Die Krypto-Adaption schreitet stetig voran. Die deutsche Sparkasse arbeitet an einem neuen Krypto-Feature, das nächstes Jahr erscheinen könnte.
Doch nicht nur die deutsche Sparkasse arbeitet an ihrem Krypto-Angebot- in der Schweiz bietet die BBVA Bank (mit Sitz in Zürich) nun als erste Bank in Europa neben Bitcoin– auch Ethereum-Investments für ihre Kunden an.
Sparkasse könnte bald Bitcoin verkaufen
Laut dem News-Magazin Capital arbeitet ein Team der deutschen Sparkasse daran, dass ihre Kunden Kryptowährungen über ihr Girokonto kaufen können. Allerdings müssen erst noch einige Sparkassen-Gremien am Anfang des nächsten Jahres über das neue Feature abstimmen. Sollte die Krypto-Funktion tatsächlich kommen, dann könnte die 50 Millionen Sparkassen-Kunden ganz einfach Bitcoin kaufen, ohne sich dabei bei einer Exchange anmelden und aufwändige KYC-Verfahren durchführen zu müssen.
Die Sparkasse-Kunden müssten sich nicht selbst um die Verwahrung der Coins kümmern und diese auf ihrem eigenen Rechner bzw. auf ihrer eigenen Krypto-Wallet lagern. Ob tatsächlich alle Sparkassen in Deutschland an dem Projekt teilnehmen, ist ungewiss. Die Bank arbeitet nämlich nach dem Regionalprinzip, weshalb jede Filiale selbst entscheiden kann, ob sie das Krypto-Feature anbietet. Selbst wenn die Gremien sich für die Einführung der Krypto-Funktion entscheiden sollten, so wird also voraussichtlich noch dauern, bis man in Deutschland wirklich Bitcoin “an jeder Ecke” kaufen kann.
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Erste Bank in Europa bietet Ethereum an
Die BBVA Switzerland gab am 13. Dezember 2021 bekannt, dass sie ihren Kunden nicht nur den Kauf von Bitcoin, sondern auch von Ethereum ermöglicht. Sie ist damit (laut eigenen Angaben) die erste Bank in Europa, die ihren Kunden Ethereum anbietet. Die Zweigstelle der Banco Bilbao Vizcaya Argentaria ist Teil der zweitgrößten Bank in Spanien. Außerdem bedient sie noch zahlreiche Kunden in Lateinamerika und in den USA. Ob bzw. wann die Bank auch den Kunden außerhalb der Schweiz Ethereum anbieten wird, ist noch offen. Falls das jedoch passieren sollte, dann könnten ihre 47 Millionen Kunden bald Zugriff auf Ethereum halten und weitere Milliarden in ETH fließen.
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