Polymarket sieht für US-Präsident Trumps Iran-Frist nur 3% Chance

  • Polymarket sieht für einen Waffenstillstand zwischen den USA und Iran bis zum 7. April laut aktuellem Handel nur eine Wahrscheinlichkeit von 3%.
  • Iran lehnt eine 45-tägige Waffenruhe ab, fordert stattdessen ein dauerhaftes und garantiertes Ende des Krieges.
  • Prognosemärkte sehen längeren Konflikt, Waffenstillstands-Chance liegt bis 30. Juni nur bei 59%
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Trader auf Polymarket geben der von US-Präsident Trump gesetzten Iran-Waffenstillstand-Frist nur eine 3%-Chance auf Erfolg, basierend auf einem Handelsvolumen von über 103 Millionen USD. Diese Zahl fasst das aktuelle Sentiment am Markt deutlich zusammen.

Die Zahlen senden eine klare Botschaft: Die Community rechnet damit, dass bis zur Frist laut Trump keine Einigung erzielt wird.

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Die Community hat entschieden: Kein Deal am Dienstag

Iran hat einen 45-tägigen Waffenstillstand, vermittelt vor allem von Pakistan sowie Ägypten und der Türkei, abgelehnt. Stattdessen legte Teheran einen eigenen Zehn-Punkte-Plan vor, der ein dauerhaftes Ende des Krieges forderte. Trump bezeichnete diese Antwort als unzureichend und betonte, dass sein Dienstag als Frist endgültig sei.

Die Wahrscheinlichkeitskurve von Polymarket zeigt, dass die Aussicht auf einen Waffenstillstand in den kommenden Wochen nur langsam steigt. Trader schätzen die Chance auf 15% bis zum 15. April und 29% bis Ende April ein. Bis zum 30. Juni erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf 59%, zum Jahresende 76%.

Diagramm mit Wahrscheinlichkeitskurve für einen Waffenstillstand zwischen Iran und USA

Ein separates Polymarket-Kontrakt zum Schiffsverkehr in der Straße von Hormus zeigt ein ähnlich negatives Bild. Dort sehen die Trader die Chance, dass sich der Verkehr bis zum 30. April normalisiert, bei nur 14%. Der Kurs dieses Vertrags ist seit dem Start um mehr als 51 Prozentpunkte gefallen.

Öl-Preisschock trifft Krypto: Die Rechnung kommt

Der andauernde Krieg hat den Ölpreis deutlich steigen lassen, da die Straße nach wie vor nicht für normalen Schiffsverkehr geöffnet ist. Der separate Polymarket-Kontrakt „Wird WTI im April 120 USD erreichen?” liegt derzeit bei 77%. Das spiegelt die Sorge der Trader vor einer Energiekrise wider. Zusammen betrachtet entsteht das Bild einer Welt, in der der Krieg weitergeht und Öl teuer bleibt.

Die Community auf Polymarket setzt darauf, dass die gesetzte Frist am Dienstag ohne Durchbruch verstreicht. Die Wahrscheinlichkeit im Waffenstillstands-Kontrakt bleibt bei 3%, obwohl Vermittler über das Wochenende aktiv waren. Solange sich dieser Wert nicht deutlich verändert, gehen die Prognosemärkte davon aus, dass der Konflikt noch lange andauern wird.

Ölbohrturm im Sonnenuntergang mit steigenden Preisen

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