzt seine intensive Erfahrung im journalistischen Bereich mit unterschiedlichen Schwerpunkten um.

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