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Robert F. Kennedy Jr.: Will er den Silk Road Gründer Ross Ulbricht frei lassen?

2 min
Aktualisiert von Leonard Schellberg
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IN KÜRZE

  • Robert F. Kennedy Jr., Präsidentschaftskandidat der Demokraten, sprach sich für Bitcoin aus und sieht die Notwendigkeit unabhängiger "Freiheitswährungen".
  • Außerdem versprach er, Whistleblower zu begnadigen und den Fall des Silk Road Gründers zu überprüfen – könnte Ross Ulbricht tatsächlich freikommen?
  • Trotz kontroverser Meinungen zu Themen, wie Covid-19-Impfstoffen zieht Kennedy Jr. die Aufmerksamkeit von 20% der US-amerikanischen Bevölkerung auf sich.
  • promo

Robert F. Kennedy Jr., Präsidentschaftskandidat der Demokraten, will Julian Assange und wahrscheinlich sogar Edward Snowden umgehend begnadigen, sollte er gewählt werden. Doch das ist nicht alles: Auch den Fall des Silk Road Gründers will er überprüfen – könnte Ross Ulbricht freikommen?

Obendrein sprach sicher der Präsidentschaftskandidat auch für Bitcoin und Krypto aus. Wie er in einem kürzlichen Interview meinte, habe er die Notwendigkeit einer unabhängigen “Freiheitswährung” erkannt.

Robert F. Kennedy Jr. ist für unabhängige Währungen

In dem einem kürzlichen Interview mit Bitcoin Magazine äußerte Kennedy Jr. einige ebenso interessante wie kontroverse Ansichten. Dabei ging es um Themen, wie Währungen und die Gerechtigkeit einiger vom US-Justizministerium verhängter Strafen.

So äußerte er sich unter anderem zu Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Seiner Ansicht nach bestehe definitiv die Notwendigkeit einer unabhängigen Währung, die nicht unter staatlicher Kontrolle ist:

“Ich habe verstanden, dass wir eine Freiheitswährung brauchen … unabhängig und nicht von der Regierung kontrolliert.”

Seine Einstellungen gegenüber Bitcoin und digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) äußerte er vor einigen Monaten schonmal. Er warnte sogar vor der Macht und Kontrolle, die solche Währungen der Regierung über das Leben der Menschen geben könnten.

Wie er zudem offenbarte er, habe er für jedes seiner sieben Kinder zwei Bitcoin gekauft. Diese Investition soll er kurz nach seiner Rede auf der Bitcoin-Konferenz im Mai getätigt haben.

Whistleblower und die Silk Road Affäre

Der Präsidentschaftskandidat äußerte sich noch zu drei weiteren, heiklen Themen: Julian Assange, Edward Snowden und Ross Ulbricht, dem Gründer der Silk Road. So meinte er:

“Ja, ich werde Julian Assange am ersten Tag begnadigen und wahrscheinlich auch Snowden. Außerdem werde ich mir Ross Ulbrichts Fall ansehen, um zu überprüfen, ob er gerecht verurteilt wurde.”

Die Silk Road war ein Online-Marktplatz im Dark Web, auf dem Nutzer:innen mit Bitcoin fast alles, von Büchern bis hin zu illegalen Substanzen, kaufen konnten. Die Plattform wurde 2011 ins Leben gerufen und zog rasch eine breite Kundschaft an. Doch 2013 schlug das FBI schließlich zu, schloss die Website und nahm Ulbricht fest.

Ross Ulbricht Silk Road-Gründer
Silk Road-Gründer Ross Ulbricht | Quelle: CNBC

Der Website-Gründer bekam eine doppelte lebenslange Haftstrafe ohne die Möglichkeit auf Bewährung – härter hätte es ihn wohl kaum treffen können. Genau diese Entscheidung wohl Kennedy Jr. laut eigenen Angaben überprüfen, sollte er gewählt werden. Schon während der Legislaturperiode von Donald Trump stand eine solche Begnadigung einmal im Raum.

In Anbetracht dieser Äußerungen ist es wohl kaum verwunderlich, dass nicht alle Kennedy Jr. in einem positiven Licht sehen. In den Vereinigten Satten wurde er des Öfteren sogar als Verschwörungstheoretiker bezeichnet, da er meinte, die Covid-19-Impfstoffe seien gefährlich.

Doch trotz dieser kontrovers diskutierten Äußerungen sind viele durch seinen klangvollen Namen und seine legendäre Familie beeindruckt. Laut der Tagesschau erhielt Robert F. Kennedy Jr. bei Umfragen sogar 20 % Zustimmung.

Während einige glauben, diese Sympathien seien lediglich auf an seinem Namen zurückzuführen, vermuten andere, dass viele nicht mit der Arbeit des amtierenden Präsidenten zufrieden sind. Doch ob Kennedy Jr. letztendlich die Mehrheit der Wähler abholen kann, bleibt abzuwarten.

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Leonard Schellberg
Leonard Schellberg stieß im Jahr 2021 auf das Thema Kryptowährungen. Nachdem er sich ein fundiertes Wissen über den breiten Kryptomarkt angeeignet hatte, entwickelte er eine besondere Begeisterung für die Möglichkeiten der Distributed Ledger Technologie und Smart Contracts. Darüber hinaus hegt er ein großes Interesse für das globale Finanzsystem, Makroökonomie und Krypto-Trading. Noch während Leonard im Frühling 2022 seinen Bachelor in Translations-, Sprach- und Kulturwissenschaften an der...
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