Goldman Sachs und Morgan Stanley glauben an wirtschaftliche Erholung

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IN KÜRZE
  • Ökonomen bei Goldman Sachs und Morgan Stanley glauben, dass die Weltwirtschaft ihren Tiefpunkt bereits hinter sich hat.

  • Einige Indikatoren deuten bereits auf eine Erholung hin.

  • Allerdings könnte sich dieser Prozess noch eine Weile hinziehen.

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Zwei Finanzgiganten, Goldman Sachs und Morgan Stanley, sagen dass die Weltwirtschaft ihren Tiefpunkt bereits überschritten hat. Sie erwarten eine langsame wirtschaftliche Erholung

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Liegen die schlimmsten Auswirkungen von COVID-19 auf den Weltmarkt bereits hinter uns? Laut hochrangigen Analysten von Goldman Sachs und Morgan Stanley, könnte das der Fall sein. Sie sehen hoffnungsvolle Anzeichen, dass das schlimmste vorbei ist.

Zeichen für wirtschaftliche Erholung

Laut einigen Analysten könnte sich der wirtschaftliche Trend wieder umkehren. Ökonomen von Morgan Stanley und Goldman Sachs sagen, dass einige Indikatoren dafür sprechen. [Cash]

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Laut dem Chefanalysten von Morgan Stanley, Chetan Ahya, haben sich die Erwartungen auf dem Konsumentenmarkt wieder verbessert. Es herrscht wieder mehr Verkehr, als zuvor und die Haushaltsausgaben verringern sich in einer langsameren Rate, als zuvor.

Laut Ahya hat die Wirtschaft in China im Februar ihren Tiefpunkt erreicht. In den USA gab es den Tiefpunkt anscheinend Ende April. Jan Hatzius, Chefökonom bei Goldman Sachs, stützt diese These: “Die wirtschaftliche Aktivität hat ihren Tiefpunkt jetzt hinter sich”, sagte er. Auch der IWF glaubt weiterhin an eine V-förmige Erholung.

Andere sind sich da allerdings nicht so sicher. James Pomeroy, Ökonom bei der HSBC Holdings, warnte dass Wetten auf einen schneller Umschwung gefährlich sein könnten. Er beruft sich dabei auf Zahlen aus China. Dort erholen sich die Haushaltsausgaben nur extrem langsam. Die Bevölkerung bleibt weiterhin vorsichtig beim Einkaufen und Arbeiten.

Die Zukunft bleibt ungewiss

Auch wenn die Weltwirtschaft jetzt ihren Tiefstand erreicht, bleibt die Frage, wie lange es dauert, bis sie wieder zu normalen Verhältnissen zurückkehrt. Die weltweiten Investitionstätigkeiten waren schon vor COVID-19 relativ blutleer. In den USA sind derzeit 30 Millionen Menschen ohne Beschäftigung. [Spiegel]

Da der Aktienmarkt derzeit wieder anzieht, haben einige Analysten darauf hingewiesen, dass es derzeit eine deutliche Abkopplung zwischen Finanzmärkten und der Realwirtschaft herrscht. Die Aktienrallye ist vermutlich das Resultat einer quantitativen Lockerung durch Zentralbanken und basieren nicht auf tatsächlichen Einkünften, oder der Unternehmensaktivität.

Einige Ökonomen mögen zwar hoffen, dass sich die Weltwirtschaft wieder erholt. Allerdings wird diese Umkehr wahrscheinlich noch sehr lange auf sich warten lassen. In Wirklichkeit hängt die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage von den Indikatoren ab, welche Ökonomen in Betracht ziehen. Es gibt gute Argumente sowohl für Optimismus, als auch Pessimismus.

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Lucian wuchs in den USA auf und schloss sein Studium mit einem BA in Wirtschaftsgeschichte ab. Als versierter freiberuflicher Journalist ist er darauf spezialisiert, über den Kryptowährungsraum und die digitale „4. industrielle Revolution“ zu schreiben, in der wir uns befinden.

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