EU legt „Verordnung über Märkte in Krypto-Assets“ vor

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IN KÜRZE
  • In der „Verordnung über Märkte in Krypto-Assets“ geht es um die verstärkte Regulierung.

  • Die EU möchte damit die Anleger schützen.

  • Token und Stablecoins liegen im Fokus.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Wie die Krypto-Informationsseite @CryptoWhale heute, am 24. September, berichtete, hat die Exekutive der Europäischen Union nun Pläne zur Schaffung eines umfassenden Rahmens für digitale Vermögenswerte vorgelegt. Der Gesetzentwurf trägt den bedeutungsschweren Namen „Verordnung über Märkte in Krypto-Assets“ (MiCA).



Was heißt das für die Krypto-Enthusiasten? Der Bericht soll Klarheit darüber schaffen, was eigentlich ein Krypto-Asset ist. Ferner möchte die Europäische Union nun auch die verschiedenen Token-Unterkategorien definieren. Dies soll den von manchen lang ersehnten Rahmen für die europaweite Regulation schaffen.

Verordnung über Märkte in Krypto-Assets (MiCA)

In naher Zukunft soll es also Regeln für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte geben. Des weiteren möchte die EU die Beziehung zwischen dem Token-Aussteller und dem Token-Inhaber näher definiert wissen. Hinzu kommt der Wunsch, es Investoren zu ermöglichen Beschwerden gegen Projekte einzulegen.

In dem Bericht heißt:

Einer der vorrangigen Bereiche der Strategie besteht darin, sicherzustellen, dass der Regulierungsrahmen für EU-Finanzdienstleistungen innovationsfreundlich ist und die Anwendung neuer Technologien nicht behindert. Dieser Vorschlag stellt zusammen mit dem Vorschlag für ein DLT-Pilotregime die erste konkrete Maßnahme in diesem Bereich dar.

Sollte dieser Plan aufgehen, könnte der MiCA die EU zum größten und bedeutendsten regulierten Raum für Kryptowährungen weltweit machen. Denn im MiCA sind alle 27 Mitgliedsstaaten aufgeführt.

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Strengere Regularien in Bezug auf Stablecoins

Die Stablecoins haben es der Europäischen Union besonders angetan. In dem Bericht heißt es:

Eine relativ neue Untergruppe von Krypto-Assets – die sogenannten „Stablecoins“ – ist kürzlich aufgetaucht und hat die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Aufsichtsbehörden auf der ganzen Welt auf sich gezogen.

Während der Markt für Krypto-Assets nach wie vor bescheiden ist und derzeit keine Bedrohung für die Finanzstabilität darstellt, kann sich dies mit dem Aufkommen von „globalen Stablecoins“ ändern. Diese haben eine breitere Akzeptanz durch die Integration von Funktionen zur Stabilisierung ihres Werts.

Die Europäische Union befürchtet, dass das Interesse an den Stablecoins durch verschiedene Unternehmen die Verbreitung dieser fördern könnte. Dies könnte dann wiederum das bestehende Finanzsystem ins Schwanken bringen. In Hinblick auf die inflationäre Tendenz sicherlich eine unerwünschte Entwicklung.

Die Regulierung der verschiedenen Facetten des Krypto-Versums zielt laut EU aber auch darauf ab, den Nutzern höhere Sicherheitsstandards und optimierten Schutz zu bieten.

Vor ungefähr einem Monat haben wir bereits darüber berichtet, dass sich auch auf lokaler Ebene in Deutschland einiges in Sachen Krypto-Regulation tut. Es bleibt allerdings weiterhin die Frage, wie sich das auf die eigentliche Dezentralität dieses Sektors auswirkt. Schließlich geht es hier um Selbstbestimmtheit und Privatsphäre.

Die Umsetzung der Regularien wird schließlich zeigen, inwieweit der Charakter der Kryptowährungen unangetastet bleibt.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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