Die nicht mehr aktive Kryptowährungsbörse FTX wird am 31. März 2026 etwa 2,2 Milliarden USD an Gläubiger ausschütten. Dies ist die 4. Runde von Auszahlungen.
Berechtigte Empfänger in den Convenience- und Non-Convenience-Klassen, die die Anforderungen vor der Ausschüttung erfüllt haben, sollen ihr Geld innerhalb von ein bis drei Werktagen erhalten. FTX Trading Ltd und der FTX Recovery Trust erklärten, dass die Auszahlung über BitGo, Kraken oder Payoneer erfolgen wird.
FTX: 2,2 Milliarden USD Ausschüttung an Gläubiger ab 31.3.2026
Laut der Pressemitteilung bekommen US-Kundenforderungsansprüche (Klasse 5B) eine Ausschüttung von 5%, womit die Gesamtrückzahlung 100% erreicht. Allgemeine ungesicherte Forderungen und digitale Kreditforderungen (Klassen 6A und 6B) erhalten jeweils zusätzliche 15% und erreichen damit ebenfalls 100%.
Halter der Convenience Class (Klasse 7) erhalten insgesamt 120%. Dotcom-Kundenansprüche (Klasse 5A) bekommen mit dieser Runde 18% zusätzlich, sodass die Gesamtrückzahlung auf 96% steigt.
Der Trust bestätigte außerdem den Stichtag am 30. April für bevorzugte Anteilseigner. Die erste Auszahlung ist für den 29. Mai angesetzt. Berechtigte Halter müssen eine Eigentumsbestätigung, KYC-Verifizierung und Steuerdokumente einreichen.
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„FTX wird weitere Details und Anweisungen für bevorzugte Anteilseigner zum Zahlungsweg sowie zu den erforderlichen Schritten und Zeitplänen bereitstellen. Zahlungen erfolgen an Halter, die alle erforderlichen Informationen bereitgestellt und ihre Berechtigung erfolgreich nachgewiesen haben und die am Stichtag 30. April 2026 als Anteilseigner im FTX-Register eingetragen sind“, heißt es in der Pressemitteilung hier.
Die Ausschüttung im März 2026 verlängert einen Auszahlungsprozess, der bereits vor über einem Jahr begonnen hat. Die erste Runde startete im Februar 2025 und war speziell auf die „Convenience Class“ ausgerichtet.
Eine zweite Runde im Mai zahlte mehr als 5 Milliarden USD an beide Anspruchsgruppen aus, gefolgt von einer dritten Runde über 1,6 Milliarden USD im September.
Bereits im Gefängnis hatte FTX-Gründer Sam Bankman-Fried erklärt, dass FTX nicht insolvent gewesen sei. Er behauptete außerdem, dass die Rechtsberater die Anmeldung nach Chapter 11 veranlasst hätten.
Diese Behauptungen stoßen jedoch auf starke Skepsis. Bankman-Fried verbüßt eine 25-jährige Haftstrafe nach einer Verurteilung im Jahr 2023 wegen sieben Straftaten.
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