El Salvador: Nayib Bukele plant Bitcoin-Reformen und legt sich mit US-Politikern an

Aktualisiert von Alexandra Kons
IN KÜRZE
  • Der "Bitcoin-Präsident" Nayib Bukele gab auf Twitter bekannt, dass er dem Kongress ein Paket von 52 Gesetzesreformen vorlegen wird.
  • Außerdem provozierte er die USA auf Twitter.
  • Nayib Bukele glaubt, dass der Bitcoin Kurs 2022 auf 100.000 US-Dollar ansteigen wird.
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Der Präsident von El Salvador möchte ausländischen Krypto-Investoren die Chance bieten, eine Staatsbürgerschaft im Austausch für ein Investment zu erhalten. Das könnte die Beziehungen mit den Vereinigten Staaten noch weiter verschärfen.

Der “Bitcoin-Präsident” Nayib Bukele gab auf Twitter bekannt, dass er dem Kongress ein Paket von 52 Gesetzesreformen vorlegen wird, zu denen auch ein Gesetzesvorschlag gehört, laut dem Krypto-Investoren als Gegenleistung für Investitionen die Staatsbürgerschaft von El Salvador erhalten können.

“Ich schicke 52 Gesetzesreformen an den Kongress, um den Papierkram zu beseitigen, Bürokratie abzubauen, Steueranreize zu schaffen, Staatsbürgerschaft im Austausch für Investitionen zu gewähren, neue Wertpapiergesetze zu schaffen, Stabilitätsverträge einzuführen usw.”

Zuvor forderte das Komitee für auswärtige Beziehungen des US-Senats das Außenministerium auf, den rechtlichen Status von Bitcoin in El Salvador zu untersuchen. Der US-Senator Bill Cassidy erklärte letzte Woche, dass die Einführung von Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel in El Salvador “den Geldwäschekartellen Tür und Tor öffnet und die Interessen der USA untergräbt”.

Der Präsident reagierte mit seiner charakteristischen Sturheit und twitterte “Sie haben keine Zuständigkeit in einer souveränen und unabhängigen Nation. Wir sind weder eure Kolonie, noch euer Hinterhof oder euer Vorgarten. Haltet euch aus unseren internen Angelegenheiten heraus. Versucht nicht, etwas zu kontrollieren, was ihr nicht kontrollieren könnt.”

El Salvador Präsident Nayib Bukele prognostiziert Bitcoin Kurs von 100.000 USD

Im letzten September führte El Salvador als erstes Land der Welt parallel zum US-Dollar BTC als gesetzliches Zahlungsmittel ein. Dieser Schritt wurde vom Internationalen Währungsfonds (IWF) heftig kritisiert. Der IWF ist der Ansicht, dass die Einführung von Bitcoin aufgrund der großen Volatilität der Finanzmärkte eine größere Gefahr für das Land werden könne.

Kurz darauf kündigte der Präsident den Bau einer einkommens- und vermögenssteuerfreien “Bitcoin City” an. Diese soll unter anderem mit den Bitcoin-Bonds, die Nayib Bukele einrichtete, finanziert werden. Außerdem möchte der Präsident die Vulkane in El Salvador nutzen, um Bitcoin zu minen.

Präsident Bukele hat darüber hinaus einige bemerkenswerte Prognosen für dieses Jahr abgegeben. Er behauptet, dass der Bitcoin Kurs auf 100.000 US-Dollar steigen wird, dass zwei weitere Länder BTC in diesem Jahr als gesetzliches Zahlungsmittel einführen werden und dass die Alpha-Kryptowährung ein “wichtiges Wahlkampfthema bei den US-Wahlen” werden wird.

El Salvador hält außerdem mindestens 1.801 BTC mit einem aktuellen Wert von rund 72 Millionen US-Dollar.

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