Fear and Greed Index zeigt zum ersten Mal seit Monaten „Greed“ an

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IN KÜRZE
  • Heute ist der Bitcoin Fear and Greed Index zum ersten mal seit langer Zeit auf unter 80 gefallen.

  • Mehr als 2 Monate lang zeigte der Indikator extremen Greed an.

  • Institutionelle Investitionen sind wahrscheinlich einer der Mitgründe für die Euphorie.

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Der Bitcoin Fear and Greed Index zeigt heute zum ersten Mal seit mehreren Monaten auf „Greed“ an. Gestern lag der Wert noch bei „extremem Greed“, und das, obwohl es bereits zu einer signifikanten Korrektur kam.



Der Bitcoin Fear and Greed Index zeigte seit Anfang November bis einschließlich gestern „extremen Greed“ (extreme Gier) an. Allerdings scheint die Euphorie im Markt langsam abzunehmen. Heute ist der Wert zum ersten Mal seit langer Zeit auf 75 („Greed“) gefallen.

Quelle: Twitter

Extremer Greed trotz starker Korrektur

Der Bitcoin Fear and Greed Index auf der Seite alternative.me zeigte monatelang „extremen Greed“ an.



Der Indikator wertet die Volatilität, die Aktivitäten auf Social Media, die Markt-Dominanz von Bitcoin und Google Trends aus, um die Stimmung auf dem Markt zu messen.

Der Bitcoin Fear and Greed Index liegt momentan bei 78 -Extremer Greed

pic.twitter.com/riDMgGsR31
Bitcoin Fear and Greed Index (@BitcoinFear) January 20, 2021

Trotz des starken Kursrückgangs bleibt die Euphorie hoch. Mit einem Wert von 78/100 zeigte der Indikator gestern immer noch auf „extreme Greed“.

Und das, obwohl der Kurs nach dem vorherigen Tageshoch von 37.600 USD am 20. Januar um mehr als 2000 USD gefallen ist.

Nachdem der Bitcoin Kurs am 8. Januar beinahe einen neuen Höchststand von 42.000 USD erreicht hatte, fiel er am 11. Januar für kurze Zeit unter 32.000 USD. Trotz der fast 25%-igen Korrektur zeigte der Indikator an diesem Tag immer einen extremen Greed (84/100) an.

Doch die optimistischen Erwartungen trotz der Kursrückgänge sind in Anbetracht der neuen Rekordwerte im Januar durchaus berechtigt.

Die Investitionen von Unternehmen wie MicroStrategy oder auch das zunehmende Interesse von institutionellen Firmen wie MassMutual sind ein weiteres positives Zeichen für die Preisaussichten von Bitcoin. Sogar JPMorgan, der Bitcoin vorher extrem kritisch sah, ist inzwischen bullisch auf das digitale Asset. JPMorgan hält einen Bitcoin Kurs von bis zu 146.000 USD in den nächsten Jahren für realistisch.

Ein Bild von BeInCrypto

Warum ist der Markt so gierig?

Auch wenn der Bitcoin Fear and Greed Index mehr als 2 Monaten auf Extremen Greed gezeigt hat, fallen die Werte seit der letzten Woche.

Fast den ganzen Dezember und auch Anfang Januar lag der Wert immer über 90. Allerdings konnte der Wert des Bitcoin Fear and Greed Index seit der 25%-igen Korrektur nicht mehr über 90 ansteigen.

Deshalb kann es gut sein, dass die Euphorie am Markt weiter sinkt. Am 20. Januar lag der Wert des Indikators bei 78, genau so wie am 13. Januar. Gestern und heute lag der Wert zum ersten Mal seit dem 5. November 2020 unter 80.

Trotzdem gibt es noch einige Bitcoin-Trader die etwas über den aktuellen Preisen eingekauft haben. BeInCrypto hatte am 19. Januar bereits berichtet, dass Grayscale Investments 16244 BTC an nur einem Tag gekauft hat.

Am 13. und 14. Januar kauften sie nochmals 4700 BTC nach. Die Firma kaufte auch an anderen Tagen teilweise mehr als 900 BTC. Das sind mehr, als an einem Tag gemined werden.

Das Unternehmen berichtete in den letzten Monaten von 2020 auch über einen Anstieg der Anfragen institutioneller Investoren, die über den digitalen Asset-Manager investieren wollten. Anscheinend gehen sie bzw. Grayscale davon aus, dass der bullische Trend bald weitergeht.

Geschrieben von Rick D., übersetzt von Maximilian Mußner.

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A former professional gambler, Rick first found Bitcoin in 2013 whilst researching alternative payment methods to use at online casinos. Having concluded that the root of most of the world’s evils stem from a toxic financial system during his time reading International Politics at university, the disruptive potential of a decentralised, borderless asset was immediately clear. After transitioning to writing full-time in 2016, Rick was able to put his passion for Bitcoin to work for him professionally. He has since written for a number of digital asset publications in a variety of capacities.

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