MicroStrategy sucht Bitcoin Lightning Entwickler für E-Commerce-Plattform

2. Oktober 2022, 06:30 GMT+0100
IN KÜRZE
  • MicroStrategy möchte eine neue Service-Plattform auf dem Bitcoin Lightning Network entwickeln.
  • Das Unternehmen und der ehemalige CEO Michael Saylor machen sich seit Jahren für die Kryptowährung und das Lightning Network stark.
  • Aufgrund des Bärenmarktes verlangsamte sich das Wachstum des Lightning Network.
  • promo

Das US-amerikanische Business-Intelligence- und Software-Unternehmen MicroStrategy sucht einen Bitcoin Lightning Software Ingenieur. Das Unternehmen möchte eine eigene Service-Plattform für seine Kunden auf dem Lightning Network entwickeln.

Gesucht wird ein erfahrener Softwareentwickler, um eine auf dem Bitcoin Lightning Network basierende Service-Plattform aufzubauen. Laut der Stellenausschreibung soll die Plattform Unternehmen “innovative Lösungen für Herausforderungen im Rahmen der Cybersicherheit bieten und neue E-Commerce-Anwendungen ermöglichen”.

Der Bewerber muss außerdem zwingend Erfahrung in der Entwicklung von Bitcoin- und Lightning- oder dezentralen Finanzsoftware-Lösungen (DeFi) haben. Bitcoin Core-Erfahrung und Erfahrung mit großen Open-Source-Krypto-Projekten und Cloud-Lösungen sind ein Plus, heißt es in der Stellenausschreibung weiter.

Beim Lightning Network handelt es sich um eine Layer-2-Lösung für Bitcoin. Durch schnellere, günstigere Transaktionen ermöglicht Lightning eine noch nie dagewesene Skalierbarkeit. Hier findest du einen detaillierten Leitfaden zum Bitcoin-Lightning Network.

Saylor und MicroStrategy setzen immer noch auf Bitcoin

Die Stellenausschreibung ist Ausdruck der langfristigen Strategie des Unternehmens und zeigt, wie stark sich MicroStrategy nach dem Rücktritt von Michael Saylor als CEO für Bitcoin einsetzt.

Saylor gilt als einer der größten Befürworter der Kryptowährung und macht es sich zur Aufgabe, die Menschheit über BTC aufzuklären.

Saylor kritisierte vor kurzem die Berichterstattung in den Medien scharf. Aktuelle Berichte über die Umweltschädlichkeit und den Energieverbrauch von Bitcoin bezeichnete Saylor als “Fehlinformationen und Propaganda”. Ihm zufolge zeigen aktuelle Daten, dass fast 60 % der Energie für das BTC-Mining aus nachhaltigen Quellen stammt. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich die Energieeffizienz sogar um 48 %.

Auf Twitter informiert Saylor seine Follower immer wieder über Eigenschaften zu Bitcoin, wie auch zuletzt bei den Kursrückgängen des Euro und des Pfunds gegenüber der Kryptowährung. Seiner Meinung nach beginnen die Banken bald erneut mit einer Ausdehnung der Geldmenge. Das wären wiederum gute Neuigkeiten für Bitcoin-Besitzer:

Der aktuelle Kryptobärenmarkt hielt MicroStrategy auch nicht davon ab, Bitcoin zu kaufen. Das Unternehmen besitzt aktuell 130.000 BTC, welche umgerechnet zu aktuellen Preisen rund 2,5 Milliarden US-Dollar wert sind.

Lightning Network Wachstum geht zurück

In diesem Jahr 2022 flachte sich das Wachstum des Lightning-Network (LN) ab. Gründe dafür sind eine allgemeine Schwächephase der Märkte und der lange Krypto-Winter.

In diesem Jahr ist die Zahl der aktiven LN-Kanäle relativ stabil geblieben, pendelt immer noch knapp um das Allzeithoch.

Zahl der Bitcoin Lightning Network Kanäle 2018-2022
BTC Lightning Network Channel-Anzahl Chart Ein Bild von: Bitcoin Visuals

Mit aktuell rund 85.000 Channeln gibt es jedoch rund 120 % mehr als noch vor 2 Jahren. Die Zahl der Nodes stabilisierte sich 2022 um die 17.000-Marke und konnte sich in den letzten beiden Jahren ebenfalls mehr als verdoppeln.

In BTC gerechnet erreichte die Netzwerkkapazität vor kurzem ein neues Allzeithoch. Da der Bitcoin Kurs in den letzten Monaten stark zurückging, fiel der US-Dollar Wert der Netzwerkkapazität von 214 Millionen US-Dollar auf 93 Millionen US-Dollar.

Haftungsausschluss

Alle auf unserer Website enthaltenen Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Die journalistischen Beiträge dienen nur allgemeinen Informationszwecken. Jede Handlung, die der Leser aufgrund der auf unserer Website gefundenen Informationen vornimmt, geschieht ausschließlich auf eigenes Risiko.