Snowflak boomt bei rekordverdächtigem Börsengang

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IN KÜRZE
  • Snowflake ist mit einer Marktkapitalisierung von über 70 Milliarden USD der größte Software-Börsengang aller Zeiten.

  • Die Aktien des Big-Data-Startups haben den IPO-Listenpreis von 120 USD mehr als verdoppelt.

  • Nach dem überwältigenden Erfolg der Börsennotierung sind Mitbegründer Benoit Dageville, Ex-CEO Bob Muglia und der derzeitige CEO Frank Slootman nun Milliardäre.

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Der Börsengang des Big-Data-Analyse-Startups Snowflake ist nach nur einem Handelstag an der New Yorker Börse (NYSE) zum erfolgreichsten Software-Börsengang aller Zeiten geworden.



Bei 120 USD notiert, stiegen die Aktienkurse auf 276 USD, bevor der Handel kurzzeitig eingestellt wurde, und erreichten schließlich 258 USD für eine Gesamtmarktbewertung von mehr als 70 Mrd. USD.

Mit der Rekordleistung sind Snowflake-Mitbegründer Benoit Dageville, Ex-CEO Bob Muglia und der derzeitige CEO Frank Slootman nun Milliardäre. Berkshire Hathaway Inc. von Warren Buffet erzielte beim Börsengang ebenfalls 960 Millionen US-Dollar. Basierend auf einem früheren Deal zum Kauf von Snowflake-Aktien im Wert von über 400 Millionen US-Dollar zum Börsengangspreis.



Rekordleistung

Snowflakes Beliebtheit steigt bei den Kunden stetig an. Der Grund dafür ist der Service. Snowflake sammelt große Datenmengen schnell und ohne Investitionen der Kunden in teure Hardware. Ferner speichert und analysiert das Unternehmen diese.

Auf diese Weise können Unternehmen, die mit großen Datenmengen arbeiten, zusätzliche Gemeinkosten in Serverfarmen und teure, gefragte Fachingenieure vermeiden.

Das Software-as-a-Service-Modell (SaaS) war lange vor dem Börsengang bei Investoren beliebt. Das Unternehmen sammelte im Februar 479 Millionen USD an Finanzmitteln, erhöhte sein Kapital auf 1,42 Milliarden USD und optimierte die Bewertung auf über 12 Milliarden USD.

Seit seiner Einführung im Jahr 2015 hat das Unternehmen mehr als 3.400 Kunden gewonnen, darunter Accor, Brex, CONA Services, ConAgra Foods, Dominos Pizza Enterprises Limited, JetBlue und Nationwide.

Ermutigt durch die soliden Wachstums- und Verkaufszahlen strömten die Anleger zu den Snowflake-Aktien. Zu den überzeugenden Zahlen gehören ein branchenführender Nettoumsatz von 158% und ein Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen USD.

Zwei Mega-Deals in der vergangenen Woche sind durchaus erwähnenswert: Salesforce und Berkshire Hathaway stiegen mit jeweils mehr als 250 Millionen USD ein.

Börsengang schafft neue Milliardäre

Nach dem Rekordstart von SNOW hat die Aktienposition von Snowflake Chairman und CEO Frank Slootman von rund 5,3 Millionen Aktien derzeit einen Wert von 1,4 Milliarden USD. Die 8 Millionen Aktien des Mitbegründers und CTO Benoit Dageville sind derzeit mehr als 2 Milliarden USD wert.

Der frühere CEO Bob Muglia, der nicht mehr im Unternehmen tätig ist, gewann ebenfalls mit einem Anteil von 1,7 Prozent an dem Unternehmen im Wert von 1 Milliarde USD. Das Private-Equity-Unternehmen Sutter Hill Ventures hält außerdem Snowflake-Aktien im Wert von geschätzten 13 Milliarden USD zum Aktienkurs von 258 USD.

Der Börsengang von Snowflake hat noch weitere institutionelle Anleger Gewinne in Milliardenhöhe beschert. Dazu gehören Altimeter Partners mit 9,21 Milliarden USD und ICONIQ Strategic Partners mit 8,57 Milliarden USD. Aber auch Redpoint Ventures mit 5,57 Milliarden USD und Sequoia Capital mit 5,24 Milliarden USD zählen zu den Gewinnern.

 

Auf Englisch geschrieben von David Hundeyin, übersetzt von Alexandra Kons

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